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1. Korinther

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an…

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an ihn gehängt; und sie hatten wirklich den Heiligen Geist empfangen und auch in vielerlei Weise erlebt. Aber neben dieser Wirklichkeit gab es noch eine andere, die oft in krassem Widerspruch dazu stand. Inmitten der Gemeinde: Jesus. Inmitten der Gemeinde aber noch jede Menge Korinth: Unreife, Stolz, Hurerei, Rechtstreitigkeiten, Grabenkämpfe.
Ach du meine Zeit, stöhnte der Gemeindegründer, Paulus. Und Gott stöhnte mit ihm. Aber es hinderte ihn nicht daran, die korinthischen Christen weiter zu lieben, weiter zu belehren, sich geduldig und manchmal nicht so geduldig mit ihnen auseinanderzusetzen und um sie zu eifern. Da spürt man die Liebe Gottes, der um jede seiner Gemeinden kämpft.
„Korinther“ gibt es auch heute. Für sie und für den richtigen Umgang mit ihnen wird diese Staffel viele hilfreiche Impulse geben.

  • Podcast-Episode: 1. Korinther 10,14–22 | Zwischen Abendmahl und Götzentempel
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      • 01
      • 1. Korinther 10,14–22 | Zwischen Abendmahl und Götzentempel  |  1. Korinther 10:14-22

      Text:

      In dieser Episode warnt Paulus die Gemeinde in Korinth eindringlich davor, sich auf Götzendienst einzulassen, und macht deutlich, dass Gemeinschaft mit Christus und Gemeinschaft mit dämonischen Mächten unvereinbar sind. Anhand des Abendmahls zeigt er, dass Teilhabe immer Beziehung bedeutet: Wer am Tisch des Herrn teilhat, gehört ganz zu ihm. Götzenopferfleisch ist zwar kein Problem an sich, doch die dahinterstehende geistliche Realität führt in Gemeinschaft mit Mächten, die von Gott wegziehen. Paulus beschreibt Gott als einen eifersüchtigen Liebhaber, der ungeteilte Hingabe erwartet und es nicht hinnimmt, wenn Christen ihre Loyalität teilen. Zugleich ermutigt der Text: Gott ist treu und lässt keine Versuchung zu, die uns überfordert, sondern zeigt immer einen Weg, ihr zu widerstehen.

       

      Bibeltext:

       

      17 Es ist ein Brot, und weil wir alle von diesem einen Brot essen, sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – ein Leib. 18 Denkt an das israelitische Volk! Kommen nicht alle, die vom Fleisch der Opfertiere essen, in Verbindung mit dem Altar ´und dadurch mit Gott, dem der Altar geweiht ist`? 19 Was folgt daraus im Hinblick auf das Götzenopferfleisch? Ist es etwa doch mehr als nur Fleisch? Gibt es die Götzen in Wirklichkeit doch? 20 Nein, das nicht; aber was den Götzen geopfert wird, wird den Dämonen geopfert und nicht dem ´wahren` Gott. Und ich möchte nicht, dass ihr in Verbindung mit Dämonen kommt. 21 Ihr könnt nicht aus dem Becher des Herrn trinken und zugleich aus dem Becher der Dämonen. Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn essen und zugleich am Tisch der Dämonen. 22 Oder wollen wir den Herrn herausfordern, indem wir ihm unsere ungeteilte Hingabe aufkündigen? Sind wir etwa stärker als er?

       

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Erschienen am: 28. Januar 2026 | Bibelübersetzung:

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