Genesis 25 – Teil 3

Eines Tages – Jakob hatte gerade ein Linsengericht gekocht – kam Esau erschöpft von der Jagd nach Hause. 30 “Lass mich schnell etwas von der roten Mahlzeit da essen, ich bin ganz erschöpft!”, rief er. Darum bekam er auch den Beinamen Edom (“Roter”). 31 “Nur wenn du mir dafür dein Vorrecht als ältester Sohn überlässt!”, forderte Jakob. 32 “Was nützt mir mein Vorrecht als ältester Sohn, wenn ich am Verhungern bin!”, rief Esau. 33 Jakob ließ nicht locker. “Schwöre erst!”, sagte er. Esau schwor es ihm und verlor damit das Erbe und den besonderen Segen seines Vaters. 34 Jakob gab ihm das Brot und die Linsensuppe. Esau schlang es hinunter, trank noch etwas und ging wieder weg. So gleichgültig war ihm sein Vorrecht als ältester Sohn.

Genesis 25

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