Episode:  Daniel 2 Teil 3  /  Buch:  Daniel 2:24-30

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Richter

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten. Jeder macht, was er will. Doch da, wo der Spaß für Gott aufhört, fangen die Richter Israels an. Ein Buch, was an Aktualität nichts verloren hat: Gott fängt da erst richtig an zu arbeiten, wo menschlich alles verloren scheint.

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten. Jeder macht, was er will. Doch da, wo der Spaß für Gott aufhört, fangen die Richter Israels an. Ein Buch, was an Aktualität nichts verloren hat: Gott fängt da erst richtig an zu arbeiten, wo menschlich alles verloren scheint.

  • Podcast-Episode: Richter 17
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      • 01
      • Richter 17  |  Richter 17:1-13

      Text:

      Im Gebirge Ephraim lebte ein Mann namens Micha. 2 Eines Tages sagte er zu seiner Mutter: „Dir sind doch 1100 Silberstücke gestohlen worden. Ich habe gehört, wie du damals den Dieb verflucht hast. Nun, das Geld ist bei mir. Ich selbst habe es genommen!“ Da rief seine Mutter: „Der Herr möge den Fluch in Segen verwandeln!“ 3 Micha gab ihr das Gestohlene zurück, und sie erklärte: „Das Silber soll dem Herrn gehören! Ich werde dir davon ein Gottesbild herstellen lassen, aus Holz geschnitzt und mit Silber überzogen. So wirst du doch noch etwas von dem Silber haben.“ 4 Sie brachte 200 der Silberstücke zum Goldschmied und ließ eine Götzenfigur aus Holz mit einem silbernen Guss anfertigen. Micha stellte die Figur bei sich auf, 5 denn er besaß ein eigenes Heiligtum. Er ließ noch andere Götzenstatuen und ein Priestergewand anfertigen und ernannte einen seiner Söhne zum Priester. 6 Damals gab es keinen König in Israel, und jeder tat, was er für richtig hielt. 7 Zu jener Zeit lebte ein junger Mann aus dem Stamm Levi in Bethlehem, das im Stammesgebiet von Juda liegt. 8 Er verließ die Stadt, um sich an einem anderen Ort niederzulassen. Auf seiner Reise durchs Gebirge Ephraim kam er an Michas Haus vorbei. 9 „Woher kommst du?“, fragte Micha ihn. Der junge Mann antwortete: „Ich bin ein Levit aus Bethlehem in Juda. Ich möchte mich woanders niederlassen.“ 10 „Bleib hier bei mir!“, forderte Micha ihn auf. „Du kannst mein Ratgeber und Priester werden. Ich gebe dir dafür zehn Silberstücke im Jahr und so viel Kleidung und Nahrung, wie du brauchst.“ 11 Der Levit willigte ein und blieb. Micha nahm ihn auf wie einen seiner Söhne, 12 er ernannte ihn zum Priester und dachte: 13 „Jetzt wird der Herr mir sicher Gutes tun, denn ich habe einen Leviten als Priester!“

Erschienen am: 3. Juni 2014 | Bibelübersetzung:

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