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Jesus der Jude
Jesus ist Jude! Und er ist der Messias. Und er ist Gottes Sohn. Und er ruft uns auf, ihm nachzufolgen. Für viele Menschen sind diese Wahrheiten über den Zimmermannsohn aus Nazareth in Galiläa entweder neu, unbequem oder nicht mehr relevant. In der Staffel „Jesus, der Jude“ laden Guido Baltes, Tobias Krämer, Assaf Zeevi und Detlef Kühlein dazu ein, über den eigentlichen „Star von Weihnachten“…
Jesus ist Jude! Und er ist der Messias. Und er ist Gottes Sohn. Und er ruft uns auf, ihm nachzufolgen. Für viele Menschen sind diese Wahrheiten über den Zimmermannsohn aus Nazareth in Galiläa entweder neu, unbequem oder nicht mehr relevant. In der Staffel „Jesus, der Jude“ laden Guido Baltes, Tobias Krämer, Assaf Zeevi und Detlef Kühlein dazu ein, über den eigentlichen „Star von Weihnachten“ vertieft nachzudenken und Missverständnisse auszuräumen, um ein neues Bild von Jeshua zu bekommen. Eine Staffel, die verblüfft, begeistert und ganz neue Zugänge zur Bibel schafft.
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Sprecher
Guido Baltes
Guido Baltes (*1968) ist evangelischer Theologe, Pfarrer (EKKW), Dozent für Neues Testament und Musiker mit Herz für Bibel, Theologie und Anbetung.
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- Episode 01
- Jesus der Jude | Das jüdische Leben von Jesus
Text:
In dieser Episode der Reihe „Jesus der Jude“ erklärt Assaf Zeevi, warum ein jüdischer Kontext entscheidend ist, um Jesus richtig zu verstehen. Er betont, dass viele Christen nur Ausschnitte sehen, weil ihnen die jüdische Sozialisation und die rabbinische Denkwelt fehlen, während Juden Jesus oft als Unruhestifter betrachten. Um die Tiefe der Evangelien zu erfassen, müsse man die damals geführten Diskussionen und die kulturellen Hintergründe kennen, die sich in Quellen wie der Mishnah und dem Talmud widerspiegeln. Assaf zeigt, dass das heutige Judentum zwar nicht identisch mit dem zur Zeit Jesu ist, aber dennoch wertvolle Einblicke bietet. Er beginnt schließlich, Jesu jüdische Herkunft anhand seines hebräischen Namens, seiner Beschneidung, der Tempelbräuche und seiner frommen Familie zu erklären.
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- Episode 02
- Jesus der Jude | Rabbi Jeshua Teil 1
Text:
In dieser Episode erklärt Assaf Zeevi, wie aus dem zwölfjährigen Jesus im Tempel ein Rabbi wurde und warum der Begriff „Rabbi“ zur Zeit Jesu sehr differenziert verwendet wurde. Er beschreibt die verschiedenen rabbinischen Titel und ordnet Jesus in die Welt der Chachamim ein – jüdische Weise mit normalen Berufen, die als Tora-Ausleger und geistliche Lehrer wirkten. Zudem zeichnet er die vier religiösen Strömungen des damaligen Judentums nach und zeigt, dass Jesus am ehesten dem pharisäischen Umfeld zuzuordnen ist, auch wenn er sich intensiv mit ihnen stritt. Asaf erklärt weiter, dass Jesus typische pharisäische Gebote wie Quasten und Gebetsriemen selbst befolgte und seine Kritik nicht gegen die Gebote, sondern gegen falsche Motivation gerichtet war. Schließlich hebt er hervor, dass Jesu Konflikte mit den Pharisäern Teil einer größeren innerjüdischen Debatte waren, etwa über die Frage, ob Lernen oder Tun wichtiger sei.
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- Episode 03
- Jesus der Jude | Rabbi Jeshua Teil 2
Text:
In dieser Episode vertieft Assaf Zeevi die Frage, wie Jesus innerhalb der jüdischen Welt seiner Zeit einzuordnen ist, und stellt heraus, dass Jesus am ehesten zur Untergruppe der Chassidim gehörte – einer Bewegung von „Frommen“, die durch soziale Taten, Wundertätigkeit und charismatische Autorität auffielen. Assaf erklärt die historische Bedeutung des Begriffs Chassid und zeigt, wie Jesu Betonung von Taten, Heilungen, sozialer Verantwortung und strenger Auslegung ihn dieser Gruppe zuordnet. Anschließend führt er in das rabbinische Auslegungssystem ein, insbesondere in den Midrash, und erläutert, dass Jesu Gleichnisse und Bibelauslegungen typische Elemente des Midrash Agadah aufweisen. Viele Beispiele aus Evangelien und rabbinischer Literatur machen deutlich, dass Jesus mit großer literarischer und theologischer Tiefe in dieser jüdischen Tradition stand. Schließlich beschreibt Assaf die jüdische Vorstellung der Bat Kol, der „himmlischen Stimme“, und zeigt, wie Jesus durch die Himmelsstimme bei seiner Taufe eine Bestätigung seines göttlichen Auftrags im Rahmen jüdischer Erwartungshorizonte erhielt.
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- Episode 04
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Wie Vorurteile unsere Bibel lesen
Text:
In dieser Episode erzählt Guido Baltes von seiner eigenen Lernreise in die jüdische Welt Jesu und davon, wie sein Glaube und seine Bibelauslegung sich verändert haben, seit er mehrere Jahre in Israel lebte. Er beschreibt, wie biblische Texte plötzlich lebendig wurden, als er jüdisches Leben unmittelbar erlebte – etwa am Schabbat, bei Synagogenbesuchen oder beim Laubhüttenfest mit Palmzweigen und Hosianna-Rufen. Gleichzeitig erkannte er, dass viele Christen – oft unbewusst – falsche Vorstellungen über das Judentum haben, die stark von älteren antijüdischen Traditionen geprägt sind. Diese Vorurteile übertragen wir häufig in unsere Auslegung des Neuen Testaments, indem wir Juden automatisch als Gegner Jesu darstellen und so Jesus erhöhen, indem wir das Judentum abwerten. Guido zeigt an persönlichen Erfahrungen, wie tief solche Muster sitzen, und kündigt an, in den kommenden Folgen typische Missverständnisse aufzuarbeiten.
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- Episode 05
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Heilung am Sabbat?!
Text:
In dieser Episode zeigt Guido Baltes, wie häufig Christen unbewusst antijüdische Bilder übernehmen, besonders wenn es um Jesu Heilungen am Sabbat geht. Oft wird Jesus als menschenfreundlicher Gesetzesüberwinder dargestellt – im Gegensatz zu einem angeblich strengen, unmenschlichen Judentum. Guido zeigt jedoch, dass die Tora das Heilen am Sabbat nicht verbietet und dass jüdische Rabbinen bereits lange vor Jesus über Ausnahmen, Prioritäten und Lebensrettung diskutierten. Jesu Argumente entsprechen genau diesen rabbinischen Prinzipien und zeigen: Er bricht den Sabbat nicht, sondern legt ihn jüdisch aus. So wird deutlich, dass Jesus innerhalb der jüdischen Debatte steht – nicht gegen sie.
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- Episode 06
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Mythos Unreinheit
Text:
Guido Baltes beschreibt in dieser Episode, wie viele Christen unbewusst ein verzerrtes Bild vom Judentum zur Zeit Jesu übernehmen – besonders die Vorstellung, kranke oder „unreine“ Menschen seien gesellschaftlich ausgeschlossen worden. Dieses Bild wird oft genutzt, um Jesus als menschenfreundlichen Regelbrecher darzustellen, während das Judentum als hart, gesetzlich oder grausam erscheint. Beim genauen Lesen des Neuen Testaments fällt jedoch auf, dass dort nirgends von sozialer Isolation Aussätziger oder unrein geltender Menschen die Rede ist – solche Elemente werden meist später hinzuerfunden. Ebenso zeigt ein Blick in die Thora, dass „Unreinheit“ nichts mit Sünde, Ekel oder Ausschluss zu tun hat, sondern ein normaler, alltäglicher Zustand war, der lediglich für den Tempelbesuch relevant wurde. Reinheitsgebote dienten nicht der Abschottung, sondern der Vorbereitung auf den heiligen Raum, und Unreinheit war weder verboten noch moralisch negativ bewertet.
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- Episode 07
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Frauen im Judentum
Text:
In dieser Episode kritisiert Guido Baltes weitverbreitete christliche Zerrbilder über das Judentum der Zeit Jesu, besonders die Behauptung, Jesus habe Frauen revolutionär behandelt, weil jüdische Rabbis angeblich nicht mit Frauen redeten oder ihnen Bildung verweigerten. Er zeigt anhand jüdischer Quellen, dass solche Vorstellungen oft auf aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelzitaten beruhen und tatsächlich viele Rabbis Frauen lehrten, mit ihnen diskutierten und ihre Rechte stärkten. Anhand rabbinischer Debatten zu Frauentoraunterricht und Scheidung macht er deutlich, dass das Judentum vielfältige Positionen kannte und nicht pauschal frauenfeindlich war. Jesus’ respektvoller Umgang mit Frauen wird nicht als Bruch mit dem Judentum, sondern als Ausdruck der frauenfreundlichen Tradition innerhalb des Judentums erklärt. So könne man Jesus groß machen, ohne Juden schlecht darzustellen.
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- Episode 08
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Jesus und die Zöllner
Text:
Guido Baltes zeigt in dieser neuen Episode „Jesus der Jude“, dass viele Christen Zöllner in den Evangelien automatisch als ausgestoßene, verhasste Menschen darstellen – doch dieses Bild findet sich weder im Neuen Testament noch in jüdischen Quellen. Zwar murmeln manche über Jesu Umgang mit „Zöllnern und Sündern“, doch der Text sagt nichts über Hass oder gesellschaftliche Ausgrenzung, sondern vermutlich eher etwas über Neid oder Unverständnis. Baltes erläutert, dass Zöllner als betrugsanfällig galten und ihr Geld für religiöse Zwecke teils als problematisch galt, aber dass sie deswegen nicht sozial isoliert waren. Die rabbinische Literatur spricht von beruflichen Einschränkungen, nicht von persönlicher Feindschaft. So wird deutlich: Jesus begegnete Zöllnern nicht gegen ein angeblich hasserfülltes Judentum, sondern innerhalb einer viel nuancierteren jüdischen Realität.
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- Episode 09
- Jesus der Jude | Missverständnisse: Militanter Messias?
Text:
In dieser Episode hinterfragt Guido Baltes die verbreitete christliche Behauptung, die Juden zur Zeit Jesu hätten einen militärischen Messias erwartet, der die Römer gewaltsam vertreibt. Er zeigt, dass dieses Bild weder dem Neuen Testament noch jüdischen Quellen entspricht: Viele Juden sahen die Römer sogar positiv, weil sie Religionsfreiheit ermöglichten, und nirgends findet sich der Vorwurf, Juden hätten Römer grundsätzlich gehasst. Auch die Vorstellung eines bewaffneten Messias ist in den biblischen und frühjüdischen Texten äußerst selten und kommt fast nur in Randgruppen wie Qumran oder den Psalmen Salomos vor. Stattdessen dominieren Erwartungen eines geistlichen Friedensreiches oder einer endzeitlichen Rettung durch Gott selbst – nicht durch einen militanten Messias. Baltes zeigt so, dass der oft konstruierte Gegensatz „militaristische Juden vs. friedlicher Jesus“ ein christliches Zerrbild ist und historisch nicht trägt.
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- Episode 10
- Jesus der Jude | Juden und Samaritaner
Text:
Guido Baltes erklärt in dieser Episode „Jesus der Jude“, dass das weit verbreitete christliche Vorurteil eines tiefen Hasses zwischen Juden und Samaritern historisch nicht trägt. Zwar unterschieden sich beide Gruppen seit der Spaltung des alten Israel in Nord- und Südreich in Fragen wie Tempelort, Reinheitsvorschriften und kultischen Traditionen, doch belegen jüdische Quellen zahlreiche konkrete Regelungen für ein ganz normales nachbarschaftliches Zusammenleben. Statt Feindschaft zeigen diese Texte Kooperation: man aß gemeinsam, bat gemeinsam Tischgebete, bestellte Felder nebeneinander und nutzte sogar samaritanische Hebammen. Die eigentliche Spannung drehte sich nicht um ethnischen Hass, sondern um unterschiedliche religiöse Zuständigkeiten – vergleichbar eher mit heutigen Unterschieden zwischen evangelischen und katholischen Christen. Damit entlarvt Baltes die übliche Darstellung eines „rassistischen Judentums“, das Jesus „überwinden“ musste, als Zerrbild ohne biblische oder historische Grundlage.
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- Episode 11
- Jesus der Jude | Verdienen Juden sich den Himmel?
Text:
In dieser Episode setzt sich Guido Baltes kritisch mit dem verbreiteten Vorurteil auseinander, Juden glaubten, man könne sich durch Gesetzesgehorsam oder gute Werke den Himmel verdienen, während Jesus ausschließlich Gnade verkünde. Anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter zeigt Guido Baltes, dass Jesus selbst gute Werke – insbesondere die Liebe zu Gott und zum Nächsten – als entscheidend für das ewige Leben bestätigt und damit ganz auf einer Linie mit jüdischem Denken steht. Zugleich wird deutlich, dass auch in der jüdischen Tradition Werke nicht aus Berechnung, sondern aus Liebe zu Gott getan werden sollen, während Gottes Gnade allem menschlichen Handeln vorausgeht. Diese Vorrangstellung der Gnade zeigt sich sowohl in der Erwählung Israels, in der Beschneidung am achten Tag als auch im Versöhnungstag Jom Kippur. Am Ende wird klar: Im Judentum wie bei Jesus gehören gute Werke und göttliche Gnade untrennbar zusammen, wobei die Gnade Gottes letztlich den Ausschlag gibt.
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- Episode 12
- Jesus der Jude | Der Messias – ein jüdisches Konzept (Teil 1)
Text:
In dieser Episode erklärt Tobias Krämer, dass das Messias-Konzept tief im Alten Testament verwurzelt ist: Ein „Messias“ (hebr. Maschiach, griech. Christos) bedeutet „der Gesalbte“ und bezieht sich ursprünglich auf Könige, Priester und Propheten. Diese drei Ämter laufen im Neuen Testament in Jesus zusammen, der als ultimativer König, Priester und Prophet verstanden wird. Die alttestamentlichen Salbungen beinhalteten Erwählung, Beauftragung, Einsetzung und geistliche Ausrüstung durch den Geist Gottes – ein Muster, das auch auf Jesus übertragen wird. Zudem zeigt Krämer, dass diese Ämter im Alten Testament bereits eine endzeitliche Dimension haben: ein ewiger König aus Davids Linie, ein ewiger Priester nach der Ordnung Melchisedeks und der verheißene Prophet wie Mose. Im Frühjudentum verdichtete sich dieses Verständnis schließlich zu der Erwartung eines einzigen, endgültigen Gesalbten – des Messias –, den Christen in Jesus erkennen, während jüdische Gruppen unterschiedlich darauf reagierten.
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- Episode 13
- Jesus der Jude | Der Messias – ein jüdisches Konzept (Teil 2)
Text:
Tobias Krämer schliesst in dieser Episode an seine Ausführungen zum Messias-Konzept der Bibel an und erklärt, dass das Messias-Konzept im Frühjudentum vielfältig und nicht abgeschlossen war: Manche erwarteten einen rein menschlichen Messias, andere einen präexistenten himmlischen Gesandten. Zudem wurde der Messias zunehmend als Richter verstanden, der das Böse beseitigen muss, damit Gottes Heil voll wirksam werden kann. Parallel existierten Vorstellungen, dass frühere große Männer Gottes – wie Elia – vor dem Endgericht zurückkehren würden, was im Neuen Testament in der Gestalt Johannes des Täufers aufgenommen wird. Insgesamt zeigt sich: Der Messias wurde als von Gott bevollmächtigter Heilsbringer gedacht, der in göttlicher Vollmacht handelt – eine Erwartung, die Jesus im Neuen Testament durch seine Taten und seine Autorität erfüllt.
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- Episode 14
- Jesus der Jude | Who is who? Zwei Gottesmänner an der Zeitenwende
Text:
In dieser Episode untersucht Tobias Krämer die Frage, wie Jesus und Johannes der Täufer von ihren Zeitgenossen eingeordnet wurden und zeigt, dass beide für große Verwirrung sorgten. Die jüdische Bevölkerung erwog verschiedene Deutungsmöglichkeiten: Johannes könnte der Messias, der Prophet aus 5. Mose oder der wiederkommende Elia sein – und Jesus möglicherweise der Prophet, der Messias, Elia oder sogar der auferstandene Johannes. Johannes der Täufer versteht sich selbst als „Stimme in der Wüste“, während Jesus ihn als den angekündigten Elia identifiziert. Auch Jesus selbst wurde unterschiedlich beurteilt, da seine Herkunft, sein Wirken und seine Vollmacht nicht eindeutig in bekannte Kategorien passten. Die Evangelien zeigen, dass erst göttliche Offenbarung half, Jesus wirklich als den Messias zu erkennen.
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- Episode 15
- Jesus der Jude | Jesus als Messias
Text:
In dieser Episode zeigt Tobias Krämer, wie das Neue Testament Jesus klar als Messias bekennt, obwohl seine Messianität keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Glaubensaussage ist. Bereits bei seiner Geburt und frühkindlichen Begegnungen im Tempel erkennen Simeon und die Prophetin Hanna durch geistliche Offenbarung in Jesus den ersehnten Erlöser. Der entscheidende Wendepunkt ist die Taufe Jesu, bei der Gott selbst ihn durch Geist und Stimme als seinen Sohn – also als Messias – bestätigt und ihn mit der messianischen Vollmacht ausstattet. In seiner Antrittspredigt aus Jesaja 61 legt Jesus anschließend selbst sein messianisches Programm dar: Befreiung, Heilung und die konkrete Durchsetzung der Herrschaft Gottes. Trotz seines Wirkens braucht es auch für die Jünger göttliche Offenbarung, wie bei Petrus’ Bekenntnis, um Jesus wirklich als den Christus zu erkennen.
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- Episode 16
- Jesus der Jude | Vom Kreuz zur Krone
Text:
In dieser Episode zeigt Tobias Krämer, wie das Neue Testament Jesus klar als Messias bekennt, obwohl seine Messianität keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Glaubensaussage ist. Bereits bei seiner Geburt und frühkindlichen Begegnungen im Tempel erkennen Simeon und die Prophetin Hanna durch geistliche Offenbarung in Jesus den ersehnten Erlöser. Der entscheidende Wendepunkt ist die Taufe Jesu, bei der Gott selbst ihn durch Geist und Stimme als seinen Sohn – also als Messias – bestätigt und ihn mit der messianischen Vollmacht ausstattet. In seiner Antrittspredigt aus Jesaja 61 legt Jesus anschließend selbst sein messianisches Programm dar: Befreiung, Heilung und die konkrete Durchsetzung der Herrschaft Gottes. Trotz seines Wirkens braucht es auch für die Jünger göttliche Offenbarung, wie bei Petrus’ Bekenntnis, um Jesus wirklich als den Christus zu erkennen.
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- Episode 17
- Jesus der Jude | Die Rückkehr des Messias
Text:
In dieser Episode richtet Tobias Krämer den Blick auf die Wiederkunft Jesu als Messias und verortet sie bewusst im jüdischen Erwartungshorizont. Anhand von Römer 11,26–27 zeigt er, dass Paulus die Rettung „ganz Israels“ mit dem Kommen des Erlösers aus Zion verbindet, also mit einem endzeitlichen messianischen Handeln Gottes. „Gerettet werden“ meint dabei die Bewahrung im Endgericht und den Eintritt in die endgültige Gemeinschaft mit Gott. Diese Hoffnung ist sowohl Juden als auch Christen vertraut und steht im Zentrum der Erwartung der Wiederkunft des Messias Jesus.
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- Episode 18
- Wie du über Jesus, den Juden, reden kannst
Text:
In dieser abschließenden Episode der Staffel „Jesus, der Jude“ blickt Detlef Kühlein zusammen mit Assaf Zeevi dankbar auf drei intensive Wochen theologischer Auseinandersetzung zurück und reflektiert, wie sehr sich sein eigenes Verständnis von Jesus im jüdischen Kontext vertieft hat. Er erklärt, warum die Staffel notwendig war: um Missverständnisse über das Judentum zu korrigieren, Jesus als Juden neu wahrzunehmen und sprachfähiger für den jüdisch-christlichen Dialog zu werden. Kritisch merkt er an, dass Jesu jüdische Identität in der Kirchengeschichte und selbst im apostolischen Glaubensbekenntnis weitgehend unsichtbar geblieben ist. Zum Abschluss leitet er in ein dialogisches Interview mit Assaf Zeevi über Jesaja 53 ein, das exemplarisch zeigt, wie respektvoller jüdisch-christlicher Austausch auf Augenhöhe gelingen kann.
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