Paulus greift in 1. Korinther 8,5–6 die klare Unterscheidung zwischen dem einen Gott, dem Vater, und dem einen Herrn, Jesus Christus, auf und lädt zu einem vertieften theologischen Nachdenken ein. Jens Kaldewey zeigt anhand zahlreicher neutestamentlicher Stellen, dass die Bibel Gott konsequent als den Vater bezeichnet, während Jesus als der Herr, der Sohn und der Bevollmächtigte Gottes beschrieben wird. Damit stellt er verbreitete, vereinfachende Vorstellungen der Dreieinigkeit kritisch infrage und grenzt sich sowohl vom Modalismus als auch vom Tritheismus ab. Zugleich betont er nachdrücklich die unauflösliche Einheit von Vater und Sohn: Jesus ist von Gott nicht zu trennen, aber der eine wahre Gott bleibt der Vater. Diese biblische Sicht mündet in den Lobpreis der Einzigkeit und Einheit Gottes, von dem alles kommt und auf den alles hin geschaffen ist.

 

Bibeltext:

 

5 Viele behaupten zwar, dass es Götter gibt – Götter im Himmel und Götter auf der Erde; und es werden ja auch zahlreiche Götter und zahlreiche Herren verehrt. 6 Aber für uns ´steht fest`: Es gibt nur einen Gott – den Vater, von dem alles kommt und für den wir ´geschaffen` sind. Und es gibt nur einen Herrn – Jesus Christus, durch den alles ´geschaffen` wurde und durch den auch wir ´das Leben haben`.

 

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Was bedeutet es, freiwillig auf ein Recht zu verzichten? In dieser Folge geht es darum, warum Paulus keine Unterstützung von der Gemeinde annimmt und was das mit Vertrauen und Motivation zu tun hat. Entdecke, wie aktuelle Fragen zu Geld, Berufung und Dankbarkeit auch heute noch relevant sind. Lass dich inspirieren, eigene Entscheidungen zu reflektieren.

 

Bibeltext:

 

1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Und seid nicht ihr das Ergebnis meiner Arbeit für den Herrn? 2 Auch wenn andere mich nicht als Apostel anerkennen – ihr jedenfalls wisst, dass ich ein Apostel bin: Die Tatsache, dass es eure Gemeinde gibt, ist eine sichtbare Bestätigung dafür, dass der Herr mich zum Apostel berufen hat. 3 Daher möchte ich denen, die sich als meine Richter aufspielen, Folgendes zu bedenken geben: 4 Hätten Barnabas und ich nicht das Recht, uns für unsere Arbeit von der Gemeinde mit Essen und Trinken versorgen zu lassen? 5 Hätten wir nicht das Recht, eine gläubige Frau zu heiraten und sie auf unsere Reisen mitzunehmen, wie das die anderen Apostel tun und die Brüder des Herrn und auch Petrus? 6 Bei ihnen allen ist es selbstverständlich, dass sie für ihren Lebensunterhalt nicht selbst aufkommen müssen. Sind Barnabas und ich die Einzigen, denen dieses Recht nicht zusteht? 7 Welcher Soldat zieht jemals auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg an und isst dann nicht von dessen Trauben? Wer hütet eine Herde, ohne von der Milch der Schafe zu trinken? 8 Vielleicht hält man mir entgegen, ich würde die Sache nur von einem menschlichen Standpunkt aus betrachten. Aber sagt das Gesetz, das Mose uns im Auftrag Gottes gab, nicht genau dasselbe? 9 Dort heißt es doch: »Binde einem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul zu!« Geht es Gott ´hier` um die Ochsen? 10 Sagt er das nicht in erster Linie wegen uns? Ja, unseretwegen steht diese Anweisung in der Schrift. Gott zeigt damit: Wer pflügt oder drischt, erwartet zu Recht, dass er für seine Arbeit einen Teil vom Ernteertrag bekommt. 11 Nun, wir haben bei euch gesät; wir haben Saatgut ausgestreut, das eurem geistlichen Leben zugute kommt. Wäre es da nicht recht und billig, wenn wir – gewissermaßen als unseren Anteil an der Ernte – das von euch bekämen, was wir für unser irdisches Leben brauchen? 12 Wenn andere das Recht haben, sich von euch unterstützen zu lassen, hätten wir es dann nicht noch viel mehr? Doch wir haben von unserem Recht keinen Gebrauch gemacht. Und alle Schwierigkeiten, ´die dieser Verzicht mit sich bringt,` nehmen wir bereitwillig in Kauf, um ´die Ausbreitung` des Evangeliums von Christus in keiner Weise zu behindern. 13 Ihr wisst doch: Die, die im Tempel Dienst tun, bekommen ihren Unterhalt von den Einkünften des Tempels; und die, die am Altar den Opferdienst verrichten, bekommen einen Anteil an den Opfergaben. 14 Genauso hat es der Herr auch im Hinblick auf die angeordnet, die das Evangelium verkünden: Sie haben das Recht, von der Verkündigung des Evangeliums zu leben. 15 Ich aber habe nichts von dem, was mir zusteht, in Anspruch genommen. Und ich schreibe das auch nicht in der Absicht, mich in Zukunft von euch versorgen zu lassen. Lieber würde ich sterben, als dass ich mir meinen Ruhm von jemand zunichte machen lasse! 16 Mein Ruhm besteht ja nicht darin, dass ich das Evangelium verkünde. Das ist schließlich eine Verpflichtung, der ich nicht ausweichen kann – wehe mir, wenn ich sie nicht erfülle! 17 Hätte ich diese Aufgabe aus eigenem Antrieb übernommen, könnte ich einen Lohn dafür erwarten. Ich habe sie aber nicht gewählt; sie ist mir übertragen worden: Gott hat mir die Aufgabe anvertraut, seine Botschaft zu verkünden. 18 Heißt das dann, dass ich überhaupt keinen Lohn bekomme? O doch: Mein Lohn besteht genau darin, dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und keinerlei Gebrauch von dem Recht mache, das ich als Verkündiger dieser Botschaft habe.

 

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Wie gehst du mit Kritik um? In dieser Episode geht es um Paulus, der sich in einer schwierigen Situation behaupten muss und seine Autorität verteidigt. Wir entdecken, wie herausfordernd es sein kann, für das Richtige einzustehen und sich nicht entmutigen zu lassen. Lass dich inspirieren, auch in deinem Alltag mutig und klar zu bleiben.

 

Bibeltext:

 

1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Und seid nicht ihr das Ergebnis meiner Arbeit für den Herrn? 2 Auch wenn andere mich nicht als Apostel anerkennen – ihr jedenfalls wisst, dass ich ein Apostel bin: Die Tatsache, dass es eure Gemeinde gibt, ist eine sichtbare Bestätigung dafür, dass der Herr mich zum Apostel berufen hat. 3 Daher möchte ich denen, die sich als meine Richter aufspielen, Folgendes zu bedenken geben: 4 Hätten Barnabas und ich nicht das Recht, uns für unsere Arbeit von der Gemeinde mit Essen und Trinken versorgen zu lassen? 5 Hätten wir nicht das Recht, eine gläubige Frau zu heiraten und sie auf unsere Reisen mitzunehmen, wie das die anderen Apostel tun und die Brüder des Herrn und auch Petrus? 6 Bei ihnen allen ist es selbstverständlich, dass sie für ihren Lebensunterhalt nicht selbst aufkommen müssen. Sind Barnabas und ich die Einzigen, denen dieses Recht nicht zusteht? 7 Welcher Soldat zieht jemals auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg an und isst dann nicht von dessen Trauben? Wer hütet eine Herde, ohne von der Milch der Schafe zu trinken? 8 Vielleicht hält man mir entgegen, ich würde die Sache nur von einem menschlichen Standpunkt aus betrachten. Aber sagt das Gesetz, das Mose uns im Auftrag Gottes gab, nicht genau dasselbe? 9 Dort heißt es doch: »Binde einem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul zu!« Geht es Gott ´hier` um die Ochsen? 10 Sagt er das nicht in erster Linie wegen uns? Ja, unseretwegen steht diese Anweisung in der Schrift. Gott zeigt damit: Wer pflügt oder drischt, erwartet zu Recht, dass er für seine Arbeit einen Teil vom Ernteertrag bekommt. 11 Nun, wir haben bei euch gesät; wir haben Saatgut ausgestreut, das eurem geistlichen Leben zugute kommt. Wäre es da nicht recht und billig, wenn wir – gewissermaßen als unseren Anteil an der Ernte – das von euch bekämen, was wir für unser irdisches Leben brauchen? 12 Wenn andere das Recht haben, sich von euch unterstützen zu lassen, hätten wir es dann nicht noch viel mehr? Doch wir haben von unserem Recht keinen Gebrauch gemacht. Und alle Schwierigkeiten, ´die dieser Verzicht mit sich bringt,` nehmen wir bereitwillig in Kauf, um ´die Ausbreitung` des Evangeliums von Christus in keiner Weise zu behindern. 13 Ihr wisst doch: Die, die im Tempel Dienst tun, bekommen ihren Unterhalt von den Einkünften des Tempels; und die, die am Altar den Opferdienst verrichten, bekommen einen Anteil an den Opfergaben. 14 Genauso hat es der Herr auch im Hinblick auf die angeordnet, die das Evangelium verkünden: Sie haben das Recht, von der Verkündigung des Evangeliums zu leben. 15 Ich aber habe nichts von dem, was mir zusteht, in Anspruch genommen. Und ich schreibe das auch nicht in der Absicht, mich in Zukunft von euch versorgen zu lassen. Lieber würde ich sterben, als dass ich mir meinen Ruhm von jemand zunichte machen lasse! 16 Mein Ruhm besteht ja nicht darin, dass ich das Evangelium verkünde. Das ist schließlich eine Verpflichtung, der ich nicht ausweichen kann – wehe mir, wenn ich sie nicht erfülle! 17 Hätte ich diese Aufgabe aus eigenem Antrieb übernommen, könnte ich einen Lohn dafür erwarten. Ich habe sie aber nicht gewählt; sie ist mir übertragen worden: Gott hat mir die Aufgabe anvertraut, seine Botschaft zu verkünden. 18 Heißt das dann, dass ich überhaupt keinen Lohn bekomme? O doch: Mein Lohn besteht genau darin, dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und keinerlei Gebrauch von dem Recht mache, das ich als Verkündiger dieser Botschaft habe.

 

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In 1. Korinther 8 greift Paulus die Streitfrage auf, ob Christen an Tempelmahlzeiten teilnehmen und Götzenopferfleisch essen dürfen, was für viele Korinther soziale, wirtschaftliche und religiöse Bedeutung hatte. Zwar ist theologisch richtig, dass es nur einen Gott gibt und Götzen keine wirkliche Macht haben, doch Paulus warnt davor, diese Erkenntnis rücksichtslos auszuleben. Entscheidend ist nicht das Wissen, sondern die Liebe, denn die Freiheit der „Starken“ darf das Gewissen der „Schwachen“ nicht verletzen oder sie in alte Bindungen und Sünden zurückziehen. Jens Kaldewey erklärt: Wer durch sein Verhalten andere im Glauben gefährdet, versündigt sich nicht nur an ihnen, sondern an Christus selbst. Deshalb ruft Paulus zu freiwilligem Verzicht auf, wo er dem geistlichen Wohl der Geschwister dient: Liebe erbaut, auch wenn sie Freiheit kostet.

 

Bibeltext:

 

32 Ich möchte, dass ihr frei seid von ´unnötigen` Sorgen. Wenn ein Mann ledig ist, gilt seine ganze Sorge der Sache des Herrn; er bemüht sich, so zu leben, dass der Herr Freude daran hat. 33 Aber wenn er verheiratet ist, bemüht er sich, auch seiner Frau Freude zu machen. Daher sorgt er sich auch um Dinge, die zum Leben in dieser Welt gehören, 34 und das führt dazu, dass seine Interessen geteilt sind. Genauso ist es bei der Frau: Wenn sie noch nicht verheiratet ist oder wenn sie keinen Mann mehr hat, gilt ihre ganze Sorge der Sache des Herrn; sie möchte ihm dienen mit allen ihren Gedanken und all ihrem Tun. Aber wenn sie verheiratet ist, sorgt sie sich auch um irdische Dinge; sie bemüht sich, ihrem Mann Freude zu machen. 35 Ich sage das in eurem eigenen Interesse und nicht, um euch in eurer Freiheit einzuschränken. Vielmehr will ich euch helfen, das zu tun, was gut und richtig ist, und dem Herrn unbeirrt und mit ungeteilter Hingabe zu dienen. 36 Vielleicht denkt jemand, er verhalte sich nicht richtig gegenüber seiner Verlobten, ´wenn er sie nicht heiratet`; vielleicht ist sein Verlangen nach ihr so stark, dass für ihn nur Heiraten in Frage kommt. Nun, dann soll er tun, was er vorhat; er begeht damit keine Sünde. Die beiden sollen ruhig heiraten. 37 Jemand anders hingegen ist zu der festen Überzeugung gekommen, ´dass es besser ist, wenn er ledig bleibt`. Es fällt ihm nicht schwer, auf die Ehe zu verzichten, und er kann seine Entscheidung aus freiem Willen treffen. Wenn er daher beschließt, seine Verlobte nicht zu heiraten, handelt er ebenfalls richtig. 38 Beide treffen also eine gute Entscheidung – der, der seine Verlobte heiratet, und der, der ledig bleibt. Besser ist allerdings der zweite Weg. 39 Eine Frau ist an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei und kann heiraten, wen sie will, vorausgesetzt, der Betreffende gehört wie sie dem Herrn. 40 Besser ist es allerdings für sie, wenn sie nicht noch einmal heiratet. Wenigstens ist das meine Meinung, und ich denke, dass auch ich den Geist Gottes habe.

 

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In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus erklärt, dass Ehelosigkeit den Vorteil einer ungeteilten Hingabe an Gott haben kann, weil Verheiratete notwendigerweise auch Verantwortung für Partner und Familie tragen. Zugleich betont er klar, dass weder Ehe noch Ehelosigkeit geistlich überlegen sind: Beide Wege sind gute, von Gott gesegnete Entscheidungen und keine Frage von Sünde oder höherer Spiritualität. Wer die Gabe zur Ehelosigkeit hat, kann auf die Ehe verzichten, wer heiratet, handelt ebenso richtig. Entscheidend ist, Gott in dem jeweiligen Lebensstand treu zu dienen und die eigenen Gaben realistisch anzunehmen. Abschließend wird deutlich, dass auch die Ehe ein geistlicher Raum und ein Schatz des Reiches Gottes sein kann, während Ehelosigkeit anderen ermöglicht, in besonderer Weise und mit größerer Freiheit zu dienen.

 

Bibeltext:

 

32 Ich möchte, dass ihr frei seid von ´unnötigen` Sorgen. Wenn ein Mann ledig ist, gilt seine ganze Sorge der Sache des Herrn; er bemüht sich, so zu leben, dass der Herr Freude daran hat. 33 Aber wenn er verheiratet ist, bemüht er sich, auch seiner Frau Freude zu machen. Daher sorgt er sich auch um Dinge, die zum Leben in dieser Welt gehören, 34 und das führt dazu, dass seine Interessen geteilt sind. Genauso ist es bei der Frau: Wenn sie noch nicht verheiratet ist oder wenn sie keinen Mann mehr hat, gilt ihre ganze Sorge der Sache des Herrn; sie möchte ihm dienen mit allen ihren Gedanken und all ihrem Tun. Aber wenn sie verheiratet ist, sorgt sie sich auch um irdische Dinge; sie bemüht sich, ihrem Mann Freude zu machen. 35 Ich sage das in eurem eigenen Interesse und nicht, um euch in eurer Freiheit einzuschränken. Vielmehr will ich euch helfen, das zu tun, was gut und richtig ist, und dem Herrn unbeirrt und mit ungeteilter Hingabe zu dienen. 36 Vielleicht denkt jemand, er verhalte sich nicht richtig gegenüber seiner Verlobten, ´wenn er sie nicht heiratet`; vielleicht ist sein Verlangen nach ihr so stark, dass für ihn nur Heiraten in Frage kommt. Nun, dann soll er tun, was er vorhat; er begeht damit keine Sünde. Die beiden sollen ruhig heiraten. 37 Jemand anders hingegen ist zu der festen Überzeugung gekommen, ´dass es besser ist, wenn er ledig bleibt`. Es fällt ihm nicht schwer, auf die Ehe zu verzichten, und er kann seine Entscheidung aus freiem Willen treffen. Wenn er daher beschließt, seine Verlobte nicht zu heiraten, handelt er ebenfalls richtig. 38 Beide treffen also eine gute Entscheidung – der, der seine Verlobte heiratet, und der, der ledig bleibt. Besser ist allerdings der zweite Weg. 39 Eine Frau ist an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei und kann heiraten, wen sie will, vorausgesetzt, der Betreffende gehört wie sie dem Herrn. 40 Besser ist es allerdings für sie, wenn sie nicht noch einmal heiratet. Wenigstens ist das meine Meinung, und ich denke, dass auch ich den Geist Gottes habe.

 

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In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.

 

Bibeltext:

 

25 Nun ´zu eurer Anfrage` im Hinblick auf die, die noch unverheiratet sind. Ich habe diesbezüglich keine ausdrückliche Anweisung vom Herrn; aber weil der Herr mir sein Erbarmen erwiesen und mich in seinen Dienst gestellt hat, könnt ihr meinem Urteil vertrauen. 26 Ich meine, dass es wegen der bedrängten Lage, in der wir uns befinden, das Beste ist, unverheiratet zu bleiben. 27 Wenn du bereits an eine Frau gebunden bist, dann versuche nicht, diese Bindung aufzulösen. Bist du jedoch noch ungebunden, dann bemühe dich nicht darum, eine Frau zu finden. 28 Allerdings begehst du keine Sünde, wenn du heiratest. Und auch die ledige Frau sündigt nicht, wenn sie heiratet. Nur ist es eben so, dass euer irdisches Leben damit zusätzlichen Belastungen ausgesetzt ist, die ich euch gern ersparen möchte. 29 Eins ist sicher, Geschwister: Es geht immer schneller dem Ende zu. Deshalb darf es in der Zeit, die uns noch bleibt, beim Verheirateten nicht die Ehe sein, die sein Leben bestimmt; 30 beim Traurigen darf es nicht die Traurigkeit sein und beim Fröhlichen nicht die Freude. Wer etwas kauft, soll damit so umgehen, als würde es ihm nicht gehören, 31 und wer von den Dingen dieser Welt Gebrauch macht, darf sich nicht von ihnen gefangen nehmen lassen. Denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt ist dem Untergang geweiht.

 

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In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.

 

Bibeltext:

 

17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse, die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden an. 18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen. War jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht beschneiden lassen. 19 Ob einer beschnitten ist oder ob er unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 20 Jeder soll die Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde. 21 Warst du ein Sklave, als Gott dich rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen, dann mach dankbar davon Gebrauch. 22 Ob du frei bist oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest, bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave von Christus. 23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher nicht selbst zu Sklaven von Menschen! 24 Noch einmal, Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey, hören wir mehr darüber, wie Paulus über die Ehe als Ideal Gottes spricht. Ehe ist auf lebenslange Treue angelegt, und Scheidung widerspricht grundsätzlich Gottes Willen. Für gemischtgläubige Ehen gilt jedoch, dass der gläubige Partner an der Ehe festhalten soll, sofern der ungläubige Partner dazu bereit ist, da durch den Glauben Segen auf die ganze Familie wirkt. Will sich der ungläubige Partner jedoch trennen, darf der gläubige Teil die Scheidung zulassen, weil Gott zu einem Leben in Frieden berufen hat. Zugleich macht Paulus deutlich, dass Gebote dem Menschen dienen sollen: In zerstörerischen, gewaltvollen oder lebensgefährlichen Beziehungen kann Scheidung das kleinere Übel sein. Insgesamt wird Treue hochgehalten, aber seelsorgerlich verantwortete Ausnahmen werden zugelassen, wenn sie dem Leben und der Würde des Menschen dienen.

 

Bibeltext:

 

10 Nun zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich nicht von seiner Frau trennen. 12 Für Verheiratete, deren Ehepartner nicht an Christus glauben, hat uns der Herr keine ausdrückliche Weisung hinterlassen. Ihnen sage ich Folgendes: Der gläubige Mann soll sich nicht von seiner ungläubigen Frau trennen, wenn sie bereit ist, bei ihm zu bleiben. 13 Und die ´gläubige` Frau soll sich nicht von ihrem ungläubigen Mann trennen, wenn er bereit ist, bei ihr zu bleiben. 14 Denn der ungläubige Mann hat durch die Gemeinschaft mit seiner Frau teil an dem Segen, den Gott ihr gibt, und die ungläubige Frau hat durch die Gemeinschaft mit ihrem Mann teil an dem Segen, den Gott ihm gibt. Andernfalls wären ja auch eure Kinder von der Gemeinschaft mit Gott ausgeschlossen, während sie doch in Wirklichkeit an seinem Segen teilhaben. 15 Wenn sich der ungläubige Partner jedoch scheiden lassen will, mag er es tun. Der gläubige Mann oder die gläubige Frau ist in diesem Fall nicht verpflichtet, an der Ehe festzuhalten. Denkt daran, dass Gott euch zu einem Leben im Frieden berufen hat. 16 Weißt du denn, Frau, ob du deinen Mann retten kannst? Oder weißt du, Mann, ob du deine Frau retten kannst?

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus zwischen Empfehlung und Gebot unterscheidet: Ehelosigkeit ist für ihn eine besondere Gabe Gottes mit großen Vorteilen, aber kein allgemeiner Befehl. Wer diese Gabe nicht hat und mit sexuellem Verlangen ringt, soll heiraten, da die Ehe dem Begehren einen guten und heilsamen Rahmen gibt. Gleichzeitig betont Paulus mit Nachdruck die Unauflöslichkeit der Ehe und beruft sich dabei ausdrücklich auf ein Herrenwort Jesu. Scheidung widerspricht Gottes Willen; wer sich dennoch getrennt hat, soll ehelos bleiben oder die Versöhnung suchen. Die Ehe wird damit als lebenslanger Bund verstanden, der aus Gottes liebender und weiser Ordnung heraus geschützt werden soll.

 

Bibeltext:

 

6 Versteht mich nicht falsch: Was ich hier über zeitweilige Enthaltsamkeit sage, ist ein Zugeständnis an euch und nicht etwa eine Vorschrift. 7 Am liebsten wäre mir ja, wenn jeder wie ich die Befähigung hätte, ledig zu bleiben. Aber es haben nicht alle die gleiche Gabe; dem einen gibt Gott diese, dem anderen eine andere. 8 Den Unverheirateten und den Verwitweten rate ich, ´ehelos` zu bleiben, wie ich es bin; das ist das Beste für sie. 9 Fällt es ihnen jedoch zu schwer, ihr Verlangen zu beherrschen, dann sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als ´von unerfülltem Verlangen` verzehrt zu werden. 10 Nun zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich nicht von seiner Frau trennen.

 

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In dieser abschließenden Episode der Staffel „Jesus, der Jude“ blickt Detlef Kühlein zusammen mit Assaf Zeevi dankbar auf drei intensive Wochen theologischer Auseinandersetzung zurück und reflektiert, wie sehr sich sein eigenes Verständnis von Jesus im jüdischen Kontext vertieft hat. Er erklärt, warum die Staffel notwendig war: um Missverständnisse über das Judentum zu korrigieren, Jesus als Juden neu wahrzunehmen und sprachfähiger für den jüdisch-christlichen Dialog zu werden. Kritisch merkt er an, dass Jesu jüdische Identität in der Kirchengeschichte und selbst im apostolischen Glaubensbekenntnis weitgehend unsichtbar geblieben ist. Zum Abschluss leitet er in ein dialogisches Interview mit Assaf Zeevi über Jesaja 53 ein, das exemplarisch zeigt, wie respektvoller jüdisch-christlicher Austausch auf Augenhöhe gelingen kann.

 

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In dieser Episode richtet Tobias Krämer den Blick auf die Wiederkunft Jesu als Messias und verortet sie bewusst im jüdischen Erwartungshorizont. Anhand von Römer 11,26–27 zeigt er, dass Paulus die Rettung „ganz Israels“ mit dem Kommen des Erlösers aus Zion verbindet, also mit einem endzeitlichen messianischen Handeln Gottes. „Gerettet werden“ meint dabei die Bewahrung im Endgericht und den Eintritt in die endgültige Gemeinschaft mit Gott. Diese Hoffnung ist sowohl Juden als auch Christen vertraut und steht im Zentrum der Erwartung der Wiederkunft des Messias Jesus.

 

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In dieser Episode zeigt Tobias Krämer, wie das Neue Testament Jesus klar als Messias bekennt, obwohl seine Messianität keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Glaubensaussage ist. Bereits bei seiner Geburt und frühkindlichen Begegnungen im Tempel erkennen Simeon und die Prophetin Hanna durch geistliche Offenbarung in Jesus den ersehnten Erlöser. Der entscheidende Wendepunkt ist die Taufe Jesu, bei der Gott selbst ihn durch Geist und Stimme als seinen Sohn – also als Messias – bestätigt und ihn mit der messianischen Vollmacht ausstattet. In seiner Antrittspredigt aus Jesaja 61 legt Jesus anschließend selbst sein messianisches Programm dar: Befreiung, Heilung und die konkrete Durchsetzung der Herrschaft Gottes. Trotz seines Wirkens braucht es auch für die Jünger göttliche Offenbarung, wie bei Petrus’ Bekenntnis, um Jesus wirklich als den Christus zu erkennen.

 

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In dieser Episode zeigt Tobias Krämer, wie das Neue Testament Jesus klar als Messias bekennt, obwohl seine Messianität keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Glaubensaussage ist. Bereits bei seiner Geburt und frühkindlichen Begegnungen im Tempel erkennen Simeon und die Prophetin Hanna durch geistliche Offenbarung in Jesus den ersehnten Erlöser. Der entscheidende Wendepunkt ist die Taufe Jesu, bei der Gott selbst ihn durch Geist und Stimme als seinen Sohn – also als Messias – bestätigt und ihn mit der messianischen Vollmacht ausstattet. In seiner Antrittspredigt aus Jesaja 61 legt Jesus anschließend selbst sein messianisches Programm dar: Befreiung, Heilung und die konkrete Durchsetzung der Herrschaft Gottes. Trotz seines Wirkens braucht es auch für die Jünger göttliche Offenbarung, wie bei Petrus’ Bekenntnis, um Jesus wirklich als den Christus zu erkennen.

 

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In dieser Episode untersucht Tobias Krämer die Frage, wie Jesus und Johannes der Täufer von ihren Zeitgenossen eingeordnet wurden und zeigt, dass beide für große Verwirrung sorgten. Die jüdische Bevölkerung erwog verschiedene Deutungsmöglichkeiten: Johannes könnte der Messias, der Prophet aus 5. Mose oder der wiederkommende Elia sein – und Jesus möglicherweise der Prophet, der Messias, Elia oder sogar der auferstandene Johannes. Johannes der Täufer versteht sich selbst als „Stimme in der Wüste“, während Jesus ihn als den angekündigten Elia identifiziert. Auch Jesus selbst wurde unterschiedlich beurteilt, da seine Herkunft, sein Wirken und seine Vollmacht nicht eindeutig in bekannte Kategorien passten. Die Evangelien zeigen, dass erst göttliche Offenbarung half, Jesus wirklich als den Messias zu erkennen.

 

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Tobias Krämer schliesst in dieser Episode an seine Ausführungen zum Messias-Konzept der Bibel an und erklärt, dass das Messias-Konzept im Frühjudentum vielfältig und nicht abgeschlossen war: Manche erwarteten einen rein menschlichen Messias, andere einen präexistenten himmlischen Gesandten. Zudem wurde der Messias zunehmend als Richter verstanden, der das Böse beseitigen muss, damit Gottes Heil voll wirksam werden kann. Parallel existierten Vorstellungen, dass frühere große Männer Gottes – wie Elia – vor dem Endgericht zurückkehren würden, was im Neuen Testament in der Gestalt Johannes des Täufers aufgenommen wird. Insgesamt zeigt sich: Der Messias wurde als von Gott bevollmächtigter Heilsbringer gedacht, der in göttlicher Vollmacht handelt – eine Erwartung, die Jesus im Neuen Testament durch seine Taten und seine Autorität erfüllt.

 

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In dieser Episode erklärt Tobias Krämer, dass das Messias-Konzept tief im Alten Testament verwurzelt ist: Ein „Messias“ (hebr. Maschiach, griech. Christos) bedeutet „der Gesalbte“ und bezieht sich ursprünglich auf Könige, Priester und Propheten. Diese drei Ämter laufen im Neuen Testament in Jesus zusammen, der als ultimativer König, Priester und Prophet verstanden wird. Die alttestamentlichen Salbungen beinhalteten Erwählung, Beauftragung, Einsetzung und geistliche Ausrüstung durch den Geist Gottes – ein Muster, das auch auf Jesus übertragen wird. Zudem zeigt Krämer, dass diese Ämter im Alten Testament bereits eine endzeitliche Dimension haben: ein ewiger König aus Davids Linie, ein ewiger Priester nach der Ordnung Melchisedeks und der verheißene Prophet wie Mose. Im Frühjudentum verdichtete sich dieses Verständnis schließlich zu der Erwartung eines einzigen, endgültigen Gesalbten – des Messias –, den Christen in Jesus erkennen, während jüdische Gruppen unterschiedlich darauf reagierten.

 

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In dieser Episode setzt sich Guido Baltes kritisch mit dem verbreiteten Vorurteil auseinander, Juden glaubten, man könne sich durch Gesetzesgehorsam oder gute Werke den Himmel verdienen, während Jesus ausschließlich Gnade verkünde. Anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter zeigt Guido Baltes, dass Jesus selbst gute Werke – insbesondere die Liebe zu Gott und zum Nächsten – als entscheidend für das ewige Leben bestätigt und damit ganz auf einer Linie mit jüdischem Denken steht. Zugleich wird deutlich, dass auch in der jüdischen Tradition Werke nicht aus Berechnung, sondern aus Liebe zu Gott getan werden sollen, während Gottes Gnade allem menschlichen Handeln vorausgeht. Diese Vorrangstellung der Gnade zeigt sich sowohl in der Erwählung Israels, in der Beschneidung am achten Tag als auch im Versöhnungstag Jom Kippur. Am Ende wird klar: Im Judentum wie bei Jesus gehören gute Werke und göttliche Gnade untrennbar zusammen, wobei die Gnade Gottes letztlich den Ausschlag gibt.

 

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Guido Baltes erklärt in dieser Episode „Jesus der Jude“, dass das weit verbreitete christliche Vorurteil eines tiefen Hasses zwischen Juden und Samaritern historisch nicht trägt. Zwar unterschieden sich beide Gruppen seit der Spaltung des alten Israel in Nord- und Südreich in Fragen wie Tempelort, Reinheitsvorschriften und kultischen Traditionen, doch belegen jüdische Quellen zahlreiche konkrete Regelungen für ein ganz normales nachbarschaftliches Zusammenleben. Statt Feindschaft zeigen diese Texte Kooperation: man aß gemeinsam, bat gemeinsam Tischgebete, bestellte Felder nebeneinander und nutzte sogar samaritanische Hebammen. Die eigentliche Spannung drehte sich nicht um ethnischen Hass, sondern um unterschiedliche religiöse Zuständigkeiten – vergleichbar eher mit heutigen Unterschieden zwischen evangelischen und katholischen Christen. Damit entlarvt Baltes die übliche Darstellung eines „rassistischen Judentums“, das Jesus „überwinden“ musste, als Zerrbild ohne biblische oder historische Grundlage.

 

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In dieser Episode hinterfragt Guido Baltes die verbreitete christliche Behauptung, die Juden zur Zeit Jesu hätten einen militärischen Messias erwartet, der die Römer gewaltsam vertreibt. Er zeigt, dass dieses Bild weder dem Neuen Testament noch jüdischen Quellen entspricht: Viele Juden sahen die Römer sogar positiv, weil sie Religionsfreiheit ermöglichten, und nirgends findet sich der Vorwurf, Juden hätten Römer grundsätzlich gehasst. Auch die Vorstellung eines bewaffneten Messias ist in den biblischen und frühjüdischen Texten äußerst selten und kommt fast nur in Randgruppen wie Qumran oder den Psalmen Salomos vor. Stattdessen dominieren Erwartungen eines geistlichen Friedensreiches oder einer endzeitlichen Rettung durch Gott selbst – nicht durch einen militanten Messias. Baltes zeigt so, dass der oft konstruierte Gegensatz „militaristische Juden vs. friedlicher Jesus“ ein christliches Zerrbild ist und historisch nicht trägt.

 

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Guido Baltes zeigt in dieser neuen Episode „Jesus der Jude“, dass viele Christen Zöllner in den Evangelien automatisch als ausgestoßene, verhasste Menschen darstellen – doch dieses Bild findet sich weder im Neuen Testament noch in jüdischen Quellen. Zwar murmeln manche über Jesu Umgang mit „Zöllnern und Sündern“, doch der Text sagt nichts über Hass oder gesellschaftliche Ausgrenzung, sondern vermutlich eher etwas über Neid oder Unverständnis. Baltes erläutert, dass Zöllner als betrugsanfällig galten und ihr Geld für religiöse Zwecke teils als problematisch galt, aber dass sie deswegen nicht sozial isoliert waren. Die rabbinische Literatur spricht von beruflichen Einschränkungen, nicht von persönlicher Feindschaft. So wird deutlich: Jesus begegnete Zöllnern nicht gegen ein angeblich hasserfülltes Judentum, sondern innerhalb einer viel nuancierteren jüdischen Realität.

 

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In dieser Episode kritisiert Guido Baltes weitverbreitete christliche Zerrbilder über das Judentum der Zeit Jesu, besonders die Behauptung, Jesus habe Frauen revolutionär behandelt, weil jüdische Rabbis angeblich nicht mit Frauen redeten oder ihnen Bildung verweigerten. Er zeigt anhand jüdischer Quellen, dass solche Vorstellungen oft auf aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelzitaten beruhen und tatsächlich viele Rabbis Frauen lehrten, mit ihnen diskutierten und ihre Rechte stärkten. Anhand rabbinischer Debatten zu Frauentoraunterricht und Scheidung macht er deutlich, dass das Judentum vielfältige Positionen kannte und nicht pauschal frauenfeindlich war. Jesus’ respektvoller Umgang mit Frauen wird nicht als Bruch mit dem Judentum, sondern als Ausdruck der frauenfreundlichen Tradition innerhalb des Judentums erklärt. So könne man Jesus groß machen, ohne Juden schlecht darzustellen.

 

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Guido Baltes beschreibt in dieser Episode, wie viele Christen unbewusst ein verzerrtes Bild vom Judentum zur Zeit Jesu übernehmen – besonders die Vorstellung, kranke oder „unreine“ Menschen seien gesellschaftlich ausgeschlossen worden. Dieses Bild wird oft genutzt, um Jesus als menschenfreundlichen Regelbrecher darzustellen, während das Judentum als hart, gesetzlich oder grausam erscheint. Beim genauen Lesen des Neuen Testaments fällt jedoch auf, dass dort nirgends von sozialer Isolation Aussätziger oder unrein geltender Menschen die Rede ist – solche Elemente werden meist später hinzuerfunden. Ebenso zeigt ein Blick in die Thora, dass „Unreinheit“ nichts mit Sünde, Ekel oder Ausschluss zu tun hat, sondern ein normaler, alltäglicher Zustand war, der lediglich für den Tempelbesuch relevant wurde. Reinheitsgebote dienten nicht der Abschottung, sondern der Vorbereitung auf den heiligen Raum, und Unreinheit war weder verboten noch moralisch negativ bewertet.

 

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In dieser Episode zeigt Guido Baltes, wie häufig Christen unbewusst antijüdische Bilder übernehmen, besonders wenn es um Jesu Heilungen am Sabbat geht. Oft wird Jesus als menschenfreundlicher Gesetzesüberwinder dargestellt – im Gegensatz zu einem angeblich strengen, unmenschlichen Judentum. Guido zeigt jedoch, dass die Tora das Heilen am Sabbat nicht verbietet und dass jüdische Rabbinen bereits lange vor Jesus über Ausnahmen, Prioritäten und Lebensrettung diskutierten. Jesu Argumente entsprechen genau diesen rabbinischen Prinzipien und zeigen: Er bricht den Sabbat nicht, sondern legt ihn jüdisch aus. So wird deutlich, dass Jesus innerhalb der jüdischen Debatte steht – nicht gegen sie.

 

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In dieser Episode erzählt Guido Baltes von seiner eigenen Lernreise in die jüdische Welt Jesu und davon, wie sein Glaube und seine Bibelauslegung sich verändert haben, seit er mehrere Jahre in Israel lebte. Er beschreibt, wie biblische Texte plötzlich lebendig wurden, als er jüdisches Leben unmittelbar erlebte – etwa am Schabbat, bei Synagogenbesuchen oder beim Laubhüttenfest mit Palmzweigen und Hosianna-Rufen. Gleichzeitig erkannte er, dass viele Christen – oft unbewusst – falsche Vorstellungen über das Judentum haben, die stark von älteren antijüdischen Traditionen geprägt sind. Diese Vorurteile übertragen wir häufig in unsere Auslegung des Neuen Testaments, indem wir Juden automatisch als Gegner Jesu darstellen und so Jesus erhöhen, indem wir das Judentum abwerten. Guido zeigt an persönlichen Erfahrungen, wie tief solche Muster sitzen, und kündigt an, in den kommenden Folgen typische Missverständnisse aufzuarbeiten.

 

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In dieser Episode vertieft Assaf Zeevi die Frage, wie Jesus innerhalb der jüdischen Welt seiner Zeit einzuordnen ist, und stellt heraus, dass Jesus am ehesten zur Untergruppe der Chassidim gehörte – einer Bewegung von „Frommen“, die durch soziale Taten, Wundertätigkeit und charismatische Autorität auffielen. Assaf erklärt die historische Bedeutung des Begriffs Chassid und zeigt, wie Jesu Betonung von Taten, Heilungen, sozialer Verantwortung und strenger Auslegung ihn dieser Gruppe zuordnet. Anschließend führt er in das rabbinische Auslegungssystem ein, insbesondere in den Midrash, und erläutert, dass Jesu Gleichnisse und Bibelauslegungen typische Elemente des Midrash Agadah aufweisen. Viele Beispiele aus Evangelien und rabbinischer Literatur machen deutlich, dass Jesus mit großer literarischer und theologischer Tiefe in dieser jüdischen Tradition stand. Schließlich beschreibt Assaf die jüdische Vorstellung der Bat Kol, der „himmlischen Stimme“, und zeigt, wie Jesus durch die Himmelsstimme bei seiner Taufe eine Bestätigung seines göttlichen Auftrags im Rahmen jüdischer Erwartungshorizonte erhielt.

 

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In dieser Episode erklärt Assaf Zeevi, wie aus dem zwölfjährigen Jesus im Tempel ein Rabbi wurde und warum der Begriff „Rabbi“ zur Zeit Jesu sehr differenziert verwendet wurde. Er beschreibt die verschiedenen rabbinischen Titel und ordnet Jesus in die Welt der Chachamim ein – jüdische Weise mit normalen Berufen, die als Tora-Ausleger und geistliche Lehrer wirkten. Zudem zeichnet er die vier religiösen Strömungen des damaligen Judentums nach und zeigt, dass Jesus am ehesten dem pharisäischen Umfeld zuzuordnen ist, auch wenn er sich intensiv mit ihnen stritt. Asaf erklärt weiter, dass Jesus typische pharisäische Gebote wie Quasten und Gebetsriemen selbst befolgte und seine Kritik nicht gegen die Gebote, sondern gegen falsche Motivation gerichtet war. Schließlich hebt er hervor, dass Jesu Konflikte mit den Pharisäern Teil einer größeren innerjüdischen Debatte waren, etwa über die Frage, ob Lernen oder Tun wichtiger sei.

 

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In dieser Episode der Reihe „Jesus der Jude“ erklärt Assaf Zeevi, warum ein jüdischer Kontext entscheidend ist, um Jesus richtig zu verstehen. Er betont, dass viele Christen nur Ausschnitte sehen, weil ihnen die jüdische Sozialisation und die rabbinische Denkwelt fehlen, während Juden Jesus oft als Unruhestifter betrachten. Um die Tiefe der Evangelien zu erfassen, müsse man die damals geführten Diskussionen und die kulturellen Hintergründe kennen, die sich in Quellen wie der Mishnah und dem Talmud widerspiegeln. Assaf zeigt, dass das heutige Judentum zwar nicht identisch mit dem zur Zeit Jesu ist, aber dennoch wertvolle Einblicke bietet. Er beginnt schließlich, Jesu jüdische Herkunft anhand seines hebräischen Namens, seiner Beschneidung, der Tempelbräuche und seiner frommen Familie zu erklären.

 

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Jesus der Jude – Spezialstaffel zu Weihnachten

Ab dem 8. Dezember erwartet dich eine besondere 18-teilige Staffel zur Advents- und Weihnachtszeit: Jesus der Jude. Guido Baltes, Tobias Krämer, Asaf Zevi und Detlef Kühlein räumen Missverständnisse aus, vertiefen den Blick auf Jeschua und öffnen neue Zugänge zur Bibel. Jetzt hören: von Montag bis Samstag + Psalmen neu erleben an den Sonntagen.

 

Die neue bibletunes-App kommt!

Ein großer Schritt steht bevor: Die komplett neu entwickelte b+App.
Mehr Übersicht, alle Sprachen, direkter Kontakt zur Community, Transkripte, modernes Design.
Derzeit warten wir auf die Apple-Freigabe – und starten bald die öffentliche Beta.

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Save the Date

Das Jubiläumsjahr 2025 war ein Meilenstein: WORT25 – ein Fest des Wortes, der Begegnung und des Glaubens. Jetzt schon vormerken: WORT27 am 12. Juni 2027 – das nächste große Bibelfestival!

 

Ausblick auf 2026

Januar: Jens Kaldewey schließt den 1. Korintherbrief ab.
Danach: Ruben Sommer führt dich tief in die Urgeschichte (Genesis).
Frühjahr: „Christ & Politik“ mit Jonas Hoffmann und „Theophobie“ mit Manuel Gresslin.
Ab Mai: Detlef mit dem 5. Buch Mose – einem Lieblingsbuch Jesu.

 

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In dieser Episode vertieft Jens Kaldewey die Aussagen aus 1. Korinther 7,3–5 und zeigt, dass Paulus’ Worte zur ehelichen Sexualität nur aus der Perspektive der Liebe richtig verstanden werden können. Paulus betont zwar, dass Ehepartner einander nicht verweigern sollen, doch die Liebe macht klar, dass diese Regel Ausnahmen kennt – etwa bei Überforderung, Schmerz oder seelischer Belastung. Gleichzeitig warnt Kaldewey davor, dass eine selbstsüchtige, dauerhafte Verweigerung ebenso zerstörerisch ist wie ein erzwungener Geschlechtsverkehr. Die Liebe sucht einen Weg zwischen beiden Extremen, durch Gespräch, Anpassung, Kompromisse und realistische Erwartungen an Sexualität. Praktische Ratschläge aus seelsorgerlicher Erfahrung zeigen, wie Paare ihre Sexualität liebevoll, ehrlich und verantwortungsvoll gestalten können, um ihre Beziehung zu schützen und zu stärken.

 

Bibeltext:

 

3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.

 

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In dieser Episode erklärt Jens Kaldewey, wie Paulus in 1. Korinther 7,1–5 auf eine asketische Strömung in der Gemeinde reagiert, die sexuelle Enthaltsamkeit sogar in der Ehe für geistlich überlegen hielt. Paulus betont dagegen, dass eheliche Sexualität ein gegenseitiges Recht und ein Schutz vor sexueller Versuchung ist – und dass Mann und Frau einander in Liebe dienen sollen. Er zeigt, dass sexuelle Unmoral nicht nur ein moralischer Fehler ist, sondern die Seele, den Körper und die Beziehung zutiefst beschädigt, besonders im Blick auf Prostitution und pornografische Prägungen. Gleichzeitig warnt er davor, Enthaltsamkeit absolut zu setzen, da sie realistische menschliche Bedürfnisse übergeht und Gefahr für die Ehe schafft. Am Ende ruft er dazu auf, alle körperliche Nähe in der Ehe in Liebe zu gestalten und kündigt eine weitere Episode zum Thema „liebevolle Sexualität“ an.

 

Bibeltext:

 

1 Kommen wir nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt. ´Ihr sagt:` »Es ist das Beste, wenn ein Mann überhaupt keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau hat.« 2 ´Meine Antwort darauf lautet:` Wegen der Gefahr sexueller Unmoral soll ein Mann die eheliche Beziehung mit seiner Frau pflegen, und eine Frau soll die eheliche Beziehung mit ihrem Mann pflegen. 3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.

 

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In dieser Episode legt Jens Kaldewey 1. Korinther 6,12–20 aus und zeigt, wie Paulus die Gemeinde eindringlich daran erinnert, dass Christen mit ihrem ganzen Leben – und ausdrücklich auch mit ihrem Körper – zu Christus gehören. Paulus widerspricht der korinthischen Vorstellung völliger Freiheit und macht deutlich: Der Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes und Teil von Christi Leib. Sexuelle Unmoral zerstört diese Einheit und führt zu einer inneren Zerrissenheit, die das geistliche Leben vergiftet. Kaldewey beschreibt anschaulich, wie stark Leib und Seele miteinander verbunden sind und wie Pornografie oder Prostitution einen Menschen geistlich entfremden können. Die Botschaft ist klar: Wer Christus gehört, soll auch mit seinem Körper Gott Ehre machen.

 

Bibeltext:

 

12 »Alles ist mir erlaubt!« ´Wer so redet, dem antworte ich:` Aber nicht alles, ´was mir erlaubt ist,` ist auch gut ´für mich und für andere`. – »Alles ist mir erlaubt!« Aber es darf nicht dahin kommen, dass ich mich von irgendetwas beherrschen lasse. 13 ´Ihr sagt:` »Das Essen ist für den Magen da und der Magen für das Essen, und dem einen wie dem anderen wird Gott ein Ende bereiten.« ´Einverstanden,` aber ´das heißt noch lange nicht, dass wir mit unserem Körper machen können, was wir wollen`. Der Körper ist nicht für die Unmoral da, sondern für den Herrn, und der Herr ist für den Körper da ´und hat das Recht, über ihn zu verfügen`. 14 Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken ´und unseren Körper wieder lebendig machen`. 15 Wisst ihr nicht, dass ihr zum Leib Christi gehört und dass damit auch euer Körper ein Teil seines Leibes ist? Soll ich denn nun, indem ich mich mit einer Prostituierten einlasse, Christus das wegnehmen, was einen Teil seines Leibes ausmacht, und es zu einem Teil ihres Leibes machen? Niemals! 16 Überlegt doch einmal: Wer sich mit einer Prostituierten einlässt, wird mit ihr eins; sein Körper verbindet sich mit ihrem Körper. Es heißt ja in der Schrift: »Die zwei werden ein Leib sein.« 17 Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, wird eins mit ihm; sein Geist verbindet sich mit dem Geist des Herrn. 18 Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral. 19 Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch, und ihr gehört nicht mehr euch selbst. 20 Gott hat euch als sein Eigentum erworben; denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat! Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!

 

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In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6,9–11 und die klare Warnung des Paulus, dass bestimmte Lebensstile vom Reich Gottes ausschließen. Er betont, dass es dabei nicht um gelegentliche Fehltritte geht, sondern um einen bewussten, dauerhaften Lebensstil, der Gottes grundlegenden Geboten widerspricht. Gleichzeitig erinnert er daran, dass viele der Christen in Korinth genau aus solchen zerstörerischen Lebensmustern heraus errettet wurden – abgewaschen, freigesprochen und durch Gottes Geist zu einem neuen Leben befähigt. Kaldewey zeigt, dass diese neue Würde auch Verantwortung bedeutet: ein Leben zu führen, das der Liebe und Heiligkeit Gottes entspricht.

 

Bibeltext:

 

9 Muss ich euch daran erinnern, dass die, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes bekommen werden, dem Erbe, das Gott für uns bereithält? Macht euch nichts vor: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, homosexuelle Beziehungen eingeht, 10 stiehlt, geldgierig ist, trinkt, Verleumdungen verbreitet oder andere beraubt, wird an Gottes Reich teilhaben. 11 Auch ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz eurer Verfehlungen ist von euch abgewaschen, ihr gehört jetzt zu Gottes heiligem Volk, ihr seid von aller Schuld freigesprochen, und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist unseres Gottes.

 

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In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6, 1–8 und die beschämenden Streitigkeiten innerhalb der Gemeinde von Korinth. Paulus ruft die Christen dazu auf, Konflikte nicht vor weltliche Gerichte zu bringen, sondern sie im Geist der Liebe und Weisheit innerhalb der Gemeinde zu klären. Jens zeigt, dass die Berufung der Gläubigen, einst mit Christus zu richten, schon heute in der Haltung des Friedensstiftens sichtbar werden soll. Statt Rache oder Stolz sollen Vergebung, Nachsicht und Versöhnung das Miteinander prägen – als Ausdruck echter geistlicher Reife.

 

Bibeltext:

 

1 Bei euch bringt es doch tatsächlich jemand fertig, seinen Streit mit einem anderen ´Gemeindeglied` vor einem weltlichen Gericht auszutragen, statt die Sache von denen entscheiden zu lassen, die zu Gottes heiligem Volk gehören! 2 Wisst ihr denn nicht, dass die, die zu Gottes Volk gehören, einmal die Welt richten werden? Die ganze Welt muss im Gericht vor euch erscheinen! Und da gebt ihr solch ein unwürdiges Bild ab und seid nicht einmal imstande, über die kleinsten Kleinigkeiten zu urteilen? 3 Wisst ihr nicht, dass wir sogar Engel richten werden? Da müssen wir doch auch in der Lage sein, Streitfälle des täglichen Lebens zu entscheiden! 4 Aber was macht ihr, wenn ihr solche Streitfälle habt? Ihr wählt ausgerechnet die als Richter, die nicht zur Gemeinde gehören und auf deren Urteil die Gemeinde sonst nichts gibt! 5 Zu eurer Schande muss ich das sagen. Gibt es denn wirklich keinen Einzigen unter euch, der die Weisheit besitzt, einen Streit zwischen zwei Brüdern zu schlichten? 6 Aber nein – ein Bruder prozessiert gegen den anderen, und das Schlimmste daran ist: Ihr verklagt einander vor Menschen, die nicht an Gott glauben! 7 Dass ihr überhaupt gegeneinander vor Gericht zieht, ist schon eine Niederlage für euch alle. Warum seid ihr nicht bereit, euch Unrecht zufügen zu lassen? Warum könnt ihr es nicht ertragen, wenn jemand sich auf eure Kosten bereichert? 8 Stattdessen tut ihr selbst Unrecht und verschafft euch Vorteile auf Kosten von anderen – und diese anderen sind eure Geschwister!

 

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In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 5, 9–13 und erklärt, wie Paulus mit erstaunlicher Klarheit zwischen Kontakt und „Umgang“ unterscheidet. Paulus ruft nicht zu Rückzug oder Isolation auf, sondern warnt vor enger, prägenden Gemeinschaft mit Menschen, deren Lebensstil dauerhaft gegen Gottes Gebote steht. Jens zeigt, dass Paulus’ Warnung Ausdruck von Liebe und Schutz ist – damit die Gemeinde gesund bleibt und ihre geistliche Kraft nicht verliert. Dabei erinnert er: Grenzen sind nicht Ausdruck von Härte, sondern von Heiligkeit, die das Leben bewahrt.

 

Bibeltext:

 

9 In meinem früheren Brief habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10 Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben oder Götzen anbeten, bliebe euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11 Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. 12 Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen? 13 Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Reinheit, Gemeinschaft und das ernste Thema geistlicher Konsequenz. Paulus erinnert die Korinther daran, dass selbst eine kleine Sünde wie ein Sauerteig den ganzen Teig verdirbt – und so das geistliche Leben der Gemeinde gefährdet. Jens erklärt, dass Gottes Gebote keine Willkür sind, sondern heilsame Grenzen, die das gemeinsame „Fest der Reinheit und Wahrheit“ bewahren sollen. Denn wer Christus als das wahre Passalamm erkannt hat, darf das Leben mit Gott feiern – aber ohne den „Sauerteig“ der Bosheit.

 

Bibeltext:

 

6 Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein! Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 ´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. 8 Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit. 9 In meinem früheren Brief habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10 Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben oder Götzen anbeten, bliebe euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11 Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. 12 Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen? 13 Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Paulus’ eindringlichen Appell an die Christen in Korinth, sich von ihrem geistlichen Hochmut zu lösen. Die Korinther sehen sich bereits als „reich“ und „herrschend“, während Paulus ihnen in Liebe, aber mit klaren Worten, das Beispiel der Apostel vor Augen führt: wahre Nachfolge bedeutet Demut, Leiden und Treue. Jens zeigt, wie Paulus als geistlicher Vater seine Gemeinde mahnt, sich korrigieren zu lassen und den Weg des Kreuzes nicht durch Triumphalismus zu ersetzen. Am Ende steht die väterliche Frage Gottes an uns alle: Willst du, dass ich mit dem Stock komme – oder mit Liebe und Geduld?

 

Bibeltext:

 

1 Mir ist noch etwas berichtet worden. Es gibt bei euch doch tatsächlich einen so unglaublichen Fall von Unmoral, dass er nicht einmal bei denen ´toleriert würde`, die Gott nicht kennen: Einer von euch hat ein Verhältnis mit seiner eigenen Stiefmutter! 2 Und da spielt ihr euch immer noch groß auf? Solltet ihr nicht vielmehr beschämt und traurig sein und den, der sich so etwas hat zuschulden kommen lassen, aus eurer Gemeinschaft ausschließen? 3 Ich jedenfalls habe bereits entschieden, was zu tun ist. Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken. Auf solche Weise bei euch anwesend, habe ich folgendes Urteil über den gefällt, der diese schändliche Beziehung eingegangen ist: 4 Im Namen von Jesus, unserem Herrn, sollt ihr eine Versammlung abhalten; ich werde in Gedanken daran teilnehmen, und Jesus, unser Herr, wird mit seiner Kraft zugegen sein. 5 Wir werden zusammenkommen, um diesen Menschen dem Satan auszuliefern. Er soll die zerstörerische Macht des Satans am eigenen Leib erfahren, damit er zur Besinnung kommt und an dem Tag, an dem der Herr Gericht hält, doch noch gerettet wird.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Paulus’ eindringlichen Appell an die Christen in Korinth, sich von ihrem geistlichen Hochmut zu lösen. Die Korinther sehen sich bereits als „reich“ und „herrschend“, während Paulus ihnen in Liebe, aber mit klaren Worten, das Beispiel der Apostel vor Augen führt: wahre Nachfolge bedeutet Demut, Leiden und Treue. Jens zeigt, wie Paulus als geistlicher Vater seine Gemeinde mahnt, sich korrigieren zu lassen und den Weg des Kreuzes nicht durch Triumphalismus zu ersetzen. Am Ende steht die väterliche Frage Gottes an uns alle: Willst du, dass ich mit dem Stock komme – oder mit Liebe und Geduld?

 

Bibeltext:

 

8 Aber ihr seid ja schon satt. Ihr seid ja schon reich. Ihr sitzt bereits auf dem Thron – und das alles, ohne dass wir daran Anteil hätten. Was gäbe ich darum, ihr würdet tatsächlich schon regieren! Dann wären auch wir jetzt am Ziel und würden zusammen mit euch herrschen. 9 In Wirklichkeit aber, so scheint mir, hat Gott uns Aposteln einen Platz zugewiesen, wie er erniedrigender nicht sein könnte; es ist, als wären wir zum Tod ´in der Arena` verurteilt. Ein Schauspiel für die ganze ´sichtbare und unsichtbare` Welt sind wir geworden, für Engel und Menschen. 10 Wir gelten als dumm und ungebildet, weil wir uns zu Christus halten, ihr dagegen steht durch euren Glauben an Christus als kluge und vernünftige Leute da. Wir sind schwach, aber ihr seid stark. Euch ehrt man, während man uns verachtet. 11 Bis zu diesem Augenblick leiden wir Hunger und Durst. Wir haben nicht genug anzuziehen. Wir werden geschlagen und misshandelt. Nirgends haben wir ein Zuhause. 12 Wir leisten harte körperliche Arbeit, um selbst für unseren Unterhalt aufzukommen. Man verflucht uns, aber wir segnen; man verfolgt uns, aber wir geben nicht auf. 13 Auf Beleidigungen reagieren wir mit freundlichen Worten. Die Welt behandelt uns, als wären wir Abfall; wir sind der Abschaum der Gesellschaft – und daran hat sich bis heute nichts geändert. 14 Ich schreibe diese Dinge nicht, um euch in Verlegenheit zu bringen. Ich möchte euch nur wieder auf den richtigen Weg führen. Schließlich seid ihr doch meine geliebten Kinder! 15 Denn selbst wenn ihr Tausende von Erziehern hättet, die euch in eurem Christsein voranbringen, hättet ihr deswegen noch lange nicht tausend Väter. Dadurch, dass ich euch das Evangelium verkündet und euch zum Glauben an Jesus Christus geführt habe, bin ich euer Vater geworden. 16 Daher bitte ich euch eindringlich: Folgt meinem Beispiel! 17 Um euch dabei zu helfen, habe ich Timotheus zu euch geschickt, den ich liebe, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter in meinem Dienst für den Herrn ist. Er wird euch die Grundsätze in Erinnerung rufen, nach denen ich meinen Weg mit Jesus Christus gehe und die ich überall, in jeder Gemeinde, lehre. 18 Einige von euch spielen sich groß auf, weil sie der Meinung sind, ich würde es nicht wagen, noch einmal persönlich zu euch zu kommen. 19 Doch ´ihr werdet sehen`: Wenn es dem Plan des Herrn entspricht, werde ich sehr bald zu euch kommen. Und dann interessieren mich nicht die Worte dieser Wichtigtuer; dann interessiert mich, ob in ihrem Leben Gottes Kraft sichtbar wird. 20 Denn das Reich Gottes gründet sich nicht auf Worte, sondern auf ´Gottes` Kraft. 21 Was ist euch lieber? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und nachsichtiger Geduld?

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Demut, Treue und den rechten Umgang mit geistlicher Verantwortung. Paulus erinnert die Korinther daran, dass sie Diener Christi sind – nicht Richter übereinander. Jeder hat seinen eigenen Auftrag, den er zuverlässig ausführen soll, ohne sich mit anderen zu vergleichen oder stolz zu überheben. Jens betont, dass am Ende nicht menschliches Urteil, sondern das gerechte und gnädige Lob Gottes zählt. Alles, was wir haben, ist Geschenk – darum gilt: Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn.

 

Bibeltext:

 

1 Nun wisst ihr auch, wie ihr von uns denken müsst: Diener Christi sind wir, denen die Verkündigung der Geheimnisse anvertraut ist, die Gott uns enthüllt hat. 2 Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt. 3 Allerdings hat es für mich keinerlei Bedeutung, welches Urteil ihr über mich fällt oder ob sonst irgendeine menschliche Instanz über mich zu Gericht sitzt. Nicht einmal ich selbst maße mir ein Urteil über mich an. 4 Ich wüsste zwar nicht, dass ich mir etwas hätte zuschulden kommen lassen, aber damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht. 5 Urteilt also nicht vorschnell, ´sondern wartet,` bis der Herr kommt. Er wird alles Verborgene ans Licht bringen, alles, was jetzt noch im Dunkeln liegt, und wird die geheimsten Gedanken der Menschen aufdecken. Dann wird jeder von Gott die Anerkennung bekommen, die er verdient. 6 Geschwister, wenn ich jetzt so viel und mit immer neuen Vergleichen von mir und Apollos gesprochen habe, geschah das in eurem Interesse. An unserem Beispiel wollte ich euch zeigen, was es bedeutet, die Grenzen nicht zu überschreiten, die uns durch die Schrift gesetzt sind. Keiner von euch darf den einen ´von uns` auf Kosten des anderen hervorheben und sich damit auch noch wichtig machen. 7 Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk ´Gottes`? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken?

 

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Psalm 104 lädt dazu ein, die eigene Seele bewusst zum Lob Gottes aufzurufen und die Schöpfung neu zu bestaunen. Die Schönheit und Detailfülle der Natur – von Jahreszeiten bis hin zu Tieren, Bergen und Meeren – wird als Spiegel von Gottes Größe, Weisheit und Fürsorge beschrieben. Eine musikalische Vertonung von Lina Theissen und Martin Scheuermann hilft, in dieses Staunen und den Lobpreis einzustimmen. Immer wieder wird betont, dass Gott alles erhält, nährt und erneuert, sodass Lob und Dank die natürliche Antwort des Menschen sein sollen.

 

MAKOM (PDF) für die praktische Vertiefung herunterladen:
https://share-docs.clickup.com/36629877/p/h/12xvbn-55450/137441cdf53c887/

Alle „Psalmen neu erleben“-Podcast anhören:
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1 Preise den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, groß und erhaben bist du, mit Herrlichkeit und Pracht hast du dich bekleidet. 2 In Licht hüllst du dich wie in ein Gewand, den Himmel spannst du wie ein Zeltdach aus. 3 Er, der die Säulen seiner Wohnung im Wasser ´des Himmelsgewölbes` errichtet, der Wolken zu seinem Wagen macht und auf Flügeln des Windes erscheint, 4 der Winde zu seinen Boten macht und Feuerflammen zu seinen Dienern – 5 er hat der Erde ihr Fundament gegeben, so dass sie für immer und ewig nicht wankt. 6 Du, ´Gott`, bedecktest sie mit gewaltigen Wassermassen wie mit einem Kleid, selbst über den Bergen standen die Fluten. 7 Doch auf deinen drohenden Befehl hin flohen sie, vor deiner Donnerstimme wichen sie schnell zurück. 8 So kamen Berge empor, Täler senkten sich. Die Wassermassen aber zogen sich zurück an den Ort, den du für sie bereitet hattest. 9 Eine Grenze hast du ihnen gesetzt, die sie nicht überschreiten dürfen; nie mehr sollen sie zurückkehren und die ganze Erde bedecken. 10 Auf Gottes Befehl hin ergießen sich Quellen in die Flusstäler, zwischen den Bergen schlängeln sich ihre Wasserläufe. 11 Sie tränken die Tiere des freien Feldes, Wildesel löschen dort ihren Durst. 12 Da finden auch die Vögel ihre Nistplätze, zwischen den Zweigen lassen sie ihre Stimme ertönen. 13 Von seinen Wohnungen in der Höhe aus bewässert Gott die Berge. Von der Frucht, die seine Werke hervorbringen, wird die Erde gesättigt. 14 Gras lässt er hervorsprießen für das Vieh und allerlei Pflanzen für den Bedarf des Menschen, damit dieser aus dem Schoß der Erde sein tägliches Brot gewinnt. 15 Er schenkt Wein, der das Herz des Menschen erfreut, Öl, mit dem er sein Gesicht pflegt, und Brot, das sein Herz stärkt. 16 Auch die Bäume des HERRN trinken sich satt, die herrlichen Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat. 17 Dort wiederum bauen Vögel ihre Nester, auf den Zypressen nistet der Storch. 18 Die hohen Berge bieten den Steinböcken Lebensraum, die Felsen sind eine Zuflucht für die Klippdachse. 19 Gott hat den Mond geschaffen zur Festlegung der Zeiten, auch die Sonne weiß, wann sie untergehen soll. 20 Du bestimmst, wann es finster wird, und schon kommt die Nacht. Da regen sich dann alle Tiere des Waldes. 21 Die jungen Löwen brüllen nach Beute, sie verlangen von Gott ihre Nahrung. 22 Geht dann die Sonne auf, so ziehen sich die Tiere wieder zurück und legen sich nieder in ihren Verstecken. 23 Nun macht sich der Mensch auf und geht an seine Arbeit, an das, was er zu verrichten hat bis zum Abend. 24 Wie zahlreich sind doch deine Werke, HERR, alle hast du mit Weisheit ausgeführt, die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast! 25 Da ist das Meer, schier endlos groß und weit, darin wimmelt es von unzählbar vielen Lebewesen, von kleinen wie von großen. 26 Dort ziehen Schiffe ihre Bahn, auch ´das Ungeheuer` Leviatan, das du geschaffen hast, um mit ihm zu spielen. 27 Alle Lebewesen hoffen auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zur rechten Zeit. 28 Du gibst sie ihnen, sie sammeln alles ein. Du öffnest ´freigebig` deine Hand, und sie werden satt von ´deinen` guten Gaben. 29 Doch wenn du dein Angesicht verbirgst, dann erschrecken sie. Entziehst du ihnen den Lebensatem, so scheiden sie dahin und werden wieder zu Staub. 30 Entsendest du deinen Lebensatem, dann werden sie geschaffen. Und so erneuerst du den Anblick der Erde. 31 Die Herrlichkeit des HERRN währe ewig! Möge der HERR sich freuen an seinen Schöpfungswerken! 32 Er braucht die Erde nur anzublicken, und schon erbebt sie, rührt er die Berge an, dann rauchen sie. 33 Zur Ehre des HERRN will ich singen mein Leben lang, für meinen Gott musizieren, so lange ich bin. 34 Möge mein Denken und Sinnen ihm gefallen! Ja, ich will mich erfreuen am HERRN. 35 Alle, die sich von Gott abwenden, sollen von der Erde verschwinden – es soll keiner mehr da sein, der Gott verachtet. Preise den HERRN, meine Seele! Halleluja!

 

Psalmen neu erleben: PUR
gelesen von Samuel Weber aus der Neuen Genfer Übersetzung

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die überwältigende Weite und Freiheit, die Paulus den Christen in Korinth zuspricht: „Alles gehört euch – ihr aber gehört Christus.“ Statt sich an einzelne Lehrer, Theologien oder Bewegungen zu klammern, sollen sie erkennen, dass Gott ihnen in Christus alles geschenkt hat – die Welt, das Leben, den Tod, Gegenwart und Zukunft. Jens zeigt, wie Paulus die Perspektive umkehrt: Nicht wir gehören menschlichen Autoritäten, sondern sie dienen uns, damit wir wachsen. Diese himmlische Sicht befreit von geistlicher Enge, Stolz und Rivalität – und öffnet den Blick auf die wahre Größe der Zugehörigkeit zu Christus.

 

Bibeltext:

 

21 Was folgt aus dem allem? Niemand soll sich an andere Menschen hängen und damit auch noch prahlen. Alles gehört doch euch: 22 Paulus, Apollos und Petrus, die Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft – alles gehört euch, 23 ihr selbst aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um das Fundament des Glaubens – Jesus Christus. Paulus erinnert daran, dass niemand ein anderes Fundament legen kann und dass alles, was wir darauf bauen, eines Tages im Feuer Gottes geprüft wird. Jens beschreibt, wie dieses Fundament unerschütterlich bleibt, selbst wenn unser Lebensbau ins Wanken gerät. Er ruft dazu auf, mit beständigen, „goldenen“ Werken zu bauen – mit Liebe, Treue und Hören auf Gottes Willen – damit unser Leben bleibenden Wert hat vor Gott.

 

Bibeltext:

 

16 Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt? 17 Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr. 18 Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug. 19 Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so: »Er fängt die Klugen im ´Netz` ihrer eigenen Schlauheit.«

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um das Fundament des Glaubens – Jesus Christus. Paulus erinnert daran, dass niemand ein anderes Fundament legen kann und dass alles, was wir darauf bauen, eines Tages im Feuer Gottes geprüft wird. Jens beschreibt, wie dieses Fundament unerschütterlich bleibt, selbst wenn unser Lebensbau ins Wanken gerät. Er ruft dazu auf, mit beständigen, „goldenen“ Werken zu bauen – mit Liebe, Treue und Hören auf Gottes Willen – damit unser Leben bleibenden Wert hat vor Gott.

 

Bibeltext:

 

11 Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus. 12 Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh –, 13 das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden. 14 Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen. 15 Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um geistliche Reife und das richtige Verständnis von Gemeinde. Paulus mahnt die Christen in Korinth, nicht in geistlicher Unmündigkeit zu verharren und sich in „Fanclubs“ um menschliche Leiter zu spalten. Statt Konkurrenz und Abhängigkeit sollen sie erkennen, dass alle Mitarbeiter Gottes an einem gemeinsamen Werk dienen. Jens zeigt, wie wichtig ein ausgewogenes Miteinander, geistliche Reife und gesunde Leiterschaft auch heute sind – als Ausdruck echter Einheit in Christus.

 

Bibeltext:

 

1 Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt. 2 Milch habe ich euch gegeben, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, 3 denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert, solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass` ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? 4 Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen! 5 Wer ist denn Apollos? Und wer ist Paulus? Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. 7 Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott. 8 Und was ist mit dem, der pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel, und beide werden ´von Gott` ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen Einsatz entspricht. 9 Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk. 10 Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Weisheit – und darum, wie nur der Geist Gottes uns befähigt, Gottes Gedanken wirklich zu verstehen. Paulus betont, dass geistliche Wahrheit nur durch den Heiligen Geist erkannt werden kann, nicht durch Intellekt oder Argumentation. Jens zeigt, wie dieses Prinzip schon in Korinth galt und bis heute gilt: Der Geist öffnet Herzen, während die menschliche Seele oft im Weg steht. Es ist ein Ruf, auf den Geist zu hören, ihn nicht zu betrüben – und in ihm die Stimme Jesu zu erkennen.

 

Bibeltext:

 

11 Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet. 12 Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat. 13 Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt. 14 Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt. 15 Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande, über alle diese Dinge ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann. 16 Es heißt ja in der Schrift: »Wer hat jemals die Gedanken des Herrn ergründet? Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?« Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind.

 

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In dieser Episode lädt Ruben Sommer dazu ein, Psalm 103 neu zu entdecken – als machtvollen Ruf, Gott zu loben, unabhängig von Gefühlen oder Umständen. Er zeigt, dass dieser Imperativ nicht Gottes Bedürftigkeit ausdrückt, sondern unsere Erinnerung stärkt: Wir loben, damit wir nicht vergessen, wie viel Gutes Gott bereits in unserem Leben getan hat und weiterhin tut. Ruben reflektiert ehrlich über die Herausforderungen des Alltags, in dem Lob nicht immer leichtfällt, und betont gleichzeitig Gottes beständige Gnade, Treue und Barmherzigkeit. Zum Abschluss präsentiert er eine kreative musikalische Vertonung des Psalms, die die Einladung erneuert: „Meine Seele, lobe den Herrn.“

 

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1 Ich will den HERRN loben von ganzem Herzen, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen! 2 Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat. 3 Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten! 4 Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und beschenkt mich mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. 5 Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluss, er macht mich wieder jung und stark wie ein Adler. 6 Was der HERR tut, beweist seine Treue, den Unterdrückten verhilft er zu ihrem Recht. 7 Er weihte Mose in seine Pläne ein und ließ die Israeliten seine gewaltigen Taten erleben. 8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe! 9 Er beschuldigt uns nicht endlos und bleibt nicht für immer zornig. 10 Er bestraft uns nicht, wie wir es verdienen; unsere Sünden und Verfehlungen zahlt er uns nicht heim. 11 Denn so hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Liebe zu allen, die Ehrfurcht vor ihm haben. 12 So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort! 13 Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der HERR alle, die ihn achten und ehren. 14 Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind. 15 Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld. 16 Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie gestanden hat. 17 Die Güte des HERRN aber bleibt für immer und ewig; sie gilt allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen. Auf seine Zusagen ist auch für die kommenden Generationen Verlass, 18 wenn sie sich an seinen Bund halten und seine Gebote befolgen. 19 Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, über alles herrscht er als König. 20 Lobt den HERRN, ihr mächtigen Engel, die ihr seinen Worten gehorcht und seine Befehle ausführt! 21 Lobt den HERRN, ihr himmlischen Heere, die ihr zu seinen Diensten steht und seinen Willen tut! 22 Lobt den HERRN, alle seine Geschöpfe, an allen Orten seiner Herrschaft soll man es hören! Auch ich will den HERRN loben von ganzem Herzen!

 

Psalmen neu erleben: PUR
gelesen von Elena Pförtsch aus der Hoffnung für Alle

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die verborgene Weisheit Gottes, die nur durch den Heiligen Geist erkannt werden kann. Paulus erinnert daran, dass der Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft gründet. Jens erzählt persönlich, wie Gottes Geist ihm die lebendige Beziehung zu Jesus erschlossen hat – jenseits von Rhetorik, Wissen oder religiösen Formen. Nur der Heilige Geist öffnet Augen und Herzen, damit wir Gott wirklich verstehen und seine Herrlichkeit erahnen können.

 

Bibeltext:

 

1 An diesen Grundsatz habe auch ich mich gehalten. Als ich zu euch kam, Geschwister, um euch das Geheimnis zu verkünden, das Gott uns enthüllt hat, versuchte ich nicht, euch mit geschliffener Rhetorik und scharfsinnigen Argumenten zu beeindrucken. 2 Nein, ich hatte mir vorgenommen, eure Aufmerksamkeit einzig und allein auf Jesus Christus zu lenken – auf Jesus Christus, den Gekreuzigten. 3 Außerdem fühlte ich mich schwach; ich war ängstlich und sehr unsicher, als ich zu euch sprach. 4 Was meine Verkündigung kennzeichnete, waren nicht Überredungskunst und kluge Worte; es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist. 5 Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft. 6 Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht. 7 Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen. 8 Keiner von den Machthabern dieser Welt hat etwas von dem Plan gewusst; keiner von ihnen hat Gottes Weisheit erkannt. Sonst hätten sie den Herrn, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, nicht kreuzigen lassen. 9 Es heißt ja in der Schrift: »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.« 10 Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um das Herzstück des christlichen Glaubens – die Botschaft vom Kreuz. Paulus zeigt, dass sie für die Welt unsinnig wirkt, für Glaubende aber Gottes Kraft und Weisheit offenbart. Jens führt aus, dass nicht menschliche Klugheit oder Leistung retten, sondern allein Gottes Handeln in Christus, der unsere Gerechtigkeit und Erlösung ist. Diese Botschaft bleibt für viele unverständlich – und doch verwandelt sie bis heute das Leben derer, die glauben.

 

Bibeltext:

 

18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft. 19 Nicht umsonst heißt es in der Schrift: »Die Klugen werde ich an ihrer Klugheit scheitern lassen; die Weisheit derer, die als weise gelten, werde ich zunichte machen.« 20 Wie steht es denn mit ihnen, den Klugen, den Gebildeten, den Vordenkern unserer Welt? Hat Gott die Klugheit dieser Welt nicht als Torheit entlarvt? 21 Denn obwohl sich seine Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten, die daran glauben. 22 Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. 23 Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. 24 Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.

 

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In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die leidenschaftliche Mahnung des Paulus zur Einheit in der Gemeinde von Korinth. Zwischen Streit, Rivalität und geistlichen „Fanklubs“ ruft Paulus dazu auf, sich nicht an Menschen oder Lehrmeinungen zu hängen, sondern allein an Christus. Kaldewey zeigt eindrücklich, wie Spaltungen auch heute Gemeinden schwächen – und wie echte Einheit in Liebe und Demut entsteht. Denn Christus lässt sich nicht zerteilen: Er ist das Licht, das alle verbindet, damit die Welt Gottes Liebe erkennt.

 

Bibeltext:

 

10 Geschwister, im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, fordere ich euch alle auf, eins zu sein. Redet so, dass eure Worte euch nicht gegeneinander aufbringen, und lasst es nicht zu Spaltungen unter euch kommen. Seid vielmehr ganz auf dasselbe Ziel ausgerichtet und haltet in völliger Übereinstimmung zusammen. 11 Warum sage ich das? Von Chloës Leuten habe ich erfahren, dass es Streitigkeiten unter euch gibt, liebe Geschwister. 12 Ihr wisst, was ich meine. Einer von euch sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, ein anderer: »Ich von Apollos!«, wieder ein anderer: »Ich von Petrus!« und noch ein anderer: »Ich von Christus!« 13 Ist Christus denn zerspalten? Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? Oder seid ihr auf meinen Namen getauft worden? 14 Ich danke Gott, dass ich außer Krispus und Gaius keinen von euch getauft habe! 15 So kann doch wenigstens niemand behaupten, eure Taufe sei eine Taufe auf meinen Namen gewesen. 16 Da fällt mir ein: Ich habe auch noch Stephanas getauft und die, die zu seiner Familie gehören. Aber davon abgesehen kann ich mich nicht erinnern, jemand getauft zu haben. 17 Denn Christus hat mich nicht beauftragt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden. Und das darf nicht mit klugen Worten geschehen, weil sonst der Botschaft von Christus und seinem Tod am Kreuz die Kraft genommen würde. 18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft.

 

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In dieser Episode 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey geht es um die Dankbarkeit des Paulus für die Gemeinde in Korinth – trotz all ihrer Probleme. Paulus erinnert die Christen daran, dass sie durch Jesus Christus reich beschenkt wurden: mit Gnade, Erkenntnis und geistlichen Gaben. Jens zeigt, wie diese Zusagen auch uns heute gelten – mitten in unseren Schwächen, Zweifeln und Kämpfen. Gottes Treue bleibt bestehen: Er gibt uns Kraft, im Glauben festzuhalten, und führt uns sicher ans Ziel. Ein ermutigender Blick zurück zu den Wurzeln unseres Glaubens – und nach vorn auf Gottes Treue.

 

Bibeltext:

 

4 Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat. 5 Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht – reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. 6 Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt, 7 dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. 8 Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann. 9 Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.

 

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In dieser Staffel mit Jens Kaldewey geht es um den 1. Korintherbrief – einen leidenschaftlichen Brief des Paulus an die Gemeinde Gottes mitten im moralisch chaotischen Korinth. Jens führt ein in die faszinierende, aber herausfordernde Welt dieser Stadt voller Reichtum, Religion, Macht und Ausschweifung. Er zeigt, wie Paulus mit Klarheit, Barmherzigkeit und Energie die Probleme der jungen Gemeinde anspricht und sie zu einem heiligen, gottzentrierten Leben ermutigt. Dabei wird deutlich: Auch heute leben wir oft in einem modernen „Korinth“ – und Gottes Ruf zur Heiligkeit gilt uns genauso.

 

Bibeltext:

 

1-2 Paulus, Apostel Jesu Christi, von Gott selbst berufen und beauftragt, an die Gemeinde Gottes in Korinth. Zusammen mit dem Bruder Sosthenes grüße ich euch, die ihr durch Jesus Christus Gottes Eigentum geworden seid. Gott hat euch berufen, und ihr gehört zu seinem heiligen Volk, genauso wie an jedem anderen Ort alle dazugehören, die den Namen Jesu Christi im Gebet anrufen, den Namen ihres und unseres Herrn. 3 ´Ich wünsche` euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

 

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In dieser Episode Psalmen neu erleben geht es um Psalm 102, den Schrei eines Menschen am Ende seiner Kräfte. Samuel Weber beschreibt, wie Überforderung, Schmerz und Dunkelheit das Leben erdrücken können – und wie das ehrliche Klagen vor Gott selbst zur Antwort wird. Der Psalm zeigt, dass Gott auch im Leid bleibt, während alles andere vergeht. Aus dem Aufschrei entsteht neues Vertrauen, Lob und ein Blick auf Gottes Größe und Treue über Generationen hinweg. Begleitet wird die Reflexion von einer musikalischen Vertonung des Psalms – ein bewegendes Gebet zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

 

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1 Gebet eines Menschen, der allen Mut verloren hat und dem HERRN sein Leid klagt. 2 Höre mein Gebet, HERR, und achte auf meinen Hilfeschrei! 3 Ich bin in großer Not – verbirg dich nicht vor mir! Höre mir zu und hilf mir schnell! 4 Mein Leben verflüchtigt sich wie Rauch, mein ganzer Körper glüht, von Fieber geschüttelt. 5 Meine Kraft vertrocknet wie abgemähtes Gras, selbst der Hunger ist mir vergangen. 6 Ich bin nur noch Haut und Knochen, mir bleibt nichts als endloses Stöhnen. 7 Man hört mich klagen wie eine Eule in der Wüste, wie ein Käuzchen in verlassenen Ruinen. 8 Tiefe Verzweiflung raubt mir den Schlaf; ich fühle mich wie ein einsamer Vogel auf dem Dach. 9 Tag für Tag beschimpfen mich meine Feinde, und wen sie verfluchen wollen, dem wünschen sie mein Schicksal herbei. 10 Ich esse Staub, als wäre es Brot, und in meine Getränke mischen sich Tränen. 11 Denn dein furchtbarer Zorn hat mich getroffen, du hast mich hochgeworfen und zu Boden geschmettert! 12 Mein Leben gleicht einem Schatten, der am Abend in der Dunkelheit verschwindet. Ich bin wie Gras, das bald verdorrt. 13 Du aber, HERR, regierst für alle Zeiten; von dir wird man erzählen, solange es Menschen gibt. 14 Du wirst eingreifen und dich über Zion erbarmen. Denn die Zeit ist gekommen, es zu begnadigen – die Stunde ist da! 15 Dein Volk liebt die Mauern dieser Stadt und trauert über ihre Trümmer. 16-17 Aber der HERR wird sie wieder aufbauen, er wird erscheinen in all seiner Pracht. Dann werden die Völker ihn fürchten und alle Könige vor seiner Macht zittern. 18 Ja, der HERR wird das Gebet der Hilflosen hören, er lässt ihr Flehen nicht außer Acht. 19 Diese Worte soll man aufschreiben für die Generationen, die nach uns kommen, damit auch sie es lesen und den HERRN loben: 20 Der HERR blickte von seinem Heiligtum herab, er schaute vom Himmel auf die Erde. 21 Er hörte das Stöhnen der Gefangenen und rettete sie vor dem sicheren Tod. 22 Darum wird man den HERRN auf dem Berg Zion rühmen; in ganz Jerusalem wird man ihn loben, 23 wenn alle Völker und Königreiche sich versammeln, um sich in seinen Dienst zu stellen. 24 Mitten im Leben[1] hat Gott meine Kraft gebrochen, ich weiß, meine Tage sind schon gezählt. 25 Darum flehe ich ihn an: Mein Gott, lass mich nicht jetzt schon sterben! Du selbst überdauerst die Generationen. 26 Vor langer Zeit hast du alles geschaffen, Himmel und Erde sind das Werk deiner Hände. 27 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Wie alte Kleider werden sie zerfallen, wie ein abgetragenes Gewand legst du sie ab und wechselst sie aus. 28 Du aber bleibst ein und derselbe, deine Jahre haben kein Ende. 29 Die Nachkommen deines Volkes werden in Sicherheit wohnen, unter deinem Schutz werden sie geborgen sein.

 

Psalmen neu erleben: PUR
gelesen von Samuel Weber aus der Hoffnung für Alle

 

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In dieser Folge von „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz spricht Mario Mosimann über die weltweite Christenverfolgung und den gleichzeitigen geistlichen Aufbruch in vielen Ländern. Er zeigt anhand bewegender Beispiele aus Indonesien, Nepal und dem Iran, wie trotz massiver Unterdrückung Menschen zum Glauben finden und Gemeinden wachsen. Zeugnisse von Heilungen, Wundererfahrungen und mutigen Gläubigen illustrieren, wie Gott gerade unter den Ärmsten und Verfolgten wirkt. Mosimann erinnert daran, dass Jesus sowohl zunehmende Verfolgung als auch weltweite Evangelisation vorhergesagt hat. Zum Schluss ruft er dazu auf, für verfolgte Christen zu beten, sie nicht zu vergessen und selbst im Glauben mutig zu leben.

 

 

Zur Website von AVC Schweiz:
https://avc-ch.org/de/

 

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In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Claudia Schulze über ein besonderes Projekt in Mali: den Bau eines Dorfes für verfolgte Christen. Das Vorhaben, das geflüchteten Familien ein neues Zuhause, Arbeit und Hoffnung schenkt, löste online heftige Kritik aus – vor allem, weil die Bewohner ihre muslimischen Nachbarn mit Jesu Liebe erreichen wollen. Schulze erklärt, warum Mission für AVC kein koloniales Konzept ist, sondern ein Ausdruck gelebter Nächstenliebe und Jesu klarer Sendung. Trotz Verfolgung und Hass bleiben die Christen in Mali bereit, zu vergeben und Zeugnis zu geben – ein Beispiel für die „Logik des Himmels“, die Hoffnung in ein scheinbar hoffnungsloses Land bringt.

 

 

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In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Sebastian Friedrich von seiner Arbeit unter Flüchtlingen am Rand des Lagers Giharo in Burundi. Zehntausende Menschen sind dort vor dem Krieg im Osten der DR Kongo geflohen und leben unter schwierigsten Bedingungen. AVC unterstützt sie mit Seelsorge, Jüngerschaft, Mikrokrediten und praktischer Hilfe – aber vor allem mit Hoffnung. Eine einfache Halle neben dem Lager ist zum Zentrum des Lebens geworden: Kirche, Nähstube, Friseursalon und Zufluchtsort zugleich. Trotz Armut, Flucht und Unsicherheit erleben die Menschen dort Gottes Gegenwart, Gemeinschaft und neue Würde – „Hier können wir wieder Menschen sein.“

 

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In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Adrian von Klausenburg über die zunehmende Christenverfolgung und zugleich wachsende Erweckung in Indien. Er schildert, wie Antikonvertierungsgesetze in über der Hälfte der indischen Bundesstaaten Christen kriminalisieren und als Werkzeug politischer und religiöser Unterdrückung missbraucht werden. Trotz massiver Repression – von Gefängnisstrafen bis hin zu gewaltsamen Angriffen – erleben viele Christen außergewöhnliche Heilungen und Bekehrungen, die an die Apostelgeschichte erinnern. Von Klausenburg erzählt bewegende Zeugnisse aus Nordindien, wo Verfolgung und geistliches Wachstum Hand in Hand gehen. AVC unterstützt die Betroffenen durch Rückzugsorte, Schulungen, juristische Hilfe und humanitäre Unterstützung – auch für besonders gefährdete Gruppen wie die vertriebenen Rohingya-Christen.

 

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In dieser Einführung zur zweiten Staffel „Verfolgung und Erweckung“ in Kooperation mit AVC Schweiz („Aktion für verfolgte Christen“) spricht Claudia Schulze über das zentrale Thema Verfolgung und Erweckung. Sie erklärt, warum Christenverfolgung heute aktueller ist denn je: Rund 380 Millionen Christen weltweit leiden wegen ihres Glaubens unter Unterdrückung. Schulze zeigt, dass diese Realität nicht nur politisch und gesellschaftlich, sondern auch geistlich verstanden werden muss – als Reaktion der Welt auf den Herrschaftsanspruch Jesu. Zugleich betont sie das erstaunliche Gegenstück zur Verfolgung: Gerade dort, wo Christen leiden, wächst die Kirche und es geschieht Erweckung.

 

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In dieser Folge Psalmen neu erleben reflektiert Jens Kaldewey über einen Psalm Davids, der wie eine persönliche „Regierungserklärung“ klingt. David nimmt sich darin viel vor: gerecht zu handeln, Böses zu bekämpfen und Gottes Gebote zu achten. Der Beitrag zeigt, dass David zwar an seinen hohen Vorsätzen scheiterte und schwere Schuld auf sich lud, aber zugleich Buße, Aufrichtigkeit und Demut bewahrte. Dadurch wurde sein Leben trotz Fehlern zu einem Segen für Israel. Die Folge zieht daraus auch eine persönliche Parallele: Jeder Mensch ist berufen, in seinem eigenen Verantwortungsbereich mit Güte, Gerechtigkeit und Gottes Hilfe zu „regieren“.

 

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1 Von David. Ein Psalm. Von Güte und Recht will ich singen und dir zu Ehren, HERR, auf der Harfe spielen. 2 Aufmerksam will ich darauf achten, einen guten Weg zu gehen. Wann kommst du, ´Gott`, zu mir?[1] Mit aufrichtigem Herzen will ich handeln in meinem Königshaus. 3 Was schändlich ist, werde ich nicht ins Auge fassen. Ich hasse es, wenn Menschen sich von Gott abwenden[2] – nichts davon soll bei mir zu finden sein. 4 Wer falsch ist, mit dem will ich nichts zu tun haben.[3] Boshafte Menschen sollen mir fernbleiben. 5 Wer heimlich seinen Nächsten verleumdet, den will ich zum Schweigen bringen. Leute mit überheblichem Blick und stolzem Herzen will ich nicht in meiner Nähe dulden. 6 Mein Augenmerk gilt denen im Land, auf die man sich verlassen kann. Solche Menschen sollen um mich sein. Wer einen guten Weg geht, der darf mir dienen. 7 Ein Betrüger jedoch soll nicht bei mir im Haus sitzen; wer Lügen verbreitet, der muss mir aus den Augen gehen! 8 Morgen für Morgen will ich alle gottlosen Verbrecher im Land zum Schweigen bringen, um alle Übeltäter aus der Stadt des HERRN auszurotten.

 

Psalmen neu erleben: PUR
gelesen von Samuel Weber aus der Neuen Genfer Übersetzung

 

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Ahme das Gute nach – nicht das Böse. Ein Text, der Haltung schärft und Herzen klärt. Imitiere das Gute, nicht das Böse – Demetrius ist ein gutes Beispiel. Johannes will persönlich reden; Schrift ersetzt nicht Beziehung. Zum Schluss: Grüße, Nähe, Freundschaft – Gemeinde als Familie.

 

Bibeltext:

 

11 Lieber Freund, lass dir nicht das Böse als Vorbild dienen, sondern das Gute! Wer tut, was gut ist, stammt von Gott; wer tut, was böse ist, hat nichts von Gott begriffen. 12 Von Demetrius berichten alle nur das Beste; die Wahrheit selbst, ´die in seinem Leben zur Wirkung kommt,` stellt ihm ein gutes Zeugnis aus. Auch wir verbürgen uns für ihn, und du weißt, dass das, was wir sagen, der Wahrheit entspricht. 13 Ich hätte dir noch vieles mitzuteilen, aber ich möchte es nicht mit Feder und Tinte tun. 14 Vielmehr hoffe ich, dich schon bald besuchen zu können. Dann werden wir Gelegenheit haben, persönlich miteinander zu reden. 15 Friede sei mit dir! Die Freunde ´hier` lassen dich grüßen. Grüße die Freunde, ´die bei dir sind,` jeden persönlich!

 

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Wenn Eitelkeit das Steuer übernimmt: Was tun gegen Diotrephes-Machtspiele? Diotrephes blockiert, kontrolliert und verweigert Gastfreundschaft. Johannes nennt das beim Namen und kündigt Aufarbeitung an. Machtspiele zerstören Vertrauen – Wahrheit stellt es wieder her.

 

Bibeltext:

 

9 Ich habe an die Gemeinde geschrieben. Aber Diotrephes, der sich die führende Rolle in der Gemeinde anmaßt, weigert sich, unsere Autorität anzuerkennen. 10 Deshalb werde ich, wenn ich komme, sein ´verwerfliches` Verhalten zur Sprache bringen: Er verleumdet uns mit böswilligen Behauptungen, und als wäre das noch nicht genug, verweigert er den Geschwistern, die von hier kommen, die Gastfreundschaft, und wenn andere sie bei sich aufnehmen wollen, hindert er sie nicht nur daran, sondern stößt sie sogar aus der Gemeinde.

 

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Liebe wird praktisch: Unterstützen, senden, versorgen – heute und hier. Gemeinden wachsen, wenn Gastfreundschaft Mission trägt. Johannes ermutigt: Sende Menschen ‚würdig vor Gott‘ – großzügig, verlässlich. So wird Liebe konkret und öffnet Türen.

 

Bibeltext:

 

5 Lieber Freund, dein tatkräftiger Einsatz für die Geschwister – noch dazu für Geschwister, die dir unbekannt sind – zeigt, wie treu du in deinem Glauben bist. 6 Die Geschwister, die mich besuchen kamen, haben hier vor der ganzen Gemeinde berichtet, mit welcher Liebe du ihnen begegnet bist. ´Wenn sie nun erneut zu euch kommen,` dann versorge sie mit allem, was sie für ihre Weiterreise benötigen; damit ehrst du Gott und handelst so, wie es gut und richtig ist. 7 Diese Geschwister haben sich ja auf den Weg gemacht, um den Namen Jesu zu verkünden, und ´sind entschlossen`, dabei keine Hilfe von denen in Anspruch zu nehmen, die Gott nicht kennen. 8 Wenn wir also Mitarbeiter ´bei der Verbreitung` der Wahrheit sein wollen, sind wir verpflichtet, Menschen wie sie zu unterstützen.

 

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Ein Brief wie eine Umarmung: Liebe, Gesundheit, echte Freude – und ein Start, der trägt. Der Älteste betet, dass es Gajus äußerlich so gut geht wie innerlich. Seine größte Freude: zu hören, dass du in der Wahrheit lebst. Dieser Start steckt voller Wertschätzung und Rückenwind.

 

Bibeltext:

 

1 Der Älteste an seinen lieben Freund Gaius. Mein Freund, ´ich schreibe dir, weil` ich dich aufrichtig liebe. 2 Es ist mein Wunsch, dass du gesund bleibst und dass es dir in jeder Hinsicht gut geht – so gut, wie das im Hinblick auf deinen Glauben der Fall ist. 3 Ich habe mich nämlich sehr gefreut, als einige Geschwister mich besuchen kamen und mir berichteten, wie treu du zur Wahrheit stehst, ´die Christus uns offenbart hat`: Die Wahrheit ist der Maßstab, nach dem du dich bei allem richtest, was du tust. 4 Es gibt für mich keine größere Freude, als zu hören, dass meine Kinder so leben, wie es der Wahrheit entspricht.

 

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Der ganze Brief – gelesen und in Gebet verwandelt. Einmal komplett eintauchen. Wir hören den ganzen Brief und fassen zusammen: Liebe und Wahrheit gehören zusammen, Klarheit schützt, Nähe stärkt. Johannes wünscht echte Begegnung – von Angesicht zu Angesicht, nicht nur in Zeilen. Ein kurzes Schreiben, das Gemeinden sortiert und Herzen ermutigt.

 

Bibeltext:

 

1 Der Älteste an die ´von Gott` erwählte Herrin und ihre Kinder. ´Ich schreibe euch, weil` ich euch aufrichtig liebe, und ebenso wie ich lieben euch auch alle anderen, die die Wahrheit kennen, ´die Christus uns offenbart hat`. 2 Ja, die Liebe, ´die uns miteinander verbindet,` gründet sich auf die Wahrheit, ´die in uns allen ist und` die in uns bleibt und immer mit uns sein wird. 3 Die Gnade, die Barmherzigkeit und der Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn ´Gottes`, des Vaters, werden mit uns sein – genauso, wie die Wahrheit und die Liebe mit uns sind. 4 Ich habe mich sehr gefreut über ´die Begegnung mit` einigen von deinen Kindern, denn ich konnte feststellen, dass sie so leben, wie es uns der Vater aufgetragen hat: Sie richten sich bei allem, was sie tun, nach der Wahrheit. 5 Damit bin ich beim eigentlichen Anliegen meines Briefes, liebe Herrin. Was ich dir schreibe, ist allerdings nichts Neues; vielmehr möchte ich dich an jenes Gebot erinnern, das uns von Anfang an gegeben war – das Gebot, dass wir einander lieben sollen. 6 Zu lieben bedeutet, sich nach Gottes Geboten zu richten, und das Gebot, ´das alle anderen zusammenfasst und` das ihr von Anfang an gehört habt, ist, dass ihr euer ganzes Leben von der Liebe bestimmen lasst. 7 Warum schreibe ich euch das? Nun, in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Verführer ihre falschen Lehren. Sie bekennen sich nicht zu Jesus Christus als zu dem, der als ein Mensch von Fleisch und Blut zu uns gekommen ist, und wer das leugnet, ist der Verführer schlechthin; er ist der Antichrist. 8 Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert, sondern damit ihr ´zur gegebenen Zeit` den vollen Lohn bekommt. 9 Wer nicht bei der Lehre von dem Mensch gewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, der lebt nicht in der Verbindung mit Gott. Wer hingegen bei dieser Lehre bleibt, ist sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn verbunden. 10 Wenn also jemand zu euch kommt, der etwas anderes verkündet als diese Lehre, dann nehmt ihn nicht bei euch auf und heißt ihn nicht willkommen! 11 Denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem verwerflichen Tun. 12 Ich hätte euch noch vieles mitzuteilen, aber ich möchte es nicht mit Papier und Tinte tun. Vielmehr hoffe ich, euch demnächst besuchen zu können. Dann werden wir Gelegenheit haben, persönlich miteinander zu reden, und unsere Freude wird durch nichts mehr eingeschränkt sein. 13 Die Kinder deiner ´wie du von Gott` erwählten Schwester, liebe Herrin, lassen dich grüßen.

 

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Manchmal braucht Liebe ein Nein. Abgrenzung, die schützt – ohne kaltes Herz. Gastfreundschaft hat Grenzen, wenn sie Irrlehre fördert. Nein sagen ist manchmal Liebe – zum Schutz der ganzen Gemeinschaft. So teilst du nicht unbemerkt an falschem Werk mit.

 

Bibeltext:

 

10 Wenn also jemand zu euch kommt, der etwas anderes verkündet als diese Lehre, dann nehmt ihn nicht bei euch auf und heißt ihn nicht willkommen! 11 Denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem verwerflichen Tun. 12 Ich hätte euch noch vieles mitzuteilen, aber ich möchte es nicht mit Papier und Tinte tun. Vielmehr hoffe ich, euch demnächst besuchen zu können. Dann werden wir Gelegenheit haben, persönlich miteinander zu reden, und unsere Freude wird durch nichts mehr eingeschränkt sein. 13 Die Kinder deiner ´wie du von Gott` erwählten Schwester, liebe Herrin, lassen dich grüßen.

 

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Verführung klingt oft fromm. Hier lernst du, klar bei Jesus zu bleiben – ohne Angst. Er warnt vor Stimmen, die Jesus entkernen. Bleib beim ‚Lehren von Christus‘ – denn darin liegt volle Verbindung zum Vater und zum Sohn. Achtsamkeit schützt vor geistlicher Erosion.

 

Bibeltext:

 

7 Warum schreibe ich euch das? Nun, in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Verführer ihre falschen Lehren. Sie bekennen sich nicht zu Jesus Christus als zu dem, der als ein Mensch von Fleisch und Blut zu uns gekommen ist, und wer das leugnet, ist der Verführer schlechthin; er ist der Antichrist. 8 Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert, sondern damit ihr ´zur gegebenen Zeit` den vollen Lohn bekommt. 9 Wer nicht bei der Lehre von dem Mensch gewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, der lebt nicht in der Verbindung mit Gott. Wer hingegen bei dieser Lehre bleibt, ist sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn verbunden.

 

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Lieben heißt nicht weich werden – sondern Gottes Geboten Form geben. Liebe mit Haltung. Liebe ist kein weichgespültes Gefühl, sondern gehorsame Praxis. Johannes ruft zurück zum Anfang: dass wir einander lieben. So bekommen Beziehungen Rückgrat – ohne Härte, aber mit Klarheit.

 

Bibeltext:

 

5 Damit bin ich beim eigentlichen Anliegen meines Briefes, liebe Herrin. Was ich dir schreibe, ist allerdings nichts Neues; vielmehr möchte ich dich an jenes Gebot erinnern, das uns von Anfang an gegeben war – das Gebot, dass wir einander lieben sollen. 6 Zu lieben bedeutet, sich nach Gottes Geboten zu richten, und das Gebot, ´das alle anderen zusammenfasst und` das ihr von Anfang an gehört habt, ist, dass ihr euer ganzes Leben von der Liebe bestimmen lasst.

 

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Nichts freut so sehr wie sichtbares Wachstum. Wo lebst du heute einen Schritt Wahrheit mehr? Seine Freude ist konkret: Menschen, die wirklich in der Wahrheit gehen. Das Ziel bleibt Liebe – sichtbar, prüfbar, alltagsfest. Wer so lebt, macht Gemeinden stabil.

 

Bibeltext:

 

4 Ich habe mich sehr gefreut über ´die Begegnung mit` einigen von deinen Kindern, denn ich konnte feststellen, dass sie so leben, wie es uns der Vater aufgetragen hat: Sie richten sich bei allem, was sie tun, nach der Wahrheit.

 

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Gnade, Barmherzigkeit, Frieden – nicht als Floskeln, sondern als Rückenwind für deinen Tag. Die drei Worte sind keine Deko, sondern Treibstoff für müde Herzen. Sie kommen ‚in Wahrheit und Liebe‘ – und erden dich in Gottes Treue. So beginnt der Brief mit Rückenwind statt Pflichtgefühl.

 

Bibeltext:

 

3 Die Gnade, die Barmherzigkeit und der Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn ´Gottes`, des Vaters, werden mit uns sein – genauso, wie die Wahrheit und die Liebe mit uns sind.

 

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Liebe gründet auf Wahrheit. Spürst du, wie beides dich trägt – nicht nur heute, sondern dauerhaft? Johannes freut sich über sichtbare Schritte in der Wahrheit. Er knüpft das alte Gebot der Liebe an den heutigen Tag. Wahrheit wird nicht debattiert, sie wird gemeinsam gelebt.

 

Bibeltext:

 

1 Der Älteste an die ´von Gott` erwählte Herrin und ihre Kinder. ´Ich schreibe euch, weil` ich euch aufrichtig liebe, und ebenso wie ich lieben euch auch alle anderen, die die Wahrheit kennen, ´die Christus uns offenbart hat`. 2 Ja, die Liebe, ´die uns miteinander verbindet,` gründet sich auf die Wahrheit, ´die in uns allen ist und` die in uns bleibt und immer mit uns sein wird.

 

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Ein warmer Einstieg: Der Älteste schreibt – ehrlich, liebevoll, direkt. Was macht echte geistliche Leitung aus? Wir hören, an wen der Brief geht und warum Wahrheit und Liebe zusammengehören. Die Anrede schenkt Identität: geliebt, ausgewählt, getragen. So setzt Johannes den Ton – nicht mit Floskeln, sondern mit Orientierung für eine Gemeinschaft auf Kurs.

 

Bibeltext:

1 Der Älteste an die ´von Gott` erwählte Herrin und ihre Kinder. ´Ich schreibe euch, weil` ich euch aufrichtig liebe, und ebenso wie ich lieben euch auch alle anderen, die die Wahrheit kennen, ´die Christus uns offenbart hat`.

 

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In der letzten Episode der Ester-Staffel taucht Ruben Sommer mit uns ein in eines der herausforderndsten Kapitel des Esterbuches: Kapitel 9 – das Kapitel, in dem vom Kampf der Juden gegen ihre Feinde berichtet wird und das Themen wie Gewalt, Notwehr und Schuldbereitschaft aufwirft. Ruben nimmt uns mit auf eine gedankliche Reise und betrachtet diesen anspruchsvollen Textabschnitt durch drei verschiedene „Brillen“. Dabei stellt er sich großen Fragen: Wie ist Gewalt im Esterbuch zu verstehen? Welche Perspektiven eröffnet uns der Text? Und wie können wir als Christen damit umgehen? Begleitet Ruben in dieser Episode auf dem Versuch, verschiedene Zugänge zum Text zu finden, um das schwierige Thema der Gewalt differenzierter zu betrachten – immer mit dem Ziel, neue Denkanstöße zu geben, auch wenn am Ende vielleicht nicht alle Fragen abschließend beantwortet werden können.

 

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In dieser ganz besonderen Folge begrüßt Ruben Sommer den bibletunes-Gründer Detlef Kühlein als Gast. Gemeinsam blicken die beiden zurück auf die bewegende Reise durch das Buch Ester – eine Staffel, die erstmals nicht von Detlef selbst, sondern von einem jüngeren Team rund um Simone, Melina und Ruben gestaltet wurde. Detlef teilt offen, wie es sich angefühlt hat, diese Verantwortung abzugeben und wie bereichernd es war, Ester mal wieder ganz neu – diesmal als Zuhörer – zu erleben. Im Gespräch geht es um persönliche Highlights, neue Perspektiven und die berührende Frage: „Wo ist Gott?“ Gerade in schwierigen Zeiten, die das Esterbuch so eindrücklich beleuchtet, spricht Detlef über die Hoffnung, die er daraus für den Alltag und für aktuelle Ereignisse schöpft.

 

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Im zweiten Teil dieser Spezialfolge taucht Ruben Sommer noch tiefer in die faszinierende Überlieferungsgeschichte des Esterbuches ein. Nachdem wir uns bereits mit den Grundlagen der Bibelentstehung beschäftigt haben, nehmen wir nun die zwei verschiedenen Textüberlieferungen von Ester genauer unter die Lupe: die klassische hebräische Version und die griechische Fassung, die zusätzliche Texte und Gebete enthält. Was bedeuten diese Unterschiede für unseren heutigen Glauben? Und wie gehen wir damit um, wenn biblische Geschichten in unterschiedlichen Varianten überliefert sind? Ruben lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie diese Vielfalt ein Zeichen der Lebendigkeit und Vielfalt der Bibel ist – ein lebendiger Fluss, gespeist aus verschiedenen Quellen, doch mit derselben lebensverändernden Kraft. Freu dich auf inspirierende Impulse und überraschende Einsichten zur Geschichte, Bedeutung und Auslegung des Esterbuchs – und darauf, wie Gottes Geist in all dieser Überlieferungsvielfalt am Werk ist.

 

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In diesem ersten Teil der Sonderfolge zur  Überlieferungsgeschichte des Esterbuches. Es dreht sich alles um die Frage, wie es eigentlich dazu kam, dass bestimmte Bücher in unserer Bibel stehen – und andere nicht. Ruben Sommer wirft einen Blick auf die sogenannten Apokryphen und erklärt, warum es verschiedene Versionen derselben Geschichte geben kann, wie zum Beispiel beim Buch Ester. Dabei geht es auch um den Prozess der Kanonisierung und die Bedeutung, die das Wort Gottes in unterschiedlichen Traditionen einnimmt. Freut euch auf fundierte Einblicke, kritische Fragen und Denkanstöße rund um die Entstehung und Vielfalt biblischer Texte – und entdeckt, wie reichhaltig und facettenreich die Geschichte hinter dem Buch Ester tatsächlich ist.

 

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In dieser Episode werfen Melina Lörracher, Ruben Sommer und Simone Evers gemeinsam einen Blick zurück auf das, was das Buch Ester in ihren Leben angestoßen hat – und noch wichtiger: Sie sprechen darüber, wie diese Impulse jetzt im Alltag weiterwirken dürfen. Gemeinsam werden nicht nur individuelle, sondern auch kollektive „Next Steps“ überlegt: Wo dürfen wir lernen, innezuhalten, bevor wir handeln? Wie stärken wir uns gegenseitig durch geteilte Freude und geteiltes Leid? Und was heißt es, im Glauben mutig voranzugehen – auch wenn wir Gottes Handeln nicht immer sofort erkennen?

 

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In dieser Episode nehmen Ruben, Melina und Simone euch mit auf einen ganz besonderen Rückblick: Nach vielen Monaten intensiver Beschäftigung mit dem Buch Ester schauen sie gemeinsam zurück auf ihre persönliche Reise durch diese inspirierende, aber auch herausfordernde biblische Geschichte. Sie teilen ehrlich, was sie überrascht, bewegt und manchmal sogar überfordert hat – vom Umgang mit Gewalt und Ungerechtigkeit bis hin zur tiefen Frage, wo Gott eigentlich steckt, selbst wenn sein Name in diesem Buch gar nicht fällt. Freut euch auf spannende Einblicke, ganz persönliche Erkenntnisse und echte Nuggets, die die Drei im Laufe ihrer Auseinandersetzung mit Ester gefunden haben.

 

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In der letzten Episode „Ester“nimmt euch Ruben Sommer mit in die letzten Verse des Ester-Buchs. Gemeinsam werfen wir einen letzten genauen Blick auf den Text und erkunden, was sie für die gesamte Erzählung bedeuten. Ruben geht darauf ein, warum gerade diese Verse oft als später hinzugefügt galten, zeigt aber, wie sie den Bogen der Geschichte aufgreifen und einen runden Abschluss schaffen. Außerdem entdecken wir überraschende Parallelen zwischen Mordechai, und Jesus. Lasst euch inspirieren von tiefgehenden Gedanken über Führung, göttliche Rettung und die oft verborgene Gegenwart Gottes in unserem Leben. Ein gelungener Abschluss dieser faszinierenden biblischen Erzählung wartet auf euch!

 

Bibeltext:

 

1 Und der König Ahasveros legte eine Steuer aufs Land und auf die Inseln im Meer. 2 Aber alle Taten seiner Herrschaft und Macht und der Bericht über die Ehrung Mordechais, den der König erhöht hatte, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige von Medien und Persien. 3 Denn Mordechai, der Jude, war der Erste nach dem König Ahasveros und groß unter den Juden und beliebt unter der Menge seiner Brüder, weil er für sein Volk Gutes suchte und Frieden für sein ganzes Geschlecht.

 

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In dieser Episode taucht Simone Evers mit uns ein in die Bedeutung des Purim-Festes, einem Feiertag, der bis heute im Judentum lebendig zelebriert wird. Sie erzählt nicht nur davon, wie dieser Festtag seinen Ursprung in der wunderbaren Befreiung der Juden fand, sondern teilt auch ganz persönliche Gedanken zum Thema Erinnern – gerade in einer Zeit, in der sie selbst durch Schwangerschaft mit Vergesslichkeit zu kämpfen hat. Warum ist das Erinnern an Gottes Wirken so zentral, sowohl für das Volk Israel damals als auch für uns heute? Welche Kraft liegt in Traditionen, Ritualen und festen Feiern? Und was können wir ganz praktisch daraus für unser eigenes Leben und den Glauben mitnehmen? All das und mehr erfährst du in dieser inspirierenden Folge.

 

Bibeltext:

 

20 Und Mordechai schrieb diese Geschichten auf und sandte Schreiben an alle Juden, die in allen Provinzen des Königs Ahasveros waren, nah und fern, 21 sie sollten als Feiertage den vierzehnten und fünfzehnten Tag des Monats Adar annehmen und jährlich halten 22 als die Tage, an denen die Juden zur Ruhe gekommen waren vor ihren Feinden, und als den Monat, in dem sich ihr Schmerz in Freude und ihr Leid in Festtage verwandelt hatten: dass sie diese halten sollten als Tage des Festmahls und der Freude und einer dem andern Geschenke und den Armen Gaben schicke. 23 Und die Juden nahmen es an als Brauch, was sie angefangen hatten zu tun und was Mordechai an sie geschrieben hatte. 24 Denn Haman, der Sohn Hammedatas, der Agagiter, der Feind aller Juden, hatte gedacht, alle Juden umzubringen, und hatte das Pur, das ist das Los, geworfen, um sie zu schrecken und umzubringen. 25 Und als das vor den König kam, gebot dieser in einem Schreiben, dass die bösen Anschläge, die Haman gegen die Juden erdacht hatte, auf seinen Kopf zurückfallen sollten, und dass man ihn und seine Söhne an den Galgen hängen sollte. 26 Daher nannten sie diese Tage Purim nach dem Worte Pur. Und nach allen Worten dieses Schreibens und nach dem, was sie selbst gesehen hatten und was sie getroffen hatte, 27 beschlossen die Juden und nahmen es an als Brauch für sich und für ihre Nachkommen und für alle, die sich zu ihnen halten würden, dass sie nicht unterlassen wollten, diese zwei Tage jährlich zu halten, wie sie vorgeschrieben und bestimmt waren, 28 dass man dieser Tage gedenken und sie halten solle bei Kindeskindern, bei allen Geschlechtern, in allen Provinzen und Städten. Es sind die Purimtage, die nicht übergangen werden sollen unter den Juden, und ihr Andenken soll nicht untergehen bei ihren Nachkommen. 29 Und die Königin Ester, die Tochter Abihajils, und Mordechai, der Jude, schrieben mit ganzem Ernst ein zweites Schreiben über das Purimfest, um es zu bestätigen. 30 Und man sandte die Schreiben allen Juden in den hundertsiebenundzwanzig Provinzen des Königreichs des Ahasveros mit Worten des Friedens und der Treue, 31 dass sie diese Purimtage bestätigten zu ihren Zeiten, wie sie Mordechai, der Jude, und die Königin Ester für sie festgesetzt hatten und wie sie für sich selbst und für ihre Nachkommen die Ordnung des Fastens und der Klagen festgesetzt hatten. 32 Und Esters Befehl bestätigte die Einsetzung dieser Purimtage. Und es wurde in ein Buch geschrieben.

 

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In dieser Episode nimmt euch Ruben Sommer mit in die dramatische, aber auch gewaltvolle Schlussphase des Esterbuchs. Der Text konfrontiert uns mit viel Gewalt und schweren Fragen. Ruben blickt kritisch auf die Verantwortung, die Ester als Königin bekommt, und fragt, wie weise sie ihre Macht tatsächlich genutzt hat. Was bedeutet es, wenn in der Bibel Macht verliehen wird – und könnte es nicht auch eine andere, friedvollere Lösung gegeben haben? Mit Impulsen über Verantwortung, Macht und die Herausforderung, in schwierigen Situationen gnädig und friedensstiftend zu handeln, geht es in dieser Folge nicht nur um die Geschehnisse in Susa, sondern auch um die großen Fragen, die wir uns in unserem eigenen Leben stellen können. Also: Wo hast du Macht – und wie gehst du damit um?

 

Bibeltext:

 

11 Zu derselben Zeit kam die Zahl der Getöteten in der Festung Susa vor den König. 12 Und der König sprach zu der Königin Ester: Die Juden haben in der Festung Susa fünfhundert Mann getötet und umgebracht, auch die zehn Söhne Hamans; was werden sie getan haben in den andern Provinzen des Königs? Was bittest du, dass man dir’s gebe? Und was begehrst du mehr, dass man’s tue? 13 Ester sprach: Gefällt’s dem König, so lasse er auch morgen die Juden in Susa tun nach dem Gesetz für den heutigen Tag, aber die zehn Söhne Hamans soll man an den Galgen hängen. 14 Und der König befahl, so zu tun. Und das Gesetz wurde zu Susa gegeben, und die zehn Söhne Hamans wurden gehängt. 15 Und die Juden in Susa versammelten sich auch am vierzehnten Tage des Monats Adar und töteten in Susa dreihundert Mann; aber nach ihren Gütern streckten sie ihre Hände nicht aus. 16 Auch die andern Juden in den Provinzen des Königs kamen zusammen, um ihr Leben zu verteidigen und sich vor ihren Feinden Ruhe zu verschaffen, und töteten fünfundsiebzigtausend von ihren Feinden; aber nach ihren Gütern streckten sie ihre Hände nicht aus. 17 Das geschah am dreizehnten Tage des Monats Adar, und sie ruhten am vierzehnten Tage desselben Monats. Den machten sie zum Tag des Festmahls und der Freude. 18 Aber die Juden in Susa waren zusammengekommen am dreizehnten und vierzehnten Tage und ruhten am fünfzehnten Tage, und diesen Tag machten sie zum Tag des Festmahls und der Freude. 19 Darum machen die Juden, die verstreut in den Dörfern und Höfen wohnen, den vierzehnten Tag des Monats Adar zum Tag des Festmahls und der Freude und senden einer dem andern Geschenke.

 

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In der heutigen Episode nimmt uns Simone Evers mit in das spannende und emotionale Geschehen rund um Esther 9, die Verse 1 bis 10. Es geht um den Tag der Wahrheit: Der Moment, an dem das Schicksal der Juden auf dem Spiel steht. Simone teilt persönliche Gedanken und Impulse zum Text – von der dramatischen Wendung des drohenden Unheils zum unerwarteten Triumph, über die Kraft der Gemeinschaft und Solidarität, bis hin zu den schwierigen Fragen nach Gewalt und Gerechtigkeit. Sie lädt uns ein, gemeinsam über die Spannungen und Herausforderungen dieses Bibeltextes nachzudenken und ermutigt, im Glauben auch unsere offenen Fragen zuzulassen.

 

Bibeltext:

 

1 Dann kam der 13. Tag des 12. Monats, des Monats Adar. An diesem Tag sollten die Bestimmungen des Königs ausgeführt werden. Die Feinde hatten erwartet, sie könnten die Juden vernichten. Aber nun geschah das Gegenteil: Die Juden besiegten ihre Feinde. 2 In allen Städten und Provinzen versammelten sie sich und kämpften gegen diejenigen, die ihnen nach dem Leben trachteten. Die Feinde konnten keinen Widerstand leisten, aus Angst vor den Juden waren sie wie gelähmt. 3 Die führenden Beamten der Provinzen, die Fürsten und Statthalter sowie die Verwalter des königlichen Besitzes unterstützten die Juden, denn sie fürchteten sich vor Mordechai. 4 In allen Provinzen des persischen Reiches hatte es sich nämlich herumgesprochen, welche hohe Stellung Mordechai am Königshof hatte und dass sein Einfluss immer größer wurde. 5 Die Juden töteten ihre Feinde mit dem Schwert. Sie vernichteten alle, von denen sie gehasst wurden. Niemand hinderte sie daran. 6 In der Residenz Susa brachten sie 500 Männer um, 7-10 auch die zehn Söhne des Judenfeindes Haman, des Sohnes von Hammedata. Sie hießen Parschandata, Dalfon, Aspata, Porata, Adalja, Aridata, Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata. Doch ihren Besitz plünderten die Juden nicht.

 

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In dieser Episode tauchen wir gemeinsam mit Melina Lörracher ein in einen weiteren dramatischen Wendepunkt der Geschichte: Von Angst, Trauer und dem drohenden Untergang der Juden im Perserreich hin zu Rettung und überschwänglicher Freude. Melina zeigt auf, wie Mordechais neues Edikt nicht nur Schutz und das Recht auf Selbstverteidigung bringt, sondern auch eine ungeahnte Wende im Ansehen und in der Identität des jüdischen Volkes bewirkt. Warum diese Ehre so außergewöhnlich war und wie Gottes Wirken in all dem sichtbar wird, beleuchtet sie mit tiefgründigen Gedanken und persönlichen Impulsen. Freut euch auf inspirierende Einblicke und darauf, wie die Geschichte von Sack und Asche zu Krone und Freude führt!

 

Bibeltext:

 

9 Am 23. Tag des 3. Monats, des Monats Siwan, ließ Mordechai die Schreiber des Königs rufen. Sie mussten genau nach seiner Anweisung einen Erlass aufsetzen, der an die Juden im ganzen Reich gerichtet war, an die Fürsten und Statthalter sowie an die höchsten Beamten der 127 Provinzen von Indien bis Äthiopien. Jede Volksgruppe sollte das Schreiben in ihrer eigenen Schrift und Sprache erhalten, auch die Juden. 10 Mordechai ließ die Briefe im Namen des Königs verfassen und mit dem königlichen Siegel kennzeichnen. Boten sollten sie auf den schnellsten Pferden der königlichen Gestüte in alle Provinzen des Reiches bringen. Der Erlass lautete: 11 »Der König gestattet den Juden in jeder Stadt seines Reiches, sich zu ihrer Verteidigung zu versammeln. Wenn ihre Feinde aus den verschiedenen Volksgruppen und Provinzen ihnen nach dem Leben trachten, dürfen die Juden sie samt Frauen und Kindern töten und ihren Besitz als Beute behalten. 12 Dieser Erlass gilt für einen einzigen Tag in allen Provinzen, und zwar für den 13. Tag des 12. Monats, des Monats Adar.« 13 In jeder Provinz sollte die Anordnung als Gesetz erlassen und bekannt gemacht werden, damit die Juden vorbereitet waren und sich an ihren Feinden rächen konnten. 14 Der König befahl den Eilboten, auf den besten Pferden so schnell wie möglich loszureiten. Auch in der Residenz Susa wurde der Erlass veröffentlicht. 15 Mordechai verließ den Palast in einem königlichen Gewand, das violett und weiß gefärbt war, und in einem Mantel aus feinem weißen Leinen und purpurroter Wolle. Auf dem Kopf trug er eine große goldene Krone. Die Bewohner von Susa jubelten ihm zu. 16 Die Juden in der Stadt waren voller Freude über das Glück, das ihnen auf einmal zuteilwurde; sie konnten die Ehre und Anerkennung kaum fassen, die sie durch den Erlass des Königs bekamen. 17 Auch in allen Provinzen und in jeder Stadt, wo das neue Gesetz bekannt wurde, freuten sich die Juden und jubelten laut. Das Ereignis wurde mit einem Festmahl gefeiert. Die anderen Völker bekamen Angst vor den Juden; darum traten viele von ihnen zum Judentum über.

 

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In dieser Episode geht es weiter mit Kapitel 8. Nachdem das Schicksal von Mordechai und Haman sich in den vergangenen Kapiteln so dramatisch gewendet hat, erleben wir nun, wie sich das Blatt für das jüdische Volk im Persischen Reich endgültig zum Guten wendet. Ruben Sommer nimmt uns mit auf eine Reise durch die Ereignisse: König Xerxes schenkt Ester das Haus ihres Feindes Haman, Mordechai wird nicht nur geehrt, sondern erhält auch den königlichen Siegelring und steigt zum Premierminister auf. Es geht um echte und falsche Größe, um Geduld, Demut und darum, darauf zu vertrauen, dass der richtige Moment – der sogenannte Kairos – in Gottes Händen liegt. Die Geschichte Esters und Mordechais wird zu einem mutmachenden Appell, in Zeiten der Unsicherheit die Hoffnung nicht zu verlieren und auf den richtigen Zeitpunkt zu vertrauen, den Gott schenkt.

 

Bibeltext:

 

1 Noch am selben Tag schenkte Xerxes Königin Esther das Haus, das Haman, der erbitterte Feind der Juden, bewohnt hatte. Der König ließ Mordechai zu sich kommen, denn Esther hatte ihm erzählt, dass er ihr Vetter und Pflegevater war. 2 Der König zog seinen Siegelring, den er Haman abgenommen hatte, vom Finger und gab ihn Mordechai. Esther setzte Mordechai zum Verwalter über Hamans Besitz ein. 3 Noch einmal bat Esther den König um eine Unterredung. Sie warf sich vor ihm nieder und flehte ihn unter Tränen an: »Verhindere den Anschlag, den Haman, der Nachkomme von Agag, gegen uns Juden geplant hat!« 4 Der König streckte Esther sein goldenes Zepter entgegen. Da stand sie auf, trat vor ihn hin 5 und sagte: »Wenn mir der König seine Gunst erweisen möchte und er meine Bitte für gut hält, dann möge er ein Schreiben aufsetzen und den Erlass widerrufen, den der Agagiter Haman, der Sohn von Hammedata, verfasst hat, um die Juden in allen Provinzen des Reiches zu vernichten. 6 Ich kann nicht mit ansehen, wie mein eigenes Volk ins Unglück stürzt und untergeht!« 7 Da sagte König Xerxes zu Esther und dem Juden Mordechai: »Ich habe Esther Hamans Haus geschenkt. Ihn habe ich an den Galgen hängen lassen, weil er die Juden umbringen wollte. 8 Doch ein Erlass lässt sich nicht mehr widerrufen, wenn er im Namen des Königs niedergeschrieben und mit seinem Siegel versehen wurde. Ihr könnt aber in meinem Namen und mit meinem Siegel einen weiteren Erlass herausgeben, um die Juden zu retten. Geht so vor, wie ihr es für gut haltet!«

 

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In dieser Episode mit Simone Evers wird es richtig spannend: Ester lüftet endlich das große Geheimnis um ihr Anliegen bei einem weiteren Festmahl mit dem König und Haman. Wir erleben, wie Ester mutig um das Leben ihres Volkes bittet und Haman als Feind entlarvt. Die Ereignisse überschlagen sich – von königlicher Wut über Hamans verzweifeltes Flehen bis hin zum dramatischen und ironischen Ende Hamans durch seinen Tod am eigenen Galgen. Simone taucht tief in die raffinierten Wendungen und göttlichen Fügungen dieser Geschichte ein und fragt, was wir daraus für unsere eigenen scheinbar aussichtslosen Situationen lernen können.

 

Bibeltext:

 

1 Der König und Haman gingen zum Festmahl bei der Königin. 2 Als sie gerade Wein tranken, stellte der König Esther wieder dieselbe Frage wie am Tag zuvor: »Was hast du auf dem Herzen? Ich will dir jeden Wunsch erfüllen, auch wenn du die Hälfte meines Königreichs forderst.« 3 Die Königin erwiderte: »Wenn es dir gefällt, mein König, dann gewähre mir eine Bitte: Rette mir und meinem Volk das Leben! 4 Man hat sich gegen mich und mein Volk verschworen und will uns ausrotten. Niemand von uns soll am Leben bleiben! Hätte man uns nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft, so hätte ich geschwiegen. Dies wäre es nicht wert gewesen, den König damit zu behelligen.« 5 Da fragte Xerxes Königin Esther: »Wer wagt, so etwas zu tun? Wo ist dieser Verbrecher zu finden?« 6 Esther antwortete: »Der Feind, der uns vernichten will, ist Haman!« Haman fuhr erschrocken zusammen. 7 Zornig erhob sich der König von der Tafel und ging in den Palastgarten hinaus. Haman blieb bei der Königin und flehte um sein Leben, denn er ahnte, dass Xerxes seinen Tod bereits beschlossen hatte. 8 Als der König wieder in den Saal zurückkehrte, sah er, dass Haman auf das Polster gesunken war, auf dem Esther lag. Aufgebracht rief er: »Will dieser Mensch hier im Palast der Königin Gewalt antun – vor meinen Augen?« Kaum hatte der König das gesagt, da verhüllten seine Diener Hamans Gesicht als Zeichen dafür, dass er zum Tode verurteilt war. 9 Harbona, einer der Eunuchen im Dienst des Königs, sagte: »Haman hat auf seinem Grundstück einen 25 Meter hohen Galgen aufstellen lassen. Er war für Mordechai bestimmt, der dem König das Leben gerettet hat.« »Hängt Haman daran auf!«, befahl der König. 10 So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai errichtet hatte. Da legte sich der Zorn des Königs.

 

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In dieser Episode nimmt uns Melina Lörrach mit in das Thema „Macht und Machtmissbrauch“. Anhand der Geschichte von Mordechai und Haman werden die unterschiedlichen Wege aufgezeigt, wie Menschen mit Macht umgehen – sei es bescheiden und verantwortungsbewusst wie Mordechai oder selbstsüchtig und zerstörerisch wie Haman. Melina reflektiert, warum Macht so schnell kippen kann, welche Verantwortung sie mit sich bringt und wie wir heute im Alltag bewusst und ethisch mit dem Thema Macht umgehen können.

 

Bibeltext:

 

12 Danach kehrte Mordechai wieder zum Palast zurück. Haman aber war wie vor den Kopf geschlagen. Mit verhülltem Gesicht lief er schnell nach Hause. 13 Er erzählte seiner Frau Seresch und seinen Freunden, was vorgefallen war, denn sie waren seine Ratgeber. Da sagten sie zu ihm: »Du hast verloren! Wenn Mordechai wirklich ein Jude ist, dann bist du jetzt machtlos gegen ihn. Nichts wird deinen Untergang aufhalten.« 14 Noch während sie mit ihm redeten, trafen die Eunuchen des Königs ein. Sie sollten Haman auf dem schnellsten Weg zum Mahl bei Königin Esther bringen.

 

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In dieser Episode tauchen wir gemeinsam mit Ruben Sommer in die spannenden ersten elf Verse des sechsten Kapitels ein. Diesmal dreht sich alles um eine schicksalhafte Nacht am Königshof: König Xerxes kann nicht schlafen und lässt sich aus der Chronik seines Reiches vorlesen – und dabei wird ausgerechnet die Geschichte von Mordechai wieder ins Gedächtnis gerufen, der einst das Leben des Königs rettete, aber bisher nie dafür belohnt wurde. Ein königlicher Auftrag mit ironischer Wendung führt schließlich dazu, dass ausgerechnet Haman Mordechai öffentlich ehren muss und damit selbst eine tiefe Demütigung erfährt. Ruben nimmt uns mit hinein, wie diese Wendung mehr als nur ein kurioser Zufall ist, sondern vielmehr zeigt, wie Gott – oft im Verborgenen – seine Fäden zieht und Gutes aus Bösem wachsen lässt. Dabei reflektiert er, wie Hoffnung und Vertrauen auf Gottes Eingreifen auch in ausweglosen Situationen neue Perspektiven schenken können.

 

Bibeltext:

 

1 In der folgenden Nacht konnte der König nicht schlafen. Er ließ sich die Chronik des persischen Reiches bringen, in der alle wichtigen Ereignisse seiner Regierungszeit festgehalten waren. Man las dem König daraus vor 2 und stieß dabei auf den Bericht, wie Mordechai die Verschwörung der Eunuchen Bigtan und Teresch aufgedeckt hatte, die am Königspalast die Eingänge bewachten. Sie hatten König Xerxes umbringen wollen. 3 Der König fragte: »Wie ist Mordechai für diese Tat geehrt und ausgezeichnet worden?« »Er wurde nicht dafür belohnt«, entgegneten die Diener des Königs. 4 In diesem Augenblick kam Haman in den äußeren Hof des Palasts. Er wollte den König bitten, Mordechai an dem Galgen aufhängen zu lassen, den er aufgerichtet hatte. »Wer ist draußen im Hof?«, fragte der König. 5 »Es ist Haman«, antworteten die Diener. »Er soll hereinkommen!«, befahl der König. 6 Als Haman den Raum betrat, fragte ihn Xerxes: »Was kann ein König tun, wenn er einen Mann ganz besonders ehren möchte?« Haman dachte: »Das gilt mir! Wen sonst könnte er meinen?« 7 Deshalb erwiderte er: »Man soll dem Mann 8 ein königliches Gewand bringen und ein Pferd mit dem königlichen Kopfschmuck! Es muss ein Gewand sein, das du, mein König, sonst selbst trägst, und ein Pferd, auf dem du sonst selbst reitest. 9 Übergib das Gewand und das Pferd einem deiner angesehensten Würdenträger. Er soll dem Mann, den du auszeichnen willst, das königliche Gewand anlegen, ihn auf deinem Pferd über den Hauptplatz der Stadt führen und vor ihm her ausrufen: ›So ehrt der König einen Mann, der sich besondere Verdienste erworben hat!‹« 10 Da sagte Xerxes zu Haman: »Lass dir sofort ein solches Gewand und ein Pferd bringen! Dann ehre den Juden Mordechai, der hier im Palast angestellt ist. Mach alles genau so, wie du es vorgeschlagen hast! Und lass nichts davon aus!« 11 Haman tat, was Xerxes ihm befohlen hatte. Er kleidete Mordechai wie den König selbst, ließ ihn auf dessen Pferd über den Hauptplatz der Stadt reiten und rief vor ihm aus: »So ehrt der König einen Mann, der sich besondere Verdienste erworben hat!«

 

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In dieser Episode begleitet uns Melina Lörracher durch einen spannenden Abschnitt aus dem Buch Ester, in dem es richtig zur Sache geht: der stolze Premierminister Haman fühlt sich durch eine kleine Geste von Mordechai gedemütigt und das stellt seine Welt auf den Kopf. Gemeinsam mit Melina finden wir heraus, wie sehr menschlicher Stolz und Überheblichkeit unser Handeln bestimmen können. Mit ihren Impulsen regt uns Melina praktisch zum Nachdenken an: Was lässt uns eigentlich wirklich zufrieden sein? Und wie reagiert unser Herz, wenn nicht alles nach unserem Kopf läuft? Freut euch auf eine ehrliche Auseinandersetzung mit unseren eigenen Schwächen, inspirierende Bibelstellen, und Fragen, die dich ganz persönlich herausfordern.

 

Bibeltext:

 

9 Haman war fröhlich und gut gelaunt, als er vom Mahl bei der Königin aufbrach. Er ging zurück durch den Palast und stieß dabei auf Mordechai, der nicht einmal vor ihm aufstand oder ihm sonst seine Achtung zeigte. Haman wurde wütend, 10 doch er beherrschte sich. Als er zu Hause war, ließ er seine Freunde und seine Frau Seresch zu sich kommen. 11 Dann prahlte er mit seinem großen Reichtum und mit seinen vielen Söhnen. Er erzählte, dass der König ihn zu einem mächtigen Mann gemacht hatte, dem alle anderen Beamten und führenden Männer untergeordnet waren. 12 »Und heute«, fuhr er fort, »hat Königin Esther außer dem König nur noch mich zum Festmahl eingeladen! Auch morgen hat sie mich zusammen mit dem König zum Essen gebeten! 13 Aber das alles bedeutet mir überhaupt nichts, wenn der Jude Mordechai nicht bald aus dem Palast verschwindet.« 14 Da schlugen ihm seine Frau und seine Freunde vor: »Lass einen Galgen aufrichten, der 25 Meter hoch ist! Und morgen früh bitte den König, dass er Mordechai daran aufhängen lässt! Dann kannst du gut gelaunt mit dem König das Festessen genießen.« Der Vorschlag gefiel Haman, und er ließ einen Galgen aufrichten.

 

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In dieser Episode starten wir in das fünfte Kapitel des Buches Ester und begleiten die Königin auf ihrem mutigen Weg vor den König. Simone Evers nimmt uns mit in diese spannende Szene und wir hören, wie Ester nach drei Tagen Fasten und Gebet nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich gestärkt den entscheidenden Schritt wagt. Dabei geht es nicht nur um Mut, sondern auch um Geduld, Weisheit und das besondere Timing, das manchmal wichtiger ist als die sofortige Handlung. Welche Bedeutung hat Gnade – das hebräische „Hen“ – in Esthers Geschichte? Warum wartet sie mit ihrer eigentlichen Bitte und lädt den König sowie Haman zu mehreren Festmählern ein? Und was hat es mit dem dritten Tag in der Bibel auf sich? Entdecke mit Simone, was wir aus Esthers Handeln für unser eigenes Leben, unser Vertrauen und unsere Herausforderungen lernen können.

 

Bibeltext:

 

1 Am dritten Fastentag zog Esther königliche Kleider an und ging in den inneren Hof des Palasts, der vor dem Thronsaal lag. Der König saß auf seinem Thron gegenüber dem Eingang. 2 Als er Esther im Hof stehen sah, freute er sich und streckte ihr das goldene Zepter entgegen. Da kam Esther auf ihn zu und berührte die Spitze des Zepters. 3 Der König fragte sie: »Was hast du auf dem Herzen, Königin Esther? Ich will dir jeden Wunsch erfüllen, auch wenn du die Hälfte meines Königreichs forderst!« 4 Esther antwortete: »Wenn du es für gut hältst, mein König, dann sei heute zusammen mit Haman mein Gast bei dem Mahl, das ich für dich zubereiten ließ.« 5 Xerxes befahl seinen Dienern: »Holt sofort Haman herbei! Wir wollen Esthers Einladung annehmen.« So kamen der König und Haman zu Esthers Festmahl. 6 Während sie Wein tranken, fragte der König Esther: »Nun, was hast du auf dem Herzen? Ich will dir jeden Wunsch erfüllen, auch wenn du die Hälfte meines Königreichs forderst.« 7 Esther antwortete: »Ja, ich habe eine große Bitte an dich: 8 Wenn du mir eine Gunst erweisen willst, mein König, dann komm morgen noch einmal mit Haman zu einem festlichen Mahl, das ich für dich und für ihn geben möchte. Dann werde ich bestimmt sagen, was mein Wunsch ist.«

 

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In dieser Episode entdecken wir gemeinsam mit Ruben Sommer einige Schlüsselverse des Esterbuchs – Verse, die als geistliche Mitte des gesamten Buches gelten. In diesen Versen geht es darum, wie Ester vor ihrer schwersten Entscheidung steht: Soll sie sich für ihr Volk einsetzen und damit ihr eigenes Leben riskieren? Wir begleiten Ester auf ihrem inneren Weg zwischen Angst, Verantwortung und dem Mut, aktiv zu werden – inspiriert durch Mordechais leidenschaftliche Worte und ihre Suche nach Gottes Willen im Fasten. Was diese Passage so besonders macht und welche Impulse wir daraus für unseren eigenen Glauben und unser Leben mitnehmen können, das erfahrt ihr in dieser Episode.

 

Bibeltext:

 

9 Als Hatach zurückkam und meldete, was Mordechai ihm berichtet hatte, 10 schickte Esther ihn ein zweites Mal zu Mordechai und ließ ihm sagen: 11 »Alle Bediensteten des Königs und alle Bewohner der Provinzen kennen das unumstößliche Gesetz: ›Jeder, ob Mann oder Frau, wird hingerichtet, wenn er unaufgefordert zum König in den innersten Hof des Palasts geht. Er hat sein Leben nur dann nicht verwirkt, wenn ihm der König das goldene Zepter entgegenstreckt.‹ Mich hat der König sogar schon dreißig Tage nicht mehr zu sich rufen lassen.« 12-13 Da ließ Mordechai Königin Esther ausrichten: »Glaub nur nicht, dass du als einzige Jüdin mit dem Leben davonkommst, nur weil du im Königspalast wohnst! 14 Wenn du jetzt nichts unternimmst, wird von anderswoher Hilfe für die Juden kommen, du aber und deine Familie – ihr werdet sterben! Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um die Juden aus dieser Bedrohung zu retten!« 15 Esther schickte Mordechai die Antwort: 16 »Geh und ruf alle Juden zusammen, die in Susa wohnen! Fastet für mich! Esst und trinkt drei Tage und Nächte lang nichts! Ich werde mit meinen Dienerinnen ebenfalls fasten. Dann will ich zum König gehen, obwohl ich damit gegen das Gesetz verstoße. Wenn ich umkomme, dann komme ich eben um!« 17 Da ging Mordechai weg und tat, was Esther ihm gesagt hatte.

 

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In dieser Episode tauchen wir mit Melina Lörracher in das vierte Kapitel des Buches Ester ein: Ein tödlicher königlicher Erlass stellt das gesamte jüdische Volk vor eine existenzielle Bedrohung. Wir erleben Mordechais tiefes Entsetzen und seine unerschütterliche Reaktion, diese Ungerechtigkeit nicht still hinzunehmen. Das Leid bringt ihn in Bewegung und führt ihn bis ans Tor des Palasts, wo sogar Ester, abgeschirmt im Harem, auf ihn aufmerksam wird. Melina nimmt uns mit in die Bedeutung echter Barmherzigkeit: Mitgefühl, das nicht bei Emotionen stehenbleibt, sondern in aktives Handeln mündet. Sie thematisiert, warum echtes Mitgefühl anstrengend sein kann und wie leicht wir heute Gefahr laufen, angesichts der Flut an Leid in den Medien abzustumpfen. Was bringt uns noch wirklich in Bewegung? Lassen wir uns – wie Mordechai – von Gottes Barmherzigkeit zu Taten bewegen?

 

Bibeltext:

 

1 Als Mordechai erfuhr, was geschehen war, zerriss er entsetzt seine Kleider, zog sich ein Trauergewand an und streute sich Asche auf den Kopf. Dann lief er durch die Stadt und stieß laute Klagerufe aus. 2 So kam er bis ans Tor des königlichen Palasts, durfte aber in seiner Trauerkleidung nicht hindurchgehen. 3 In allen Provinzen des Landes trauerten die Juden, wo immer der Erlass des Königs bekannt wurde. Sie fasteten, klagten und weinten, viele trugen Trauerkleider und hatten sich Asche auf ihr Lager gestreut. 4 Esthers Dienerinnen und Diener meldeten ihr, was sich vor dem Tor abspielte. Sie erschrak heftig und ließ Mordechai ein Gewand bringen, damit er die Trauerkleidung ausziehen konnte. Aber dazu war er nicht bereit. 5 Da rief Esther den Eunuchen Hatach, den Xerxes ihr als Diener gegeben hatte, und schickte ihn zu Mordechai hinaus. Er sollte ihn fragen, was geschehen sei und weshalb er sich so benahm. 6 Hatach ging zu Mordechai auf den Platz vor dem Palasttor. 7 Mordechai berichtete ihm von Hamans Plan. Er erzählte ihm, wie viel Silber Haman dem König dafür versprochen hatte, dass er die Juden töten dürfte. 8 Außerdem übergab Mordechai dem Eunuchen eine Abschrift des königlichen Erlasses, in dem die Vernichtung der Juden angeordnet wurde. Hatach sollte sie Königin Esther zeigen, ihr alles erzählen und sie bitten, beim König für ihr Volk um Gnade zu flehen.

 

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In dieser Episode nimmt uns Ruben Sommer mit in das dritte Kapitel des Esterbuches. Wir begegnen dem machtgierigen Haman, der zur höchsten Stellung am Königshof aufsteigt und einen grausamen Plan gegen das jüdische Volk schmiedet. Ruben beleuchtet,  welche Ironien und Motive im Text verborgen liegen und wie die Unsichtbarkeit Gottes im Hintergrund – trotz allem Elend – einen Hoffnungsschimmer offenbart.

 

 

Bibeltext:

1 Einige Zeit später gab König Xerxes einem Mann namens Haman die höchste Stellung am Königshof. Er war ein Sohn von Hammedata und Nachkomme von Agag. 2 Alle Beamten im Palast waren ihm untergeordnet. Sie mussten sich auf Befehl des Königs vor Haman niederwerfen, wenn er an ihnen vorüberging. Nur Mordechai verneigte sich nicht vor ihm. 3 Da fragten ihn die anderen Beamten: »Weshalb widersetzt du dich der Anordnung des Königs?« 4 »Weil ich Jude bin«, antwortete er. Sie ließen ihm keine Ruhe und machten ihm jeden Tag Vorwürfe. Doch Mordechai hörte nicht auf sie. Da meldeten sie es Haman, um zu sehen, ob er Mordechais Begründung gelten lassen würde. 5 Als Haman erfuhr, dass Mordechai sich nicht vor ihm niederwarf, packte ihn der Zorn. 6 Er wollte sich aber nicht an Mordechai allein rächen, denn er hatte gehört, dass er Jude war. So schmiedete er einen Plan, um alle Juden im persischen Reich zu vernichten. 7 Im 12. Regierungsjahr von König Xerxes, im 1. Monat, dem Monat Nisan, ließ Haman das Los werfen, das auch »Pur« genannt wurde. Er wollte herausfinden, welcher Zeitpunkt am besten geeignet sei, um seinen Plan durchzuführen. Das Los fiel auf den 13. Tag[1] des 12. Monats, das ist der Monat Adar. 8 Darauf sagte Haman zum König: »In allen Provinzen deines Reiches leben Angehörige eines Volkes, das sich von den anderen Völkern absondert. Sie haben andere Sitten und Gesetze als die übrigen Völker und widersetzen sich deinen Anordnungen. Das darfst du dir nicht gefallen lassen! 9 Wenn du es für richtig hältst, dann befiehl durch einen Erlass die Vernichtung dieses Volkes. Dies wird den königlichen Schatzkammern 350 Tonnen Silber einbringen.« 10 Da zog der König seinen Siegelring vom Finger, gab ihn Haman, dem erbitterten Feind der Juden, 11 und sagte zu ihm: »Hol dir das Geld dieses Volkes! Und mit den Leuten selbst kannst du tun, was du für richtig hältst.« 12 Am 13. Tag des 1. Monats ließ Haman die Schreiber des Königs rufen. Sie mussten genau nach seinen Anweisungen Briefe schreiben, die an die Fürsten des Königs, an die Provinzstatthalter und an die höchsten Beamten der einzelnen Völker gerichtet waren. Jede Volksgruppe sollte das Schreiben in ihrer eigenen Schrift und Sprache erhalten. Die Briefe waren im Namen des Königs verfasst und mit seinem Siegel versehen. 13 Sie lauteten: »An einem einzigen Tag, am 13. Tag des 12. Monats, des Monats Adar, sollen alle Juden getötet werden – Junge und Alte, Kinder und Frauen. Niemand darf überleben! Ihr Besitz ist zu beschlagnahmen.« Der Erlass sollte von Eilboten in alle Provinzen des Reiches gebracht 14 und dort als Gesetz bestätigt werden, damit alle Volksgruppen auf diesen bestimmten Tag vorbereitet waren. 15 Der König befahl den Eilboten, sich schnell auf den Weg zu machen. Auch in der Residenz Susa wurde der Erlass veröffentlicht. Und während die Menschen in der ganzen Stadt in heller Aufregung waren, hielten der König und Haman ein Trinkgelage ab.

 

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In dieser Episode begleiten wir Ester weiter auf ihrem außergewöhnlichen Weg im königlichen Palast. Ein Jahr voller Vorbereitung und Herausforderungen wartet auf sie und mit 400 anderen Konkurrentinnen kämpft sie um die Gunst des Königs. Ruben Sommer nimmt uns mit in diese spannende Zeit des Wartens, der Unsicherheiten, aber auch der inneren Stärke und Weisheit, die Ester zeigt. Wir entdecken gemeinsam, warum nicht Zufall oder äußere Schönheit in Esters Leben die entscheidende Rolle spielen, sondern Gottes verborgene Führung und seine Berufung für Ester. Was bedeutet es, vorbereitet zu werden – auch durch schwere Phasen – und wo begegnen uns solche Momente heute? Lass dich inspirieren von Esters Geschichte, ihrer Klugheit, ihrem Mut und der ermutigenden Botschaft, dass Gott oft im Verborgenen wirkt, um Gutes in unserem Leben vorzubereiten.

 

 

Bibeltext:

 

12-13 Vor der Begegnung mit König Xerxes pflegten sich die Mädchen sechs Monate lang mit Myrrhenöl und sechs Monate mit Balsamöl und anderen Schönheitsmitteln, so wie es vorgeschrieben war. Jedes Mädchen, das an der Reihe war, vor dem König zu erscheinen, konnte sich selbst im Harem Kleider und Schmuck aussuchen. 14 Am Abend ging es in den Palast, und am nächsten Morgen kehrte es in den zweiten Harem zurück. Dort wohnten die Nebenfrauen des Königs, für die der königliche Eunuch Schaaschgas verantwortlich war. Keines der Mädchen durfte noch einmal zum König kommen, es sei denn, es hatte ihm ganz besonders gefallen und er ließ es mit Namen rufen. 15 So kam auch Esther an die Reihe, die Tochter von Abihajil, dessen Neffe Mordechai sie als Pflegetochter angenommen hatte. Sie suchte ihre Kleider und ihren Schmuck nicht selbst aus, sondern folgte dem Rat von Hegai. Alle, die sie sahen, bewunderten ihre Schönheit. 16 Im Monat Tebet, dem 10. Monat seines 7. Regierungsjahrs, wurde Esther zu Xerxes in den Palast gebracht. 17 Der König gewann Esther lieber als jede andere Frau. In seinen Augen stellte sie alle anderen Mädchen weit in den Schatten. Darum setzte er ihr das königliche Diadem auf und ernannte sie an Wastis Stelle zur Königin. 18 Ihr zu Ehren lud er die Beamten und die anderen führenden Männer seines Reiches zu einem großen Fest ein. Er befreite die Bewohner der Provinzen von ihren Steuern und ließ großzügige Geschenke verteilen. 19 Zu der Zeit, als weitere Mädchen an den Hof des Königs kamen, war Mordechai im Palast angestellt. 20 Esther hatte niemandem erzählt, dass sie Jüdin war, weil Mordechai es ihr verboten hatte. Sie befolgte seine Anweisungen wie früher, als sie noch seine Pflegetochter war. 21 Eines Tages, während Mordechai Dienst hatte, verschworen sich die beiden Eunuchen Bigtan und Teresch, die am Königspalast die Eingänge bewachten, gegen Xerxes und planten einen Anschlag auf ihn. 22 Mordechai erfuhr davon, erzählte es Königin Esther, und die meldete es in seinem Namen dem König. 23 Xerxes ließ die Angelegenheit untersuchen, und als die Verschwörung aufgedeckt wurde, kamen die beiden Schuldigen an den Galgen[2]. Der König befahl, den Vorfall in der Chronik des persischen Reiches festzuhalten.

 

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Was auf den ersten Blick nach einer märchenhaften Cinderella-Story klingt – ein König auf Brautschau und schöne junge Frauen, die um einen Platz an seiner Seite buhlen – entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine Geschichte voller harter Realitäten und großer Herausforderungen. In dieser Episode lernen wir die Protagonistin Ester kennen, die ungewollt und aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen, zum Spielball eines königlichen Befehls wird. Simone Evers nimmt uns mit hinter die Palastmauern, zeigt die dunklen Seiten dieser scheinbar glanzvollen Welt und zieht bewegende Parallelen zum eigenen Leben: Wie gehen wir mit Zeiten um, in denen wir den Umständen hilflos ausgeliefert sind? Wo entdecken wir Gottes Wirken im Verborgenen? Freu dich auf ehrliche Einblicke, kluge Gedanken und inspirierende Impulse rund um Esters Weg durch Unsicherheit und Anpassung.

 

 

Bibeltext:

 

1 Als sich der Zorn des Königs gelegt hatte, dachte er zurück an das, was Wasti getan hatte, und an seinen Erlass gegen sie. 2 Da schlugen ihm seine Diener vor: »Man könnte doch für den König schöne Mädchen suchen, die noch Jungfrauen sind. 3 In allen Provinzen seines Reiches sollen Beamte des Königs solche Mädchen auswählen und in seinen Harem nach Susa bringen. Dort kommen sie in die Obhut des Eunuchen Hegai, der ja auch für die Frauen des Königs verantwortlich ist. Sie werden alle Schönheitsmittel bekommen, die sie brauchen. 4 Das Mädchen, das dem König am besten gefällt, soll an Wastis Stelle Königin werden.« Der König war einverstanden und folgte dem Rat seiner Diener. 5 In der Residenz Susa wohnte ein Jude namens Mordechai aus dem Stamm Benjamin. Er war ein Sohn von Jaïr und Enkel von Schimi aus der Sippe Kisch. 6 Mordechais Vorfahren befanden sich unter den Gefangenen, als König Nebukadnezar damals König Jojachin[1] von Juda und einen Teil der jüdischen Bevölkerung nach Babylonien verschleppte. 7 Mordechai hatte eine Kusine namens Hadassa, die auch Esther genannt wurde. Ihre Eltern lebten nicht mehr, deshalb hatte Mordechai sie als Pflegetochter angenommen. Sie war sehr schön, und ihre Gestalt war besonders anmutig. 8 Als nun der Erlass des Königs verkündet wurde, brachte man viele Mädchen in die Residenz Susa, wo Hegai sich um sie kümmerte, der die Verantwortung für den königlichen Harem hatte. Auch Esther war unter ihnen. 9 Sie gefiel Hegai ganz besonders und gewann seine Gunst. Er versorgte sie mit den besten Schönheitsmitteln und mit den gesündesten Speisen. Dann gab er ihr sieben ausgewählte Dienerinnen aus dem Königspalast und wies ihr die schönsten Räume des Harems zu. 10 Ihre jüdische Abstammung verschwieg Esther; so hatte es ihr Mordechai eingeschärft. 11 Mordechai kam jeden Tag zum Hof des Harems, um zu erfahren, ob es ihr gut ging und was man mit ihr vorhatte.

 

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In der heutigen Episode nimmt uns Ruben Sommer mit, genau dorthin, wo das königliche Fest einen dramatischen Wendepunkt nimmt. Was passiert, wenn ein mächtiger König – berauscht vom Wein – einen folgenschweren Befehl gibt? Welche Rolle spielen Macht, Ehre und die Beziehung zwischen dem König und seiner Königin inmitten von Prunk und Selbstinszenierung? Ruben beleuchtet, wie die Zahl sieben eine besondere Symbolik entfaltet, zieht Vergleiche zum biblischen Sabbat und zeigt, wie menschliche Ordnungen manchmal im starken Kontrast zu göttlichen Prinzipien stehen. Außerdem lädt er euch ein, über den Umgang mit äusseren Einflüssen, menschlichem Rat und Gottes verborgenen Wegen im Alltag nachzudenken.

 

 

Bibeltext:

 

10 Am siebten Tag des Festes, als der König vom Wein angeheitert war, rief er die sieben Eunuchen zu sich, die ihn persönlich bedienten: Mehuman, Biseta, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas. 11 Er befahl ihnen, die Königin zu holen, geschmückt mit dem königlichen Diadem. Denn er wollte seinen obersten Beamten und allen Gästen zeigen, wie wunderschön sie war. 12 Doch Königin Wasti weigerte sich, der Aufforderung des Königs zu folgen. Da packte den König der Zorn. 13 Er beriet sich sofort mit dem Rat der Weisen. Es waren geschichtskundige Männer und Rechtsgelehrte, die dem König bei allen Entscheidungen zur Seite standen. 14 Sie hießen Karschena, Schetar, Admata, Tarsis, Meres, Marsena und Memuchan. Diese sieben Fürsten aus den Völkern der Meder und Perser waren die Vertrauten des Königs. Sie durften jederzeit zu ihm und nahmen nach ihm den ersten Rang im Königreich ein. 15 »Was soll nach dem Gesetz mit Königin Wasti geschehen?«, fragte Xerxes. »Sie hat sich meinem Befehl widersetzt, den ihr meine Eunuchen überbracht haben.« 16 Memuchan antwortete: »Königin Wasti ist nicht nur am König schuldig geworden, sondern auch an seinen Fürsten und am ganzen Volk in allen Provinzen des Reiches. 17 Was sie getan hat, wird bei allen Frauen bekannt werden. Sie werden ihre Männer verachten und sagen: ›König Xerxes hat Königin Wasti befohlen, vor ihm zu erscheinen; aber sie kam einfach nicht!‹ 18 Noch heute werden sich die Frauen der Fürsten von Persien und Medien ihren Männern gegenüber genauso respektlos verhalten, sobald sie erfahren, was die Königin getan hat. Das wird viel böses Blut geben! 19 Wenn es dem König gefällt, möge er in einem Erlass verkünden, dass Königin Wasti nie mehr zu ihm kommen darf. Dieser Befehl muss Teil der Gesetze der Meder und Perser werden, damit er nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der König sollte eine andere Frau zur Königin erwählen, die sich dafür als würdig erweist. 20 Wenn man diesen Erlass im ganzen Reich bekannt gibt, werden alle Frauen ihre Männer achten, in den einfachen wie in den vornehmen Familien.« 21 Dieser Vorschlag gefiel dem König und seinen Fürsten. Wie Memuchan geraten hatte, 22 schickte Xerxes einen Erlass in alle Provinzen seines Reiches. Jede Volksgruppe erhielt das Schreiben in ihrer eigenen Schrift und Sprache. So wollte der König dafür sorgen, dass jeder Mann in seinem Haus das Sagen hatte. Außerdem ordnete er an, in jeder Familie solle die Sprache des Mannes gesprochen werden.

 

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In dieser Episode „Ester“ tauchen wir gemeinsam mit Ruben Sommer in die ersten Verse des Buches Esther ein. Wir lassen uns in die prächtige Welt des persischen Königreiches entführen, wo König Xerxes mit opulenten Festen seinen Reichtum und seine Macht präsentiert. Ruben beleuchtet nicht nur die historischen Hintergründe rund um Susa, die beeindruckende Hauptstadt des Perserreichs, sondern spricht auch über ein zentrales Motiv der Geschichte: Die Feste die im Buch Ester gefeiert werden.  Wir erfahren, wie sich die Feste des Königs grundlegend von biblischen Festen unterscheiden und was das für die Geschichte, aber auch für uns heute für eine Bedeutung hat. Was macht ein Fest wirklich bedeutungsvoll? Und wie können wir heute feiern, ohne dabei den Blick für das Wesentliche zu verlieren? Lass dich inspirieren von spannenden Einsichten und Gedanken rund um das Thema Festkultur im Licht des Buches Ester.

 

 

Bibeltext:

 

1 Zu der Zeit, als Xerxes König von Persien war, gehörten zu seinem Reich 127 Provinzen; sein Herrschaftsgebiet erstreckte sich von Indien bis nach Äthiopien. 2 Er regierte von der Residenz Susa aus. 3 In seinem 3. Regierungsjahr gab er ein rauschendes Fest für seine hohen Beamten und Würdenträger. Eingeladen waren die Heerführer von Persien und Medien, der Hofadel und die Statthalter der Provinzen. 4 Sechs Monate lang stellte Xerxes die unvergleichliche Pracht seines Königreichs und seine große Macht zur Schau. 5 Danach lud der König auch die Bewohner der Residenz Susa zu einem Fest. Alle, vom Vornehmsten bis zum Einfachsten, feierten sieben Tage lang im Hof des Palastgartens. 6 Zwischen Marmorsäulen hingen weiße und violette Vorhänge aus wertvollen Baumwollstoffen und Leinen, befestigt mit weißen und purpurroten Schnüren und silbernen Ringen. Die Gäste lagen auf Kissen, die mit goldenem und silbernem Brokatstoff überzogen waren. Der Boden des Hofes bestand aus einem Mosaik von bunten, kostbaren Marmorsteinen und Perlmutt. 7 Man trank aus goldenen Gefäßen, von denen keines dem anderen glich. Der König ließ edlen Wein in Hülle und Fülle ausschenken. 8 Jeder konnte trinken, so viel er wollte. Denn der König hatte angeordnet, dass seine Diener sich ganz nach den Wünschen der Gäste richten sollten. 9 Königin Wasti gab im Inneren des Palasts ein Fest für die Frauen.

 

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Herzlich willkommen zur allerersten Folge unserer Staffel zu „Ester“! In dieser Episode nimmt euch Ruben Sommer mit auf eine spannende Reise quer durch die Hintergründe rund um das Buch Ester. Worum geht es in diesem Buch? In welchem historischen Kontext spielt die Geschichte, und was prägt diese besondere Erzählung? Ihr erfahrt, warum das Buch Ester trotz seiner märchenhaften Züge aus einer historischer Perspektive ernst genommen werden sollte und warum diese Geschichte bis heute absolut glaubwürdig bleibt.

Besonders spannend: In Ester wird Gott nie namentlich erwähnt – und doch stellt sich immer wieder die Frage, wo und wie Gott eigentlich im Hintergrund wirkt. Was kann diese uralte Geschichte uns heute noch sagen? Ruben lädt euch ein, gemeinsam auf Spurensuche zu gehen und herauszufinden, wie aktuelle und ermutigend das Buch Ester auch heute noch ist. Viel Freude beim Zuhören!

Kurzbeschreibung der Staffel:

„Wo ist Gott?“ – diese Frage zieht sich durch das ganze Buch Ester. Die mutige Jüdin wird Königin des Persischen Reiches und steht plötzlich mitten im Kampf um Leben und Tod für ihr Volk. Gott wird in dieser Geschichte nie namentlich erwähnt – und doch entdeckt man ihn zwischen den Zeilen. Gemeinsam mit Ruben Sommer, Melina Lörracher und Simone Evers gehen wir auf Spurensuche und entdecken: Auch in einer Welt, die oft ungerecht und gottverlassen wirkt, greift er im entscheidenden Moment ein – und schreibt Geschichte durch Glauben, Mut und kluges Handeln.

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Warum berührt uns Gnade so tief – gerade dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten? In dieser letzten Reflexion der Staffel denkt Martin Scott über das weltberühmte Spiritual „Amazing Grace“ nach und darüber, warum Gnade nicht nur ein theologisch schöner Begriff ist, sondern ein radikaler Ausdruck von Liebe, Vergebung und neuer Hoffnung. Lass dich einladen, über die Kraft der Gnade in deinem eigenen Leben nachzudenken – auch (und gerade) dann, wenn du denkst, du hättest sie nicht verdient.

 

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Wie beschreibt man etwas, das sich eigentlich nicht beschreiben lässt? In dieser Episode denkt Martin Scott über die Grenzen von Wikipedia, theologischer Sprache und menschlicher Begriffe nach. Erfahre, warum Gottes Gegenwart manchmal gerade da aufscheint, wo Worte fehlen – und wie das unaussprechlich Wunderschöne trotzdem unser Herz erreichen kann.

 

 

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