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Ester
„Wo ist Gott?“ – diese Frage zieht sich durch das ganze Buch Ester. Die mutige Jüdin wird Königin des Persischen Reiches und steht plötzlich mitten im Kampf um Leben und Tod für ihr Volk. Gott wird in dieser Geschichte nie namentlich erwähnt – und doch entdeckt man ihn zwischen den Zeilen. Gemeinsam mit Ruben Sommer, Melina Lörracher und Simone Evers gehen wir auf Spurensuche…
„Wo ist Gott?“ – diese Frage zieht sich durch das ganze Buch Ester. Die mutige Jüdin wird Königin des Persischen Reiches und steht plötzlich mitten im Kampf um Leben und Tod für ihr Volk. Gott wird in dieser Geschichte nie namentlich erwähnt – und doch entdeckt man ihn zwischen den Zeilen. Gemeinsam mit Ruben Sommer, Melina Lörracher und Simone Evers gehen wir auf Spurensuche und entdecken: Auch in einer Welt, die oft ungerecht und gottverlassen wirkt, greift er im entscheidenden Moment ein – und schreibt Geschichte durch Glauben, Mut und kluges Handeln.
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- Ester 1,10-22 | Der siebte Tag | Ester 1:10-22
Text:
In der heutigen Episode nimmt uns Ruben Sommer mit, genau dorthin, wo das königliche Fest einen dramatischen Wendepunkt nimmt. Was passiert, wenn ein mächtiger König – berauscht vom Wein – einen folgenschweren Befehl gibt? Welche Rolle spielen Macht, Ehre und die Beziehung zwischen dem König und seiner Königin inmitten von Prunk und Selbstinszenierung? Ruben beleuchtet, wie die Zahl sieben eine besondere Symbolik entfaltet, zieht Vergleiche zum biblischen Sabbat und zeigt, wie menschliche Ordnungen manchmal im starken Kontrast zu göttlichen Prinzipien stehen. Außerdem lädt er euch ein, über den Umgang mit äusseren Einflüssen, menschlichem Rat und Gottes verborgenen Wegen im Alltag nachzudenken.
Bibeltext:
10 Am siebten Tag des Festes, als der König vom Wein angeheitert war, rief er die sieben Eunuchen zu sich, die ihn persönlich bedienten: Mehuman, Biseta, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas. 11 Er befahl ihnen, die Königin zu holen, geschmückt mit dem königlichen Diadem. Denn er wollte seinen obersten Beamten und allen Gästen zeigen, wie wunderschön sie war. 12 Doch Königin Wasti weigerte sich, der Aufforderung des Königs zu folgen. Da packte den König der Zorn. 13 Er beriet sich sofort mit dem Rat der Weisen. Es waren geschichtskundige Männer und Rechtsgelehrte, die dem König bei allen Entscheidungen zur Seite standen. 14 Sie hießen Karschena, Schetar, Admata, Tarsis, Meres, Marsena und Memuchan. Diese sieben Fürsten aus den Völkern der Meder und Perser waren die Vertrauten des Königs. Sie durften jederzeit zu ihm und nahmen nach ihm den ersten Rang im Königreich ein. 15 »Was soll nach dem Gesetz mit Königin Wasti geschehen?«, fragte Xerxes. »Sie hat sich meinem Befehl widersetzt, den ihr meine Eunuchen überbracht haben.« 16 Memuchan antwortete: »Königin Wasti ist nicht nur am König schuldig geworden, sondern auch an seinen Fürsten und am ganzen Volk in allen Provinzen des Reiches. 17 Was sie getan hat, wird bei allen Frauen bekannt werden. Sie werden ihre Männer verachten und sagen: ›König Xerxes hat Königin Wasti befohlen, vor ihm zu erscheinen; aber sie kam einfach nicht!‹ 18 Noch heute werden sich die Frauen der Fürsten von Persien und Medien ihren Männern gegenüber genauso respektlos verhalten, sobald sie erfahren, was die Königin getan hat. Das wird viel böses Blut geben! 19 Wenn es dem König gefällt, möge er in einem Erlass verkünden, dass Königin Wasti nie mehr zu ihm kommen darf. Dieser Befehl muss Teil der Gesetze der Meder und Perser werden, damit er nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der König sollte eine andere Frau zur Königin erwählen, die sich dafür als würdig erweist. 20 Wenn man diesen Erlass im ganzen Reich bekannt gibt, werden alle Frauen ihre Männer achten, in den einfachen wie in den vornehmen Familien.« 21 Dieser Vorschlag gefiel dem König und seinen Fürsten. Wie Memuchan geraten hatte, 22 schickte Xerxes einen Erlass in alle Provinzen seines Reiches. Jede Volksgruppe erhielt das Schreiben in ihrer eigenen Schrift und Sprache. So wollte der König dafür sorgen, dass jeder Mann in seinem Haus das Sagen hatte. Außerdem ordnete er an, in jeder Familie solle die Sprache des Mannes gesprochen werden.
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Erschienen am: 3. September 2025 | Bibelübersetzung:
© 1986, 1996, 2002 International Bible Society. Übersetzung, Herausgeber und Verlag: Brunnen Verlag, Basel und Gießen. Alle Rechte, insbesondere des Nachdrucks, der auszugsweisen Wiedergabe größerer Texte der Übersetzung, der Speicherung auf Datenträger bzw. der Einspeisung in öffentliche und nichtöffentliche Datennetze in jeglicher Form, der Funksendung, der Microverfilmung oder der Vervielfältigung auf anderen Wegen sind ausdrücklich vorbehalten.
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