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1. Korinther
Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an…
Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an ihn gehängt; und sie hatten wirklich den Heiligen Geist empfangen und auch in vielerlei Weise erlebt. Aber neben dieser Wirklichkeit gab es noch eine andere, die oft in krassem Widerspruch dazu stand. Inmitten der Gemeinde: Jesus. Inmitten der Gemeinde aber noch jede Menge Korinth: Unreife, Stolz, Hurerei, Rechtstreitigkeiten, Grabenkämpfe.
Ach du meine Zeit, stöhnte der Gemeindegründer, Paulus. Und Gott stöhnte mit ihm. Aber es hinderte ihn nicht daran, die korinthischen Christen weiter zu lieben, weiter zu belehren, sich geduldig und manchmal nicht so geduldig mit ihnen auseinanderzusetzen und um sie zu eifern. Da spürt man die Liebe Gottes, der um jede seiner Gemeinden kämpft.
„Korinther“ gibt es auch heute. Für sie und für den richtigen Umgang mit ihnen wird diese Staffel viele hilfreiche Impulse geben.
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- 1. Korinther 10,1–13 | Zwischen Aufbruch und Ziel | 1. Korinther 10:1-13
Text:
Paulus erinnert die Korinther anhand der Wüstenwanderung Israels daran, dass geistliche Privilegien wie Taufe, geistliche Speise und Gottes Nähe nicht automatisch vor dem Scheitern bewahren. Die Geschichte Israels ist für ihn eine ernste Warnung: Götzendienst, Maßlosigkeit, sexuelle Zügellosigkeit, Gier und Auflehnung gegen Gott können auch Christen vom Weg der Nachfolge abbringen. Jens Kaldewey erklärt: Christsein ist kein Selbstläufer; wer meint, sicher zu stehen, soll wachsam bleiben, damit er nicht fällt. Zugleich endet Paulus nicht bei der Warnung, sondern mit einem seelsorgerlichen Zuspruch: Gott ist treu und lässt keine Prüfung zu, die den Menschen überfordert, sondern eröffnet immer einen Weg, sie zu bestehen.
Bibeltext:
1 Ihr dürft nämlich nicht vergessen, Geschwister, wie es unseren Vorfahren ´zur Zeit des Mose` erging. Über ihnen allen war die Wolkensäule, und alle durchquerten sie das Meer, 2 sodass sie alle gewissermaßen eine Taufe auf Mose erlebten – eine Taufe durch die Wolke und durch das Meer.
3 Sie aßen alle dieselbe Nahrung – das Brot vom Himmel, das Gott ihnen gab –, 4 und tranken alle denselben Trank – einen Trank, den Gott ihnen gab, das Wasser aus dem Felsen (wobei der wahre Fels, der sie begleitete und von dessen Wasser sie tranken, Christus war). 5 Und trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen keine Freude, sodass er sie in der Wüste umkommen ließ. 6 Was damals mit unseren Vorfahren geschah, ist eine Warnung an uns: Unser Verlangen darf nicht auf das Böse gerichtet sein, wie es bei ihnen der Fall war. 7 Werdet keine Götzendiener, wie manche von ihnen es waren. Es heißt ja in der Schrift: »Das Volk feierte ein Fest zu Ehren des goldenen Stieres; man setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und dann wurde wild und zügellos getanzt.« 8 Auch auf Hurerei dürfen wir uns nicht einlassen, wie manche von ihnen es taten. ´Ihre Unmoral wurde damit bestraft,` dass an einem einzigen Tag dreiundzwanzigtausend von ihnen umkamen. 9 Wir müssen uns davor hüten, Christus herauszufordern, wie manche von ihnen es taten, worauf sie von Schlangen gebissen wurden und starben. 10 Hütet euch auch davor, euch gegen Gott aufzulehnen und ihm Vorwürfe zu machen, denn manche von ihnen wurden deshalb von dem Engel des Gerichts getötet. 11 Aus dem, was mit unseren Vorfahren geschah, sollen wir eine Lehre ziehen. Die Schrift berichtet davon, um uns zu warnen – uns, die wir am Ende der Zeit leben. 12 Wer also meint, er stehe fest und sicher, der gebe Acht, dass er nicht zu Fall kommt. 13 Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch ´auch in Zukunft` in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt.Nützliche Links:
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Erschienen am: 27. Januar 2026 | Bibelübersetzung:
Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung Neues Testament und Psalmen. Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft. Wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.
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