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1. Korinther

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an…

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an ihn gehängt; und sie hatten wirklich den Heiligen Geist empfangen und auch in vielerlei Weise erlebt. Aber neben dieser Wirklichkeit gab es noch eine andere, die oft in krassem Widerspruch dazu stand. Inmitten der Gemeinde: Jesus. Inmitten der Gemeinde aber noch jede Menge Korinth: Unreife, Stolz, Hurerei, Rechtstreitigkeiten, Grabenkämpfe.
Ach du meine Zeit, stöhnte der Gemeindegründer, Paulus. Und Gott stöhnte mit ihm. Aber es hinderte ihn nicht daran, die korinthischen Christen weiter zu lieben, weiter zu belehren, sich geduldig und manchmal nicht so geduldig mit ihnen auseinanderzusetzen und um sie zu eifern. Da spürt man die Liebe Gottes, der um jede seiner Gemeinden kämpft.
„Korinther“ gibt es auch heute. Für sie und für den richtigen Umgang mit ihnen wird diese Staffel viele hilfreiche Impulse geben.

  • Podcast-Episode: 1. Korinther 7,6-11 | Ehe, Enthaltsamkeit und Gottes Ordnung
  • Alle Episoden anschauen: 1. Korinther
      • 01
      • 1. Korinther 7,6-11 | Ehe, Enthaltsamkeit und Gottes Ordnung  |  1. Korinther 7:6-11

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus zwischen Empfehlung und Gebot unterscheidet: Ehelosigkeit ist für ihn eine besondere Gabe Gottes mit großen Vorteilen, aber kein allgemeiner Befehl. Wer diese Gabe nicht hat und mit sexuellem Verlangen ringt, soll heiraten, da die Ehe dem Begehren einen guten und heilsamen Rahmen gibt. Gleichzeitig betont Paulus mit Nachdruck die Unauflöslichkeit der Ehe und beruft sich dabei ausdrücklich auf ein Herrenwort Jesu. Scheidung widerspricht Gottes Willen; wer sich dennoch getrennt hat, soll ehelos bleiben oder die Versöhnung suchen. Die Ehe wird damit als lebenslanger Bund verstanden, der aus Gottes liebender und weiser Ordnung heraus geschützt werden soll.

       

      Bibeltext:

       

      6 Versteht mich nicht falsch: Was ich hier über zeitweilige Enthaltsamkeit sage, ist ein Zugeständnis an euch und nicht etwa eine Vorschrift. 7 Am liebsten wäre mir ja, wenn jeder wie ich die Befähigung hätte, ledig zu bleiben. Aber es haben nicht alle die gleiche Gabe; dem einen gibt Gott diese, dem anderen eine andere. 8 Den Unverheirateten und den Verwitweten rate ich, ´ehelos` zu bleiben, wie ich es bin; das ist das Beste für sie. 9 Fällt es ihnen jedoch zu schwer, ihr Verlangen zu beherrschen, dann sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als ´von unerfülltem Verlangen` verzehrt zu werden. 10 Nun zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich nicht von seiner Frau trennen.

       

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Erschienen am: 12. Januar 2026 | Bibelübersetzung:

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