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Exodus

Exodus bedeutet „Auszug“ und erzählt, wie Gott die Israeliten aus der Unterdrückung befreit. Doch es kommt anders als erwartet – der Weg führt mitten durch die Wüste. Es warten viele spannende Geschichten und weltbekannte Abschnitte wie die zehn Gebote auf dich. Viel Spaß beim Hören!

Exodus bedeutet „Auszug“ und erzählt, wie Gott die Israeliten aus der Unterdrückung befreit. Doch es kommt anders als erwartet – der Weg führt mitten durch die Wüste. Es warten viele spannende Geschichten und weltbekannte Abschnitte wie die zehn Gebote auf dich. Viel Spaß beim Hören!

  • Podcast-Episode: Exodus 4 Teil 1
  • Alle Episoden anschauen: Exodus
      • 01
      • Exodus 4 Teil 1  |  Exodus 4:1-17

      Text:

      Mose wandte ein: „Die Israeliten werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören. Sie werden sagen: ‚Der Herr ist dir gar nicht erschienen!'“ 2 Da fragte ihn der Herr: „Was hast du da in der Hand?“ „Einen Stab“, erwiderte Mose. 3 „Wirf ihn auf den Boden!“, befahl der Herr. Mose gehorchte, und sofort verwandelte sich der Stab in eine Schlange. Voller Entsetzen lief Mose weg. 4 Der Herr aber forderte ihn auf: „Pack die Schlange beim Schwanz!“ Mose griff nach ihr, und sie wurde in seiner Hand wieder zum Stab. 5 Der Herr sagte: „Tu dies vor den Augen der Israeliten! Dann werden sie dir glauben, dass ich, der Herr, dir erschienen bin, der Gott ihrer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. 6 Und nun steck deine Hand in den Bausch deines Gewandes!“ Mose gehorchte, und als er die Hand wieder herauszog, war sie schneeweiß – sie war aussätzig. 7 „Steck die Hand noch einmal in den Bausch!“, befahl der Herr. Als Mose sie dann wieder herauszog, war sie gesund. 8 Der Herr sagte: „Wenn die Israeliten dir nicht glauben und das erste Zeichen nicht beachten, werden sie sicher nach dem zweiten Zeichen auf dich hören. 9 Wollen sie dir aber trotz dieser beiden Zeichen nicht glauben und deine Botschaft nicht beachten, dann schöpfe Wasser aus dem Nil, und gieß es auf das Land. Dieses Wasser wird zu Blut werden!“ 10 „Ach Herr“, entgegnete Mose, „ich bin noch nie ein guter Redner gewesen. Auch jetzt, wo du mit mir sprichst, hat sich daran nichts geändert. Ich rede nicht gerne, die Worte kommen mir nur schwer über die Lippen.“ 11 Aber der Herr sagte: „Habe nicht ich, der Herr, den Menschen einen Mund gegeben? Kann ich sie nicht stumm oder taub, sehend oder blind machen? 12 Geh jetzt! Ich bin bei dir und sage dir, was du reden sollst.“ 13 Doch Mose bat: „Herr, sende doch lieber einen anderen!“ 14 Da wurde der Herr zornig und erwiderte: „Ich weiß, dass dein Bruder Aaron vom Stamm Levi sehr gut reden kann. Er ist schon unterwegs und kommt dir entgegen. Er wird sich von Herzen freuen, wenn er dich wiedersieht. 15 Sag ihm, was er den Israeliten ausrichten soll. Ich will bei euch sein, wenn ihr reden müsst, und ich werde euch zeigen, was ihr tun sollt. 16 Aaron soll an deiner Stelle zu den Israeliten sprechen. Was du ihm aufträgst, soll er ausrichten, als hätte ich selbst es ihm gesagt. 17 Vergiss auch deinen Stab nicht, denn mit ihm wirst du die Zeichen tun, die deinen Auftrag bestätigen!“

Erschienen am: 20. September 2011 | Bibelübersetzung:

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