Richter

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten. Jeder macht, was er will. Doch da, wo der Spaß für Gott aufhört, fangen die Richter Israels an. Ein Buch, was an Aktualität nichts verloren hat: Gott fängt da erst richtig an zu arbeiten, wo menschlich alles verloren scheint.

Richter 6 Teil 3

Erschienen am 21 Mrz 2014

Gideon ging ins Haus, nahm gut zehn Kilogramm Mehl und backte ungesäuerte Brote. Danach schlachtete er einen jungen Ziegenbock und bereitete ihn zu; das Fleisch legte er in einen Korb, und die Brühe goss er in einen Topf. Nun brachte er das Essen hinaus zur Terebinthe und bot es dem Engel an. 20 Doch der Engel sagte zu ihm: “Nimm das Fleisch und das Brot, und leg es auf den Felsen hier! Die Brühe gieß aus!” Gideon gehorchte. 21 Der Engel des Herrn streckte seinen Stab aus und berührte damit das Fleisch und das Brot. Da kam Feuer aus dem Felsen und verzehrte das Essen. Zugleich verschwand der Engel. 22 Nun hatte Gideon keinen Zweifel mehr, er rief: “Herr, ich muss sterben, denn ich habe deinen Engel mit eigenen Augen gesehen!” 23 Da sprach der Herr zu ihm: “Hab keine Angst! Du wirst nicht sterben. Ich schenke dir Glück und Frieden.” 24 Gideon baute einen Altar und gab ihm den Namen: “Der Herr ist Friede.” Er steht bis heute bei Ofra, der Stadt der Abiësriter.

Richter 6

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