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Amos

Amos bedeutet „Lastenträger“. Tatsächlich war seine Aufgabe keine leichte: weil sich Israel von Gott abgewendet hatte, sollte er Strafgerichte verkündigen. Er spricht aber auch von Gottes Treue gegenüber den Untreuen. Entdecke, was diese neun Kapitel mit deinem Leben zu tun haben.

Amos bedeutet „Lastenträger“. Tatsächlich war seine Aufgabe keine leichte: weil sich Israel von Gott abgewendet hatte, sollte er Strafgerichte verkündigen. Er spricht aber auch von Gottes Treue gegenüber den Untreuen. Entdecke, was diese neun Kapitel mit deinem Leben zu tun haben.

  • Podcast-Episode: Amos 5 Teil 1
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      • 01
      • Amos 5 Teil 1  |  Amos 5:1-13

      Text:

      Ihr Israeliten, hört die Totenklage, die ich über euch anstimme: 2 „Gefallen ist die Jungfrau Israel, und keiner hilft ihr auf. Leblos liegt sie am Boden, nie mehr wird sie sich erheben.“ 3 So spricht Gott, der Herr: „Wenn aus einer eurer Städte tausend Männer in den Krieg ziehen, kehren nur hundert zurück, und wenn hundert in den Kampf gehen, bleiben nur zehn übrig! 4 Ich, der Herr, fordere euch Israeliten auf: Kommt endlich zu mir zurück, dann bleibt ihr am Leben! 5 Geht nicht mehr nach Beerscheba, um mich dort anzubeten, besucht auch nicht mehr die Heiligtümer in Gilgal und Bethel. Denn die Einwohner Gilgals werden in die Gefangenschaft geführt, und Bethel wird zum Unglücksort.“ 6 Ja, kehrt zum Herrn zurück, dann werdet ihr leben! Sonst bekommt ihr Nachkommen Josefs seinen Zorn zu spüren. Er wütet wie ein loderndes Feuer, das sich immer weiter ausbreitet, und wenn es Bethel erreicht hat, kann niemand es dort löschen. 7 Ihr treibt mit der Gerechtigkeit Schindluder, ihr tretet das Recht mit Füßen! 8 Gott hat das Siebengestirn und den Orion geschaffen. Licht verwandelt er in Finsternis, nach der Nacht lässt er einen neuen Tag anbrechen. Er ruft das Wasser aus dem Meer, und es ergießt sich auf die Erde. „Herr“ wird er genannt! 9 Ganz plötzlich vernichtet er die Mächtigen und macht ihre Festungen dem Erdboden gleich. 10 „Ihr hasst jeden, der vor Gericht für das Recht eintritt, und wer die Wahrheit sagt, den verabscheut ihr. 11 Von den Ärmsten nehmt ihr Pachtgeld und verlangt auch noch Getreideabgaben. Darum werdet ihr nicht mehr in euren prachtvollen Häusern aus behauenen Steinen wohnen, und den Wein aus euren schönen Weingärten werdet ihr nicht trinken. 12 Ja, ich weiß, wie viele Verbrechen ihr begangen habt und wie groß eure Schuld ist. Ehrliche Menschen bringt ihr in Bedrängnis, ihr nehmt Bestechungsgelder an und lasst die Armen vor Gericht nicht zu ihrem Recht kommen. 13 Wer klug ist, der schweigt in dieser schlimmen Zeit.“

Erschienen am: 23. Mai 2013 | Bibelübersetzung:

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