Richter

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten. Jeder macht, was er will. Doch da, wo der Spaß für Gott aufhört, fangen die Richter Israels an. Ein Buch, was an Aktualität nichts verloren hat: Gott fängt da erst richtig an zu arbeiten, wo menschlich alles verloren scheint.

Richter 6 Teil 2

Erschienen am 20 Mrz 2014

Der Engel des Herrn kam nach Ofra und setzte sich unter eine Terebinthe auf dem Grundstück, das Joasch gehörte, einem Mann aus der Sippe Abiëser. Joaschs Sohn Gideon drosch gerade Weizen in einer Kelter, um das Getreide vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen. 12 Da erschien ihm der Engel des Herrn und sagte: “Der Herr steht dir bei, du starker Kämpfer!” 13 Gideon erwiderte: “Ach, mein Herr, wenn Gott uns wirklich beisteht, warum geht es uns dann so schlecht? Wo sind all die Wunder, von denen unsere Eltern uns erzählt haben? Sie sagen, der Herr habe uns aus Ägypten befreit. Aber was ist jetzt? Er hat uns verlassen und den Midianitern ausgeliefert!” 14 Der Herr sah Gideon an und sagte: “Ich gebe dir einen Auftrag: Geh, und rette Israel aus der Gewalt der Midianiter! Du hast die Kraft dazu!” 15 “Aber wie soll ich Israel denn retten?”, rief Gideon. “Meine Sippe ist die kleinste in Manasse, und ich bin der Jüngste in unserer Familie.” 16 Der Herr versprach: “Ich helfe dir! Du wirst die Midianiter schlagen, als hättest du es nur mit einem einzigen Mann zu tun.” 17 Gideon entgegnete: “Ich habe es nicht verdient, dass du mich anhörst. Aber wenn du willst, dann gib mir bitte ein Zeichen, dass du Gott bist, der jetzt mit mir spricht. 18 Ich möchte dir eine Gabe holen. Bitte geh nicht weg, bis ich wiederkomme.” Der Herr antwortete: “Ich bleibe, bis du zurück bist.”

Richter 6

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