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Blackbox Urgeschichte – Genesis 1

In der neuen bibletunes-Fokus Staffel „Blackbox Urgeschichte – Genesis 1“ begeben wir uns auf eine intensive Reise an den Anfang vom Anfang. Wir öffnen die „Blackbox“ der biblischen Schöpfungsgeschichte – und begegnen Genesis 1 als ein Zeugnis, das nicht zuerst erklärt, wie die Welt genau entstanden ist, sondern bezeugt, wer gehandelt hat – und was die Welt durch ihn geworden ist. „Blackbox Urgeschichte –…

In der neuen bibletunes-Fokus Staffel „Blackbox Urgeschichte – Genesis 1“ begeben wir uns auf eine intensive Reise an den Anfang vom Anfang. Wir öffnen die „Blackbox“ der biblischen Schöpfungsgeschichte – und begegnen Genesis 1 als ein Zeugnis, das nicht zuerst erklärt, wie die Welt genau entstanden ist, sondern bezeugt, wer gehandelt hat – und was die Welt durch ihn geworden ist. „Blackbox Urgeschichte – Genesis 1“ lädt dazu ein, die ersten Verse der Bibel neu zu hören – mit exegetischer Sorgfalt, theologischer Tiefe und dem Blick auf dieses kraftvolle Bekenntnis zu Gott dem Vater, dem Allmächtigen, dem Schöpfer von Himmel und Erde.

  • Intro
  • Episoden
  • Sprecher

    Ruben Sommer

    Ruben ist, Theologiestudent, Sprecher und kreativer Kopf bei bibletunes. Neben seinen Aufgaben bei bibletunes arbeitet Ruben auch für FeedYourself.

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      • Episode 01
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1 | „Film ab!“

      Text:

      In der neuen Staffel „Blackbox-Urgeschichte Genesis 1“  lädt uns Ruben Sommer dazu ein, das erste Kapitel der Bibel wie eine „Blackbox“ zu öffnen – als Schlüsseltext zu einem Anfang, den niemand miterlebt hat, der aber unser Verständnis von Gott, Welt und Mensch bis heute prägt. Mit „Blackbox-Urgeschichte Genesis 1“ wird auch ein neues Format bei bibletunes eingeführt: „bibletunes-Fokus“. In diesem Format geht es bewusst tiefer: Genesis 1 wird nicht nur gelesen und kommentiert, sondern intensiv, sprachlich, theologisch und historisch durchdacht. Gemeinsam wollen wir entdecken, welche Botschaft Gott durch dieses kunstvoll komponierte Anfangskapitel bis heute zu uns spricht.

       

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      • Episode 02
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1,1 | Am Anfang (Teil 1)

      Text:

      Ruben Sommer nimmt uns mit direkt an den Anfang aller Anfänge – zu Genesis 1,1 und dem geheimnisvollen Wort „Bereschit“: „Am Anfang“. Dabei entfaltet er die spannende Frage, ob hier vom absoluten Anfang die Rede ist – also von Gottes Schöpfung aus dem Nichts – oder „nur“ vom Beginn einer bereits vorhandenen, aber ungeordneten Welt. Grammatikalisch, so zeigt er, lässt der hebräische Text beide Möglichkeiten zu – doch theologisch wird es brisant. Denn wenn Materie schon vor Gott da gewesen wäre, geriete Gottes Rolle als Ursprung allen Seins ins Wanken. Ruben plädiert deshalb für den absoluten Anfang und zeigt: der Text will nicht zuerst erklären, wie die Welt technisch entstand, sondern bezeugen, wer Gott ist – der souveräne Schöpfer, von dem alles kommt und dem alles untersteht.

       

      Bibeltext:

       

      1Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

       

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      • Episode 03
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1,1 | Am Anfang (Teil 2)

      Text:

      Ruben Sommer nimmt uns noch einmal ganz bewusst mit an den Anfang – zu Genesis 1,1 – und zeigt, warum es hier nicht um irgendeinen Anfang geht, sondern um den absoluten Anfang von allem. Anhand der hebräischen Begriffe „Bereschit“ und besonders des Verbs „bara“ macht er deutlich: Gottes Schaffen ist einzigartig, souverän und mit keinem menschlichen Tun vergleichbar – hier schimmert die Idee einer Schöpfung aus dem Nichts kraftvoll durch. Im Mittelpunkt steht Gott selbst als erstes Subjekt der Bibel: „Elohim“, der höchste, transzendente Gott, der Raum, Zeit und Materie übersteigt. Die Schöpfungsgeschichte will daher nicht naturwissenschaftlich oder mythologisch erzählen, sondern offenbaren, wer Gott ist – und wer die Welt durch ihn geworden ist. „Himmel und Erde“ bringen es auf den Punkt: Alles, was existiert, hat seinen Ursprung in ihm – und genau das macht diesen ersten Vers so gewaltig.

       

      Bibeltext:

       

      1Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

       

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      • Episode 04
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1,2 | Vom Chaos zur Ordnung (Teil 1)

      Text:

      In dieser Episode spricht Ruben Sommer über Genesis 1,2. Dieser Vers  führt uns nicht in eine heile Welt, sondern mitten ins „Tohuwabohu“ der „unwirksamen und unbewohnten“ Erde: Dunkelheit, Wasserfluten, Leere – ein Zustand, der eher nach Chaos als nach Schöpfungsidylle klingt. Und genau das ist der Punkt. Der Text will uns den Anfang der Schöpfung nicht Naturwissenschaftlich erklären, sondern zeigen, was Gott tut: Er bringt Ordnung ins Durcheinander, Sinn in die Leere, Struktur in die Finsternis. Er spricht deshalb differenziert darüber, was die Existenz der Welt überhaupt bedeutet. Im Denken der damaligen Welt „existiert“ etwas erst dann wirklich, wenn es seine Aufgabe erfüllt – und Gott ist der, der der Welt ihre Aufgabe gibt. Genesis 1 enthält also ein kraftvolles Bekenntnis: Wo Gott handelt, wird aus Chaos Lebensraum – und aus Orientierungslosigkeit eine Welt mit Sinn.

       

      Bibeltext:

       

      2Und die Erde war unwirksam und unbewohnt und Finsternis bedeckte die Oberfläche der Urflut und der Geist Gottes wehte über der Oberfläche des Wassers.

       

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      • Episode 05
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1,2 | Vom Chaos zur Ordnung (Teil 2)

      Text:

      Ruben Sommer vertieft in dieser Episode Genesis 1,2 und zeigt, dass dieser Vers nicht nur den chaotischen Ausgangszustand der Erde beschreibt, sondern theologisch vorbereitet, was Schöpfung eigentlich bedeutet. Die Erde ist „Tohuwabohu“ – lebensfeindlich, unwirksam und unbewohnt – ein Negativbild, das den Kontrast zu Gottes ordnendem Handeln sichtbar macht. Schöpfung wird dabei nicht als naturwissenschaftliche Erklärung, sondern als Offenbarung verstanden: Gott zeigt durch sein Handeln, wer er ist – der transzendente „Elohim“, der der Welt gegenübersteht und sich ihr zugleich barmherzig zuwendet. Indem Gott das Chaos in einen lebensfreundlichen Raum verwandelt, erweist sich Schöpfung als Rettungstat und als schöpferisches Ja zum Leben. So erscheint Gottes Macht nicht primär als Demonstration von Stärke, sondern als Ausdruck seiner Gnade und Barmherzigkeit gegenüber der Welt.

       

      Bibeltext:

       

      2Und die Erde war unwirksam und unbewohnt und Finsternis bedeckte die Oberfläche der Urflut und der Geist Gottes wehte über der Oberfläche des Wassers.

       

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      • Episode 06
      • Blackbox Urgeschichte – Genesis 1,3 | Es werde Licht!

      Text:

      Ruben Sommer führt in Genesis 1,3 ein und betont die zentrale Bedeutung der Licht-Symbolik als erstes Schöpfungswerk Gottes. Ausgehend vom chaotischen und finsteren Urzustand der Erde wird das Licht als erste göttliche Wandlung vom „Negative State“ zum „Positive State“ beschrieben, hervorgebracht allein durch Gottes wirksames Wort. Dieses Wort wird als schöpferisch und prophetisch verstanden: Gott spricht, und es geschieht unmittelbar, was seine Vollmacht unterstreicht. Theologisch wird das Licht als Ausdruck von Gottes Gegenwart gedeutet – Gott tritt vom Verborgenen ins Sichtbare und macht die Schöpfung zu einem kosmischen Tempel seiner Gegenwart. Zugleich grenzt sich der Text sowohl von altorientalischen Sonnenkulten als auch von einem rein naturwissenschaftlichen Weltverständnis ab, indem er das Licht nicht physikalisch erklärt, sondern metaphysisch als von Gott kommenden Ursprung und Voraussetzung allen Lebens deutet.

       

      Bibeltext:

       

      3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

       

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      • Episode 07
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,3-5 | Der erste Tag (Teil 1)

      Text:

      In dieser Episode tauchen wir tief in den ersten Schöpfungstag ein: Gott spricht – und Licht entsteht. Doch es geht um mehr als nur Helligkeit: Mit dem Licht beginnt Ordnung, Rhythmus und Leben selbst. Wenn Gott sieht, dass es „gut“ ist, bedeutet das kein nüchternes Prüfen, sondern ein kraftvolles Ja zur Welt. Aus Chaos wird Lebensraum, aus Finsternis Orientierung. Und genau hier beginnt die große Geschichte einer Welt, die von Gottes bejahendem Blick getragen wird.

       

      Bibeltext:

       

      3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis. 5Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Und es wurde Abend und Morgen, der erste Tag.

       

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      • Episode 08
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,3-5 | Der erste Tag (Teil 2)

      Text:

      In dieser Episode wird der erste Schöpfungstag noch einmal lebendig: Gott trennt Licht und Finsternis – und plötzlich bekommt die Welt Struktur und Rhythmus. Aus Chaos wird Lebensraum, aus Lebensfeindlichkeit Verlässlichkeit. Indem Gott Tag und Nacht benennt, setzt er nicht nur Grenzen, sondern schenkt der Zeit selbst einen tragenden Takt – Abend und Morgen, immer wieder neu. Jeder Sonnenaufgang wird so zum Zeichen: Gottes schöpferisches „Es werde Licht“ gilt nicht nur am Anfang, sondern jeden einzelnen Tag. Die Schöpfung beginnt im Licht, geht durch die Nacht – und steuert auf ein endgültiges Licht zu.

       

      Bibeltext:

       

      3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis. 5Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Und es wurde Abend und Morgen, der erste Tag.

       

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      • Episode 09
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,6-8 | Der zweite Tag

      Text:

      Am zweiten Schöpfungstag erschafft Gott durch sein Wort das „Gewölbe“ (Raqia), das die Wasser trennt und so einen neuen Lebensraum – den Himmel – schafft. Dabei handelt er zugleich prophetisch, priesterlich und königlich: Er spricht, scheidet das lebensförderliche vom lebensfeindlichen Chaos und weist dem Geschaffenen durch Namensgebung seine Funktion zu. Der Text will kein naturwissenschaftliches Weltbild vermitteln, sondern die funktionale und theologische Bedeutung dieses Himmelsraumes zeigen: Er begrenzt das Chaos und dient dem Leben. Durch den Vergleich mit Hesekiel 1 und Psalm 104 wird deutlich, dass das Himmelsgewölbe zugleich als Thronraum Gottes verstanden wird, von dem aus er über seine Schöpfung herrscht. So erscheint die Schöpfung als Tempel, in dem Gott Wohnung nimmt und königlich regiert – ein Gedanke, der auf den siebten Tag und Gottes Thronbesteigung zuläuft.

       

      Bibeltext:

       

      6Und Gott sprach: Es werde ein Gewölbe inmitten der Wasser, und es scheide zwischen Wassern und Wassern. Und es geschah so. 7Und Gott schuf das Gewölbe und er schied zwischen den Wassern, die unter dem Gewölbe waren, und den Wassern, die oberhalb des Himmelsgewölbes waren. 8Gott nannte das Gewölbe ‚Himmel‘, und es wurde Abend und Morgen, der zweite Tag.“

       

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      • Episode 10
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,9-13 | Der dritte Tag

      Text:

      Am dritten Schöpfungstag geschieht ein entscheidender Schritt: Gott sammelt die Wasser, sodass erstmals das trockene Land sichtbar wird. Erde und Meer bekommen ihren Platz – und Gott bestätigt: So ist es gut, so kann Leben entstehen. Dieses Zurückweichen der Wasser erinnert an andere große biblische Momente, etwa den Durchzug Israels durchs Meer, bei dem Gottes „Ruach“ – sein Wind und Geist – ebenfalls Raum für Leben schafft. Dann geschieht etwas Neues: Gott befiehlt der Erde selbst, Pflanzen, Samen und Fruchtbäume hervorzubringen, sodass eine fruchtbare Welt voller Wachstum und Vielfalt entsteht. Die Bühne für das Leben ist damit bereitet – eine Erde, die von Gott mit eigener Fruchtbarkeit und erstaunlicher Vielfalt ausgestattet ist.

       

      Bibeltext:

       

      9Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort sammeln und das Trockene soll sichtbar werden! Und es geschah so. 10Und Gott nannte das Trockene Erde und die Sammlung des Wassers nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. 11Und Gott sprach: Die Erde lasse es Grün werden, mit Gras, Pflanzen, die Samen tragen, Fruchtbäume, die Früchte mit Samen tragen, jeder nach seiner Art. Und es geschah so. 12Und die Erde wurde Grün, brachte Gras hervor, Pflanzen, die Samen tragen, jede nach ihrer Art und Fruchtbäume, die Früchte tragen mit ihren Samen darin, jeder nach seiner Art. 13Und es wurde Abend und Morgen, der dritte Tag.

       

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      • Episode 11
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,14-19 | Der vierte Tag

      Text:

      Am vierten Schöpfungstag beginnt Gott, die zuvor geschaffenen Lebensräume zu bevölkern: Er setzt die Lichter an das Himmelsgewölbe – das größere für den Tag, das kleinere für die Nacht und dazu die Sterne. Auffällig ist, dass der Text sie nicht einmal beim Namen nennt; sie heißen schlicht „Lichtträger“, weil sie nicht selbst Quelle des Lichts sind, sondern das Licht Gottes widerspiegeln. Ihre Aufgabe ist es, Tag und Nacht zu unterscheiden, die Zeit zu ordnen und damit dem Leben auf der Erde Rhythmus und Struktur zu geben. In diesem Sinn erfüllen Sonne und Mond einen priesterlichen Dienst im „kosmischen Tempel“, indem sie unaufhörlich – ohne Worte – die Herrlichkeit Gottes verkünden, wie Psalm 19 beschreibt. Tag für Tag und Nacht für Nacht wird so sichtbar: Die Himmelskörper herrschen nicht aus eigener Macht, sondern als Diener unter der höheren Herrschaft Gottes.

       

      Bibeltext:

      14Und Gott sprach: Es sollen Lichter unterhalb des Himmelsgewölbes entstehen, die unterscheiden zwischen dem Tag und der Nacht. 15Und sie sollen ein Zeichen sein für Festzeiten und Tage und Jahre anzeigen. Und sie sollen Lichter sein am Himmelsgewölbe und über der Erde leuchten. Und es geschah so. 16Und Gott machte zwei grosse Lichter: ein grösseres Licht als Herrscher über den Tag, und ein kleineres als Herrscher über die Nacht, und die Sterne. 17Und Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe, um auf der Erde leuchten. 18Und um zu herrschen über den Tag und die Nacht, und um zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. 19Und es wurde Abend und Morgen, der vierte Tag.

       

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      • Episode 12
      • Blackbox Urgeschichte: Genesis 1,20-23 | Der fünfte Tag

      Text:

      In dieser Episode geht es um den fünften Schöpfungstag (Genesis 1,20–23). Nachdem Gott Himmel und Meer als Lebensräume geschaffen hat, füllt er sie nun mit Leben: Die Gewässer beginnen zu wimmeln von Lebewesen und Vögel fliegen über dem Himmel. Diese Geschöpfe werden im Hebräischen „nefesh chajja“ genannt – lebendige, atmende Wesen, die vollständig vom Geschenk des Lebens durch Gott abhängig sind. Besonders spannend ist auch die Erwähnung der großen Meereswesen („Taninim“), die an bekannte Bilder aus den Mythen des Alten Orients erinnern. Doch die Bibel deutet diese Motive neu: Selbst die größten und geheimnisvollsten Geschöpfe sind keine göttlichen Mächte, sondern Geschöpfe Gottes. So beginnt am fünften Schöpfungstag die Welt des lebendigen Lebens – der kosmische Tempel der Schöpfung wird erstmals mit atmenden Geschöpfen erfüllt.

       

      Bibeltext:

      20Und Gott sprach: „Das Wasser soll wimmeln voll von lebendigen Wesen und Vögel sollen fliegen über der Erde am Himmelsgewölbe“. 21Und Gott schuf die grossen Meeresungeheuer und alle schwimmenden Lebewesen, von denen es im Wasser wimmelt, jedes nach seiner Art und jeden Vogel mit Flügeln nach seiner Art und Gott sah, dass es gut war. 23Und er segnete sie und sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt das Meer und die Vögel sollen sich vermehren über der Erde“. Und es wurde Abend und Morgen, der fünfte Tag.

       

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Erschienen am: 23. Februar 2026
Bibelübersetzung:

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