Jetzt kostenlos hören

1. Korinther

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an…

Der erste Korintherbrief bringt uns in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde, die mittendrin in einer römisch-griechischen Großstadt entstanden ist, Korinth. Eine Stadt, die verseucht war von Prostitution, heidnischen Kulten, irriger griechischer Philosophie, Konkurrenzkämpfen und Jagd nach Profit. Es war eine echte Gemeinde, die sowohl Gott als auch seinem Diener Paulus am Herzen lag. Sie hatten Jesus wirklich kennengelernt, sich wirklich durch die Taufe an ihn gehängt; und sie hatten wirklich den Heiligen Geist empfangen und auch in vielerlei Weise erlebt. Aber neben dieser Wirklichkeit gab es noch eine andere, die oft in krassem Widerspruch dazu stand. Inmitten der Gemeinde: Jesus. Inmitten der Gemeinde aber noch jede Menge Korinth: Unreife, Stolz, Hurerei, Rechtstreitigkeiten, Grabenkämpfe.
Ach du meine Zeit, stöhnte der Gemeindegründer, Paulus. Und Gott stöhnte mit ihm. Aber es hinderte ihn nicht daran, die korinthischen Christen weiter zu lieben, weiter zu belehren, sich geduldig und manchmal nicht so geduldig mit ihnen auseinanderzusetzen und um sie zu eifern. Da spürt man die Liebe Gottes, der um jede seiner Gemeinden kämpft.
„Korinther“ gibt es auch heute. Für sie und für den richtigen Umgang mit ihnen wird diese Staffel viele hilfreiche Impulse geben.

  • Intro
  • Kapitel 1 - 10
  • Kapitel 11 - 16
  • Kapitel:
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • Sprecher

    Jens Kaldewey

    Jens Kaldewey ist ein grandioser Lehrer im Reich Gottes mit viel Erfahrung und Tiefgang. Mit seiner Produktion der Offenbarung, des Römerbriefs und Daniel schenkt er uns einen himmlischen Reichtum.

    RSS-Feed abonnieren

    Dieses Buch als Feed im RSS-Reader

    Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

      • Episode 01
      • 1. Korinther 1,1-3 | Gottes Gemeinde in Korinth  |  1. Korinther 1:1-3

      Text:

      In dieser Staffel mit Jens Kaldewey geht es um den 1. Korintherbrief – einen leidenschaftlichen Brief des Paulus an die Gemeinde Gottes mitten im moralisch chaotischen Korinth. Jens führt ein in die faszinierende, aber herausfordernde Welt dieser Stadt voller Reichtum, Religion, Macht und Ausschweifung. Er zeigt, wie Paulus mit Klarheit, Barmherzigkeit und Energie die Probleme der jungen Gemeinde anspricht und sie zu einem heiligen, gottzentrierten Leben ermutigt. Dabei wird deutlich: Auch heute leben wir oft in einem modernen „Korinth“ – und Gottes Ruf zur Heiligkeit gilt uns genauso.

       

      Bibeltext:

       

      1-2 Paulus, Apostel Jesu Christi, von Gott selbst berufen und beauftragt, an die Gemeinde Gottes in Korinth. Zusammen mit dem Bruder Sosthenes grüße ich euch, die ihr durch Jesus Christus Gottes Eigentum geworden seid. Gott hat euch berufen, und ihr gehört zu seinem heiligen Volk, genauso wie an jedem anderen Ort alle dazugehören, die den Namen Jesu Christi im Gebet anrufen, den Namen ihres und unseres Herrn. 3 ´Ich wünsche` euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 02
      • 1. Korinther 1,4-9 | Festhalten, weil Gott festhält  |  1. Korinther 1:4-9

      Text:

      In dieser Episode 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey geht es um die Dankbarkeit des Paulus für die Gemeinde in Korinth – trotz all ihrer Probleme. Paulus erinnert die Christen daran, dass sie durch Jesus Christus reich beschenkt wurden: mit Gnade, Erkenntnis und geistlichen Gaben. Jens zeigt, wie diese Zusagen auch uns heute gelten – mitten in unseren Schwächen, Zweifeln und Kämpfen. Gottes Treue bleibt bestehen: Er gibt uns Kraft, im Glauben festzuhalten, und führt uns sicher ans Ziel. Ein ermutigender Blick zurück zu den Wurzeln unseres Glaubens – und nach vorn auf Gottes Treue.

       

      Bibeltext:

       

      4 Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat. 5 Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht – reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. 6 Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt, 7 dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. 8 Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann. 9 Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 03
      • 1. Korinther 1,10-18 | Einer für alle – Christus ist unteilbar!  |  1. Korinther 1:10-18

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die leidenschaftliche Mahnung des Paulus zur Einheit in der Gemeinde von Korinth. Zwischen Streit, Rivalität und geistlichen „Fanklubs“ ruft Paulus dazu auf, sich nicht an Menschen oder Lehrmeinungen zu hängen, sondern allein an Christus. Kaldewey zeigt eindrücklich, wie Spaltungen auch heute Gemeinden schwächen – und wie echte Einheit in Liebe und Demut entsteht. Denn Christus lässt sich nicht zerteilen: Er ist das Licht, das alle verbindet, damit die Welt Gottes Liebe erkennt.

       

      Bibeltext:

       

      10 Geschwister, im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, fordere ich euch alle auf, eins zu sein. Redet so, dass eure Worte euch nicht gegeneinander aufbringen, und lasst es nicht zu Spaltungen unter euch kommen. Seid vielmehr ganz auf dasselbe Ziel ausgerichtet und haltet in völliger Übereinstimmung zusammen. 11 Warum sage ich das? Von Chloës Leuten habe ich erfahren, dass es Streitigkeiten unter euch gibt, liebe Geschwister. 12 Ihr wisst, was ich meine. Einer von euch sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, ein anderer: »Ich von Apollos!«, wieder ein anderer: »Ich von Petrus!« und noch ein anderer: »Ich von Christus!« 13 Ist Christus denn zerspalten? Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? Oder seid ihr auf meinen Namen getauft worden? 14 Ich danke Gott, dass ich außer Krispus und Gaius keinen von euch getauft habe! 15 So kann doch wenigstens niemand behaupten, eure Taufe sei eine Taufe auf meinen Namen gewesen. 16 Da fällt mir ein: Ich habe auch noch Stephanas getauft und die, die zu seiner Familie gehören. Aber davon abgesehen kann ich mich nicht erinnern, jemand getauft zu haben. 17 Denn Christus hat mich nicht beauftragt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden. Und das darf nicht mit klugen Worten geschehen, weil sonst der Botschaft von Christus und seinem Tod am Kreuz die Kraft genommen würde. 18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 04
      • 1. Korinther 1, 18-25 | Unlogisch stark – das Geheimnis des Kreuzes  |  1. Korinther 1:18-25

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um das Herzstück des christlichen Glaubens – die Botschaft vom Kreuz. Paulus zeigt, dass sie für die Welt unsinnig wirkt, für Glaubende aber Gottes Kraft und Weisheit offenbart. Jens führt aus, dass nicht menschliche Klugheit oder Leistung retten, sondern allein Gottes Handeln in Christus, der unsere Gerechtigkeit und Erlösung ist. Diese Botschaft bleibt für viele unverständlich – und doch verwandelt sie bis heute das Leben derer, die glauben.

       

      Bibeltext:

       

      18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft. 19 Nicht umsonst heißt es in der Schrift: »Die Klugen werde ich an ihrer Klugheit scheitern lassen; die Weisheit derer, die als weise gelten, werde ich zunichte machen.« 20 Wie steht es denn mit ihnen, den Klugen, den Gebildeten, den Vordenkern unserer Welt? Hat Gott die Klugheit dieser Welt nicht als Torheit entlarvt? 21 Denn obwohl sich seine Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten, die daran glauben. 22 Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. 23 Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. 24 Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 05
      • 1. Korinther 2,1-10 | Glaube ohne Show  |  1. Korinther 2:1-10

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die verborgene Weisheit Gottes, die nur durch den Heiligen Geist erkannt werden kann. Paulus erinnert daran, dass der Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft gründet. Jens erzählt persönlich, wie Gottes Geist ihm die lebendige Beziehung zu Jesus erschlossen hat – jenseits von Rhetorik, Wissen oder religiösen Formen. Nur der Heilige Geist öffnet Augen und Herzen, damit wir Gott wirklich verstehen und seine Herrlichkeit erahnen können.

       

      Bibeltext:

       

      1 An diesen Grundsatz habe auch ich mich gehalten. Als ich zu euch kam, Geschwister, um euch das Geheimnis zu verkünden, das Gott uns enthüllt hat, versuchte ich nicht, euch mit geschliffener Rhetorik und scharfsinnigen Argumenten zu beeindrucken. 2 Nein, ich hatte mir vorgenommen, eure Aufmerksamkeit einzig und allein auf Jesus Christus zu lenken – auf Jesus Christus, den Gekreuzigten. 3 Außerdem fühlte ich mich schwach; ich war ängstlich und sehr unsicher, als ich zu euch sprach. 4 Was meine Verkündigung kennzeichnete, waren nicht Überredungskunst und kluge Worte; es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist. 5 Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft. 6 Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht. 7 Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen. 8 Keiner von den Machthabern dieser Welt hat etwas von dem Plan gewusst; keiner von ihnen hat Gottes Weisheit erkannt. Sonst hätten sie den Herrn, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, nicht kreuzigen lassen. 9 Es heißt ja in der Schrift: »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.« 10 Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 06
      • 1. Korinther 2,10-16 | Nur wer den Geist hat, versteht  |  1. Korinther 2:10-16

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Weisheit – und darum, wie nur der Geist Gottes uns befähigt, Gottes Gedanken wirklich zu verstehen. Paulus betont, dass geistliche Wahrheit nur durch den Heiligen Geist erkannt werden kann, nicht durch Intellekt oder Argumentation. Jens zeigt, wie dieses Prinzip schon in Korinth galt und bis heute gilt: Der Geist öffnet Herzen, während die menschliche Seele oft im Weg steht. Es ist ein Ruf, auf den Geist zu hören, ihn nicht zu betrüben – und in ihm die Stimme Jesu zu erkennen.

       

      Bibeltext:

       

      11 Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet. 12 Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat. 13 Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt. 14 Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt. 15 Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande, über alle diese Dinge ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann. 16 Es heißt ja in der Schrift: »Wer hat jemals die Gedanken des Herrn ergründet? Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?« Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 07
      • 1. Korinther 3,1-10 | Miteinander statt gegeneinander  |  1. Korinther 3:1-10

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um geistliche Reife und das richtige Verständnis von Gemeinde. Paulus mahnt die Christen in Korinth, nicht in geistlicher Unmündigkeit zu verharren und sich in „Fanclubs“ um menschliche Leiter zu spalten. Statt Konkurrenz und Abhängigkeit sollen sie erkennen, dass alle Mitarbeiter Gottes an einem gemeinsamen Werk dienen. Jens zeigt, wie wichtig ein ausgewogenes Miteinander, geistliche Reife und gesunde Leiterschaft auch heute sind – als Ausdruck echter Einheit in Christus.

       

      Bibeltext:

       

      1 Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt. 2 Milch habe ich euch gegeben, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, 3 denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert, solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass` ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? 4 Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen! 5 Wer ist denn Apollos? Und wer ist Paulus? Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. 7 Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott. 8 Und was ist mit dem, der pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel, und beide werden ´von Gott` ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen Einsatz entspricht. 9 Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk. 10 Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 08
      • 1. Korinther 3,11-15 | Auf festem Grund  |  1. Korinther 3:11-15

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um das Fundament des Glaubens – Jesus Christus. Paulus erinnert daran, dass niemand ein anderes Fundament legen kann und dass alles, was wir darauf bauen, eines Tages im Feuer Gottes geprüft wird. Jens beschreibt, wie dieses Fundament unerschütterlich bleibt, selbst wenn unser Lebensbau ins Wanken gerät. Er ruft dazu auf, mit beständigen, „goldenen“ Werken zu bauen – mit Liebe, Treue und Hören auf Gottes Willen – damit unser Leben bleibenden Wert hat vor Gott.

       

      Bibeltext:

       

      11 Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus. 12 Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh –, 13 das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden. 14 Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen. 15 Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 09
      • 1. Korinther 3,16-20 | Zerstöre nicht, was Gott baut  |  1. Korinther 3:16-20

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die ernste und zugleich hoffnungsvolle Wahrheit, dass die Gemeinde Gottes heiliger Tempel ist – und dass Gottes Geist in ihr wohnt. Paulus mahnt die Christen in Korinth, sorgsam mit diesem Bauwerk umzugehen und es nicht durch Stolz, Besserwisserei oder Spaltungen zu beschädigen. Jens zeigt, wie gefährlich geistliche Überheblichkeit für die Gemeinschaft ist und wie sie Gottes Werk untergräbt. Stattdessen ruft er dazu auf, in Demut, Liebe und Einheit am Haus Gottes mitzubauen – als lebendige Steine in einem heiligen Tempel.

       

      Bibeltext:

       

      16 Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt? 17 Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr. 18 Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug. 19 Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so: »Er fängt die Klugen im ´Netz` ihrer eigenen Schlauheit.«

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 10
      • 1. Korinther 3,21-23 | Alles gehört euch – ihr aber gehört Christus  |  1. Korinther 3:21-23

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die überwältigende Weite und Freiheit, die Paulus den Christen in Korinth zuspricht: „Alles gehört euch – ihr aber gehört Christus.“ Statt sich an einzelne Lehrer, Theologien oder Bewegungen zu klammern, sollen sie erkennen, dass Gott ihnen in Christus alles geschenkt hat – die Welt, das Leben, den Tod, Gegenwart und Zukunft. Jens zeigt, wie Paulus die Perspektive umkehrt: Nicht wir gehören menschlichen Autoritäten, sondern sie dienen uns, damit wir wachsen. Diese himmlische Sicht befreit von geistlicher Enge, Stolz und Rivalität – und öffnet den Blick auf die wahre Größe der Zugehörigkeit zu Christus.

       

      Bibeltext:

      21 Was folgt aus dem allem? Niemand soll sich an andere Menschen hängen und damit auch noch prahlen. Alles gehört doch euch: 22 Paulus, Apollos und Petrus, die Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft – alles gehört euch, 23 ihr selbst aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 11
      • 1. Korinther 4,1-7 | Urteile nicht zu früh  |  1. Korinther 4:1-7

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Demut, Treue und den rechten Umgang mit geistlicher Verantwortung. Paulus erinnert die Korinther daran, dass sie Diener Christi sind – nicht Richter übereinander. Jeder hat seinen eigenen Auftrag, den er zuverlässig ausführen soll, ohne sich mit anderen zu vergleichen oder stolz zu überheben. Jens betont, dass am Ende nicht menschliches Urteil, sondern das gerechte und gnädige Lob Gottes zählt. Alles, was wir haben, ist Geschenk – darum gilt: Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn.

       

      Bibeltext:

       

      1 Nun wisst ihr auch, wie ihr von uns denken müsst: Diener Christi sind wir, denen die Verkündigung der Geheimnisse anvertraut ist, die Gott uns enthüllt hat. 2 Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt. 3 Allerdings hat es für mich keinerlei Bedeutung, welches Urteil ihr über mich fällt oder ob sonst irgendeine menschliche Instanz über mich zu Gericht sitzt. Nicht einmal ich selbst maße mir ein Urteil über mich an. 4 Ich wüsste zwar nicht, dass ich mir etwas hätte zuschulden kommen lassen, aber damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht. 5 Urteilt also nicht vorschnell, ´sondern wartet,` bis der Herr kommt. Er wird alles Verborgene ans Licht bringen, alles, was jetzt noch im Dunkeln liegt, und wird die geheimsten Gedanken der Menschen aufdecken. Dann wird jeder von Gott die Anerkennung bekommen, die er verdient. 6 Geschwister, wenn ich jetzt so viel und mit immer neuen Vergleichen von mir und Apollos gesprochen habe, geschah das in eurem Interesse. An unserem Beispiel wollte ich euch zeigen, was es bedeutet, die Grenzen nicht zu überschreiten, die uns durch die Schrift gesetzt sind. Keiner von euch darf den einen ´von uns` auf Kosten des anderen hervorheben und sich damit auch noch wichtig machen. 7 Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk ´Gottes`? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken?

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 12
      • 1. Korinther 4,8-21 | Wenn Gnade unbequem wird  |  1. Korinther 4:8-21

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Paulus’ eindringlichen Appell an die Christen in Korinth, sich von ihrem geistlichen Hochmut zu lösen. Die Korinther sehen sich bereits als „reich“ und „herrschend“, während Paulus ihnen in Liebe, aber mit klaren Worten, das Beispiel der Apostel vor Augen führt: wahre Nachfolge bedeutet Demut, Leiden und Treue. Jens zeigt, wie Paulus als geistlicher Vater seine Gemeinde mahnt, sich korrigieren zu lassen und den Weg des Kreuzes nicht durch Triumphalismus zu ersetzen. Am Ende steht die väterliche Frage Gottes an uns alle: Willst du, dass ich mit dem Stock komme – oder mit Liebe und Geduld?

       

      Bibeltext:

       

      8 Aber ihr seid ja schon satt. Ihr seid ja schon reich. Ihr sitzt bereits auf dem Thron – und das alles, ohne dass wir daran Anteil hätten. Was gäbe ich darum, ihr würdet tatsächlich schon regieren! Dann wären auch wir jetzt am Ziel und würden zusammen mit euch herrschen. 9 In Wirklichkeit aber, so scheint mir, hat Gott uns Aposteln einen Platz zugewiesen, wie er erniedrigender nicht sein könnte; es ist, als wären wir zum Tod ´in der Arena` verurteilt. Ein Schauspiel für die ganze ´sichtbare und unsichtbare` Welt sind wir geworden, für Engel und Menschen. 10 Wir gelten als dumm und ungebildet, weil wir uns zu Christus halten, ihr dagegen steht durch euren Glauben an Christus als kluge und vernünftige Leute da. Wir sind schwach, aber ihr seid stark. Euch ehrt man, während man uns verachtet. 11 Bis zu diesem Augenblick leiden wir Hunger und Durst. Wir haben nicht genug anzuziehen. Wir werden geschlagen und misshandelt. Nirgends haben wir ein Zuhause. 12 Wir leisten harte körperliche Arbeit, um selbst für unseren Unterhalt aufzukommen. Man verflucht uns, aber wir segnen; man verfolgt uns, aber wir geben nicht auf. 13 Auf Beleidigungen reagieren wir mit freundlichen Worten. Die Welt behandelt uns, als wären wir Abfall; wir sind der Abschaum der Gesellschaft – und daran hat sich bis heute nichts geändert. 14 Ich schreibe diese Dinge nicht, um euch in Verlegenheit zu bringen. Ich möchte euch nur wieder auf den richtigen Weg führen. Schließlich seid ihr doch meine geliebten Kinder! 15 Denn selbst wenn ihr Tausende von Erziehern hättet, die euch in eurem Christsein voranbringen, hättet ihr deswegen noch lange nicht tausend Väter. Dadurch, dass ich euch das Evangelium verkündet und euch zum Glauben an Jesus Christus geführt habe, bin ich euer Vater geworden. 16 Daher bitte ich euch eindringlich: Folgt meinem Beispiel! 17 Um euch dabei zu helfen, habe ich Timotheus zu euch geschickt, den ich liebe, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter in meinem Dienst für den Herrn ist. Er wird euch die Grundsätze in Erinnerung rufen, nach denen ich meinen Weg mit Jesus Christus gehe und die ich überall, in jeder Gemeinde, lehre. 18 Einige von euch spielen sich groß auf, weil sie der Meinung sind, ich würde es nicht wagen, noch einmal persönlich zu euch zu kommen. 19 Doch ´ihr werdet sehen`: Wenn es dem Plan des Herrn entspricht, werde ich sehr bald zu euch kommen. Und dann interessieren mich nicht die Worte dieser Wichtigtuer; dann interessiert mich, ob in ihrem Leben Gottes Kraft sichtbar wird. 20 Denn das Reich Gottes gründet sich nicht auf Worte, sondern auf ´Gottes` Kraft. 21 Was ist euch lieber? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und nachsichtiger Geduld?

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 13
      • 1. Korinther 5,1-6 | No-Go im Reich Gottes  |  1. Korinther 5:1-6

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um einen schockierenden Fall von Unmoral in der Gemeinde von Korinth und um Paulus’ entschiedene Reaktion darauf. Jens zeigt, dass es im Reich Gottes klare Grenzen gibt – göttliche Ordnungen, die nicht verhandelbar sind und dem Schutz der Gemeinschaft dienen. Paulus fordert die Gemeinde auf, den übertretenden Mann auszuschließen, nicht aus Rachsucht, sondern aus Liebe, damit er durch Leid zur Umkehr und Rettung findet. Diese Episode erinnert daran, dass göttliche Zucht immer ein Ziel hat: Heilung, Wiederherstellung und die Rückkehr ins Vaterhaus.

       

      Bibeltext:

       

      1 Mir ist noch etwas berichtet worden. Es gibt bei euch doch tatsächlich einen so unglaublichen Fall von Unmoral, dass er nicht einmal bei denen ´toleriert würde`, die Gott nicht kennen: Einer von euch hat ein Verhältnis mit seiner eigenen Stiefmutter! 2 Und da spielt ihr euch immer noch groß auf? Solltet ihr nicht vielmehr beschämt und traurig sein und den, der sich so etwas hat zuschulden kommen lassen, aus eurer Gemeinschaft ausschließen? 3 Ich jedenfalls habe bereits entschieden, was zu tun ist. Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken. Auf solche Weise bei euch anwesend, habe ich folgendes Urteil über den gefällt, der diese schändliche Beziehung eingegangen ist: 4 Im Namen von Jesus, unserem Herrn, sollt ihr eine Versammlung abhalten; ich werde in Gedanken daran teilnehmen, und Jesus, unser Herr, wird mit seiner Kraft zugegen sein. 5 Wir werden zusammenkommen, um diesen Menschen dem Satan auszuliefern. Er soll die zerstörerische Macht des Satans am eigenen Leib erfahren, damit er zur Besinnung kommt und an dem Tag, an dem der Herr Gericht hält, doch noch gerettet wird.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 14
      • 1. Korinther 5,6-13 | Wenn kleine Dinge Großes verderben  |  1. Korinther 5:6-13

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Reinheit, Gemeinschaft und das ernste Thema geistlicher Konsequenz. Paulus erinnert die Korinther daran, dass selbst eine kleine Sünde wie ein Sauerteig den ganzen Teig verdirbt – und so das geistliche Leben der Gemeinde gefährdet. Jens erklärt, dass Gottes Gebote keine Willkür sind, sondern heilsame Grenzen, die das gemeinsame „Fest der Reinheit und Wahrheit“ bewahren sollen. Denn wer Christus als das wahre Passalamm erkannt hat, darf das Leben mit Gott feiern – aber ohne den „Sauerteig“ der Bosheit.

       

      Bibeltext:

       

      6 Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein! Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 ´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. 8 Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit. 9 In meinem früheren Brief habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10 Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben oder Götzen anbeten, bliebe euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11 Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. 12 Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen? 13 Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 15
      • 1. Korinther 5,9-13 | Grenzen, die schützen  |  1. Korinther 5:9-13

      Text:

      In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 5, 9–13 und erklärt, wie Paulus mit erstaunlicher Klarheit zwischen Kontakt und „Umgang“ unterscheidet. Paulus ruft nicht zu Rückzug oder Isolation auf, sondern warnt vor enger, prägenden Gemeinschaft mit Menschen, deren Lebensstil dauerhaft gegen Gottes Gebote steht. Jens zeigt, dass Paulus’ Warnung Ausdruck von Liebe und Schutz ist – damit die Gemeinde gesund bleibt und ihre geistliche Kraft nicht verliert. Dabei erinnert er: Grenzen sind nicht Ausdruck von Härte, sondern von Heiligkeit, die das Leben bewahrt.

       

      Bibeltext:

       

      9 In meinem früheren Brief habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10 Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben oder Götzen anbeten, bliebe euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11 Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. 12 Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen? 13 Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 16
      • 1. Korinther 6,1-8 | Wege zum Frieden  |  1. Korinther 6:1-8

      Text:

      In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6, 1–8 und die beschämenden Streitigkeiten innerhalb der Gemeinde von Korinth. Paulus ruft die Christen dazu auf, Konflikte nicht vor weltliche Gerichte zu bringen, sondern sie im Geist der Liebe und Weisheit innerhalb der Gemeinde zu klären. Jens zeigt, dass die Berufung der Gläubigen, einst mit Christus zu richten, schon heute in der Haltung des Friedensstiftens sichtbar werden soll. Statt Rache oder Stolz sollen Vergebung, Nachsicht und Versöhnung das Miteinander prägen – als Ausdruck echter geistlicher Reife.

       

      Bibeltext:

       

      1 Bei euch bringt es doch tatsächlich jemand fertig, seinen Streit mit einem anderen ´Gemeindeglied` vor einem weltlichen Gericht auszutragen, statt die Sache von denen entscheiden zu lassen, die zu Gottes heiligem Volk gehören! 2 Wisst ihr denn nicht, dass die, die zu Gottes Volk gehören, einmal die Welt richten werden? Die ganze Welt muss im Gericht vor euch erscheinen! Und da gebt ihr solch ein unwürdiges Bild ab und seid nicht einmal imstande, über die kleinsten Kleinigkeiten zu urteilen? 3 Wisst ihr nicht, dass wir sogar Engel richten werden? Da müssen wir doch auch in der Lage sein, Streitfälle des täglichen Lebens zu entscheiden! 4 Aber was macht ihr, wenn ihr solche Streitfälle habt? Ihr wählt ausgerechnet die als Richter, die nicht zur Gemeinde gehören und auf deren Urteil die Gemeinde sonst nichts gibt! 5 Zu eurer Schande muss ich das sagen. Gibt es denn wirklich keinen Einzigen unter euch, der die Weisheit besitzt, einen Streit zwischen zwei Brüdern zu schlichten? 6 Aber nein – ein Bruder prozessiert gegen den anderen, und das Schlimmste daran ist: Ihr verklagt einander vor Menschen, die nicht an Gott glauben! 7 Dass ihr überhaupt gegeneinander vor Gericht zieht, ist schon eine Niederlage für euch alle. Warum seid ihr nicht bereit, euch Unrecht zufügen zu lassen? Warum könnt ihr es nicht ertragen, wenn jemand sich auf eure Kosten bereichert? 8 Stattdessen tut ihr selbst Unrecht und verschafft euch Vorteile auf Kosten von anderen – und diese anderen sind eure Geschwister!

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 17
      • 1. Korinther 6,9-11 | Wer wir waren – und wer wir jetzt sind  |  1. Korinther 6:9-11

      Text:

      In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6,9–11 und die klare Warnung des Paulus, dass bestimmte Lebensstile vom Reich Gottes ausschließen. Er betont, dass es dabei nicht um gelegentliche Fehltritte geht, sondern um einen bewussten, dauerhaften Lebensstil, der Gottes grundlegenden Geboten widerspricht. Gleichzeitig erinnert er daran, dass viele der Christen in Korinth genau aus solchen zerstörerischen Lebensmustern heraus errettet wurden – abgewaschen, freigesprochen und durch Gottes Geist zu einem neuen Leben befähigt. Kaldewey zeigt, dass diese neue Würde auch Verantwortung bedeutet: ein Leben zu führen, das der Liebe und Heiligkeit Gottes entspricht.

       

      Bibeltext:

       

      9 Muss ich euch daran erinnern, dass die, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes bekommen werden, dem Erbe, das Gott für uns bereithält? Macht euch nichts vor: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, homosexuelle Beziehungen eingeht, 10 stiehlt, geldgierig ist, trinkt, Verleumdungen verbreitet oder andere beraubt, wird an Gottes Reich teilhaben. 11 Auch ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz eurer Verfehlungen ist von euch abgewaschen, ihr gehört jetzt zu Gottes heiligem Volk, ihr seid von aller Schuld freigesprochen, und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist unseres Gottes.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 18
      • 1. Korinther 6,12-20 | Freiheit hat Grenzen  |  1. Korinther 6:12-20

      Text:

      In dieser Episode legt Jens Kaldewey 1. Korinther 6,12–20 aus und zeigt, wie Paulus die Gemeinde eindringlich daran erinnert, dass Christen mit ihrem ganzen Leben – und ausdrücklich auch mit ihrem Körper – zu Christus gehören. Paulus widerspricht der korinthischen Vorstellung völliger Freiheit und macht deutlich: Der Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes und Teil von Christi Leib. Sexuelle Unmoral zerstört diese Einheit und führt zu einer inneren Zerrissenheit, die das geistliche Leben vergiftet. Kaldewey beschreibt anschaulich, wie stark Leib und Seele miteinander verbunden sind und wie Pornografie oder Prostitution einen Menschen geistlich entfremden können. Die Botschaft ist klar: Wer Christus gehört, soll auch mit seinem Körper Gott Ehre machen.

       

      Bibeltext:

       

      12 »Alles ist mir erlaubt!« ´Wer so redet, dem antworte ich:` Aber nicht alles, ´was mir erlaubt ist,` ist auch gut ´für mich und für andere`. – »Alles ist mir erlaubt!« Aber es darf nicht dahin kommen, dass ich mich von irgendetwas beherrschen lasse. 13 ´Ihr sagt:` »Das Essen ist für den Magen da und der Magen für das Essen, und dem einen wie dem anderen wird Gott ein Ende bereiten.« ´Einverstanden,` aber ´das heißt noch lange nicht, dass wir mit unserem Körper machen können, was wir wollen`. Der Körper ist nicht für die Unmoral da, sondern für den Herrn, und der Herr ist für den Körper da ´und hat das Recht, über ihn zu verfügen`. 14 Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken ´und unseren Körper wieder lebendig machen`. 15 Wisst ihr nicht, dass ihr zum Leib Christi gehört und dass damit auch euer Körper ein Teil seines Leibes ist? Soll ich denn nun, indem ich mich mit einer Prostituierten einlasse, Christus das wegnehmen, was einen Teil seines Leibes ausmacht, und es zu einem Teil ihres Leibes machen? Niemals! 16 Überlegt doch einmal: Wer sich mit einer Prostituierten einlässt, wird mit ihr eins; sein Körper verbindet sich mit ihrem Körper. Es heißt ja in der Schrift: »Die zwei werden ein Leib sein.« 17 Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, wird eins mit ihm; sein Geist verbindet sich mit dem Geist des Herrn. 18 Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral. 19 Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch, und ihr gehört nicht mehr euch selbst. 20 Gott hat euch als sein Eigentum erworben; denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat! Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 19
      • 1. Korinther 7,1-5 | Ehe, Körper & Liebe – Paulus über gelebte Sexualität  |  1. Korinther 7:1-5

      Text:

      In dieser Episode erklärt Jens Kaldewey, wie Paulus in 1. Korinther 7,1–5 auf eine asketische Strömung in der Gemeinde reagiert, die sexuelle Enthaltsamkeit sogar in der Ehe für geistlich überlegen hielt. Paulus betont dagegen, dass eheliche Sexualität ein gegenseitiges Recht und ein Schutz vor sexueller Versuchung ist – und dass Mann und Frau einander in Liebe dienen sollen. Er zeigt, dass sexuelle Unmoral nicht nur ein moralischer Fehler ist, sondern die Seele, den Körper und die Beziehung zutiefst beschädigt, besonders im Blick auf Prostitution und pornografische Prägungen. Gleichzeitig warnt er davor, Enthaltsamkeit absolut zu setzen, da sie realistische menschliche Bedürfnisse übergeht und Gefahr für die Ehe schafft. Am Ende ruft er dazu auf, alle körperliche Nähe in der Ehe in Liebe zu gestalten und kündigt eine weitere Episode zum Thema „liebevolle Sexualität“ an.

       

      Bibeltext:

       

      1 Kommen wir nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt. ´Ihr sagt:` »Es ist das Beste, wenn ein Mann überhaupt keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau hat.« 2 ´Meine Antwort darauf lautet:` Wegen der Gefahr sexueller Unmoral soll ein Mann die eheliche Beziehung mit seiner Frau pflegen, und eine Frau soll die eheliche Beziehung mit ihrem Mann pflegen. 3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 20
      • 1. Korinther 7,3-5 | Liebe, Lust & Verantwortung  |  1. Korinther 7:3-5

      Text:

      In dieser Episode vertieft Jens Kaldewey die Aussagen aus 1. Korinther 7,3–5 und zeigt, dass Paulus’ Worte zur ehelichen Sexualität nur aus der Perspektive der Liebe richtig verstanden werden können. Paulus betont zwar, dass Ehepartner einander nicht verweigern sollen, doch die Liebe macht klar, dass diese Regel Ausnahmen kennt – etwa bei Überforderung, Schmerz oder seelischer Belastung. Gleichzeitig warnt Kaldewey davor, dass eine selbstsüchtige, dauerhafte Verweigerung ebenso zerstörerisch ist wie ein erzwungener Geschlechtsverkehr. Die Liebe sucht einen Weg zwischen beiden Extremen, durch Gespräch, Anpassung, Kompromisse und realistische Erwartungen an Sexualität. Praktische Ratschläge aus seelsorgerlicher Erfahrung zeigen, wie Paare ihre Sexualität liebevoll, ehrlich und verantwortungsvoll gestalten können, um ihre Beziehung zu schützen und zu stärken.

       

      Bibeltext:

       

      3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 21
      • 1. Korinther 7,6-11 | Ehe, Enthaltsamkeit und Gottes Ordnung  |  1. Korinther 7:6-11

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus zwischen Empfehlung und Gebot unterscheidet: Ehelosigkeit ist für ihn eine besondere Gabe Gottes mit großen Vorteilen, aber kein allgemeiner Befehl. Wer diese Gabe nicht hat und mit sexuellem Verlangen ringt, soll heiraten, da die Ehe dem Begehren einen guten und heilsamen Rahmen gibt. Gleichzeitig betont Paulus mit Nachdruck die Unauflöslichkeit der Ehe und beruft sich dabei ausdrücklich auf ein Herrenwort Jesu. Scheidung widerspricht Gottes Willen; wer sich dennoch getrennt hat, soll ehelos bleiben oder die Versöhnung suchen. Die Ehe wird damit als lebenslanger Bund verstanden, der aus Gottes liebender und weiser Ordnung heraus geschützt werden soll.

       

      Bibeltext:

       

      6 Versteht mich nicht falsch: Was ich hier über zeitweilige Enthaltsamkeit sage, ist ein Zugeständnis an euch und nicht etwa eine Vorschrift. 7 Am liebsten wäre mir ja, wenn jeder wie ich die Befähigung hätte, ledig zu bleiben. Aber es haben nicht alle die gleiche Gabe; dem einen gibt Gott diese, dem anderen eine andere. 8 Den Unverheirateten und den Verwitweten rate ich, ´ehelos` zu bleiben, wie ich es bin; das ist das Beste für sie. 9 Fällt es ihnen jedoch zu schwer, ihr Verlangen zu beherrschen, dann sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als ´von unerfülltem Verlangen` verzehrt zu werden. 10 Nun zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich nicht von seiner Frau trennen.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 22
      • 1. Korinther 7,10-16 | Paulus über Ehe, Scheidung und Verantwortung  |  1. Korinther 7:10-16

      Text:

      In dieser Episode mit Jens Kaldewey, hören wir mehr darüber, wie Paulus über die Ehe als Ideal Gottes spricht. Ehe ist auf lebenslange Treue angelegt, und Scheidung widerspricht grundsätzlich Gottes Willen. Für gemischtgläubige Ehen gilt jedoch, dass der gläubige Partner an der Ehe festhalten soll, sofern der ungläubige Partner dazu bereit ist, da durch den Glauben Segen auf die ganze Familie wirkt. Will sich der ungläubige Partner jedoch trennen, darf der gläubige Teil die Scheidung zulassen, weil Gott zu einem Leben in Frieden berufen hat. Zugleich macht Paulus deutlich, dass Gebote dem Menschen dienen sollen: In zerstörerischen, gewaltvollen oder lebensgefährlichen Beziehungen kann Scheidung das kleinere Übel sein. Insgesamt wird Treue hochgehalten, aber seelsorgerlich verantwortete Ausnahmen werden zugelassen, wenn sie dem Leben und der Würde des Menschen dienen.

       

      Bibeltext:

       

      10 Nun zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich nicht von seiner Frau trennen. 12 Für Verheiratete, deren Ehepartner nicht an Christus glauben, hat uns der Herr keine ausdrückliche Weisung hinterlassen. Ihnen sage ich Folgendes: Der gläubige Mann soll sich nicht von seiner ungläubigen Frau trennen, wenn sie bereit ist, bei ihm zu bleiben. 13 Und die ´gläubige` Frau soll sich nicht von ihrem ungläubigen Mann trennen, wenn er bereit ist, bei ihr zu bleiben. 14 Denn der ungläubige Mann hat durch die Gemeinschaft mit seiner Frau teil an dem Segen, den Gott ihr gibt, und die ungläubige Frau hat durch die Gemeinschaft mit ihrem Mann teil an dem Segen, den Gott ihm gibt. Andernfalls wären ja auch eure Kinder von der Gemeinschaft mit Gott ausgeschlossen, während sie doch in Wirklichkeit an seinem Segen teilhaben. 15 Wenn sich der ungläubige Partner jedoch scheiden lassen will, mag er es tun. Der gläubige Mann oder die gläubige Frau ist in diesem Fall nicht verpflichtet, an der Ehe festzuhalten. Denkt daran, dass Gott euch zu einem Leben im Frieden berufen hat. 16 Weißt du denn, Frau, ob du deinen Mann retten kannst? Oder weißt du, Mann, ob du deine Frau retten kannst?

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 23
      • 1. Korinther 7,17-24 | Christsein mitten im Alltag  |  1. Korinther 7:17-24

      Text:

      In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.

       

      Bibeltext:

       

      17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse, die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden an. 18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen. War jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht beschneiden lassen. 19 Ob einer beschnitten ist oder ob er unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 20 Jeder soll die Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde. 21 Warst du ein Sklave, als Gott dich rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen, dann mach dankbar davon Gebrauch. 22 Ob du frei bist oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest, bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave von Christus. 23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher nicht selbst zu Sklaven von Menschen! 24 Noch einmal, Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 24
      • 1. Korinther 7,25-31 | Heiraten oder ledig bleiben?  |  1. Korinther 7:25-31

      Text:

      In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.

       

      Bibeltext:

       

      25 Nun ´zu eurer Anfrage` im Hinblick auf die, die noch unverheiratet sind. Ich habe diesbezüglich keine ausdrückliche Anweisung vom Herrn; aber weil der Herr mir sein Erbarmen erwiesen und mich in seinen Dienst gestellt hat, könnt ihr meinem Urteil vertrauen. 26 Ich meine, dass es wegen der bedrängten Lage, in der wir uns befinden, das Beste ist, unverheiratet zu bleiben. 27 Wenn du bereits an eine Frau gebunden bist, dann versuche nicht, diese Bindung aufzulösen. Bist du jedoch noch ungebunden, dann bemühe dich nicht darum, eine Frau zu finden. 28 Allerdings begehst du keine Sünde, wenn du heiratest. Und auch die ledige Frau sündigt nicht, wenn sie heiratet. Nur ist es eben so, dass euer irdisches Leben damit zusätzlichen Belastungen ausgesetzt ist, die ich euch gern ersparen möchte. 29 Eins ist sicher, Geschwister: Es geht immer schneller dem Ende zu. Deshalb darf es in der Zeit, die uns noch bleibt, beim Verheirateten nicht die Ehe sein, die sein Leben bestimmt; 30 beim Traurigen darf es nicht die Traurigkeit sein und beim Fröhlichen nicht die Freude. Wer etwas kauft, soll damit so umgehen, als würde es ihm nicht gehören, 31 und wer von den Dingen dieser Welt Gebrauch macht, darf sich nicht von ihnen gefangen nehmen lassen. Denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt ist dem Untergang geweiht.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 25
      • 1. Korinther 7,32-40 | Ehe oder Ehelosigkeit?  |  1. Korinther 7:32-40

      Text:

      In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus erklärt, dass Ehelosigkeit den Vorteil einer ungeteilten Hingabe an Gott haben kann, weil Verheiratete notwendigerweise auch Verantwortung für Partner und Familie tragen. Zugleich betont er klar, dass weder Ehe noch Ehelosigkeit geistlich überlegen sind: Beide Wege sind gute, von Gott gesegnete Entscheidungen und keine Frage von Sünde oder höherer Spiritualität. Wer die Gabe zur Ehelosigkeit hat, kann auf die Ehe verzichten, wer heiratet, handelt ebenso richtig. Entscheidend ist, Gott in dem jeweiligen Lebensstand treu zu dienen und die eigenen Gaben realistisch anzunehmen. Abschließend wird deutlich, dass auch die Ehe ein geistlicher Raum und ein Schatz des Reiches Gottes sein kann, während Ehelosigkeit anderen ermöglicht, in besonderer Weise und mit größerer Freiheit zu dienen.

       

      Bibeltext:

       

      32 Ich möchte, dass ihr frei seid von ´unnötigen` Sorgen. Wenn ein Mann ledig ist, gilt seine ganze Sorge der Sache des Herrn; er bemüht sich, so zu leben, dass der Herr Freude daran hat. 33 Aber wenn er verheiratet ist, bemüht er sich, auch seiner Frau Freude zu machen. Daher sorgt er sich auch um Dinge, die zum Leben in dieser Welt gehören, 34 und das führt dazu, dass seine Interessen geteilt sind. Genauso ist es bei der Frau: Wenn sie noch nicht verheiratet ist oder wenn sie keinen Mann mehr hat, gilt ihre ganze Sorge der Sache des Herrn; sie möchte ihm dienen mit allen ihren Gedanken und all ihrem Tun. Aber wenn sie verheiratet ist, sorgt sie sich auch um irdische Dinge; sie bemüht sich, ihrem Mann Freude zu machen. 35 Ich sage das in eurem eigenen Interesse und nicht, um euch in eurer Freiheit einzuschränken. Vielmehr will ich euch helfen, das zu tun, was gut und richtig ist, und dem Herrn unbeirrt und mit ungeteilter Hingabe zu dienen. 36 Vielleicht denkt jemand, er verhalte sich nicht richtig gegenüber seiner Verlobten, ´wenn er sie nicht heiratet`; vielleicht ist sein Verlangen nach ihr so stark, dass für ihn nur Heiraten in Frage kommt. Nun, dann soll er tun, was er vorhat; er begeht damit keine Sünde. Die beiden sollen ruhig heiraten. 37 Jemand anders hingegen ist zu der festen Überzeugung gekommen, ´dass es besser ist, wenn er ledig bleibt`. Es fällt ihm nicht schwer, auf die Ehe zu verzichten, und er kann seine Entscheidung aus freiem Willen treffen. Wenn er daher beschließt, seine Verlobte nicht zu heiraten, handelt er ebenfalls richtig. 38 Beide treffen also eine gute Entscheidung – der, der seine Verlobte heiratet, und der, der ledig bleibt. Besser ist allerdings der zweite Weg. 39 Eine Frau ist an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei und kann heiraten, wen sie will, vorausgesetzt, der Betreffende gehört wie sie dem Herrn. 40 Besser ist es allerdings für sie, wenn sie nicht noch einmal heiratet. Wenigstens ist das meine Meinung, und ich denke, dass auch ich den Geist Gottes habe.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

      • Episode 26
      • 1. Korinther 8,1-13 | Wenn Rücksicht wichtiger ist als Recht haben  |  1. Korinther 8:1-13

      Text:

      In 1. Korinther 8 greift Paulus die Streitfrage auf, ob Christen an Tempelmahlzeiten teilnehmen und Götzenopferfleisch essen dürfen, was für viele Korinther soziale, wirtschaftliche und religiöse Bedeutung hatte. Zwar ist theologisch richtig, dass es nur einen Gott gibt und Götzen keine wirkliche Macht haben, doch Paulus warnt davor, diese Erkenntnis rücksichtslos auszuleben. Entscheidend ist nicht das Wissen, sondern die Liebe, denn die Freiheit der „Starken“ darf das Gewissen der „Schwachen“ nicht verletzen oder sie in alte Bindungen und Sünden zurückziehen. Jens Kaldewey erklärt: Wer durch sein Verhalten andere im Glauben gefährdet, versündigt sich nicht nur an ihnen, sondern an Christus selbst. Deshalb ruft Paulus zu freiwilligem Verzicht auf, wo er dem geistlichen Wohl der Geschwister dient: Liebe erbaut, auch wenn sie Freiheit kostet.

       

      Bibeltext:

       

      1 Nun zu einem anderen Punkt, den ihr angesprochen habt: Darf man Fleisch essen, das den Götzen geopfert wurde? »Wir alle wissen doch in dieser Sache Bescheid«, sagt ihr, und damit habt ihr sicher Recht. Aber bloßes Wissen macht überheblich. Was uns wirklich voranbringt, ist die Liebe. 2 Wenn sich jemand etwas auf sein Wissen einbildet, weiß er noch gar nicht, was es bedeutet, echtes Wissen zu haben. 3 Echtes Wissen ist nur bei dem zu finden, der Gott liebt; denn wer Gott liebt, weiß, dass Gott ihn kennt und liebt. 4 Zurück zur Frage nach dem Essen von Götzenopferfleisch. Ihr habt Recht: »Die Götzen gibt es in Wirklichkeit gar nicht; es gibt keinen Gott außer dem einen.« 5 Viele behaupten zwar, dass es Götter gibt – Götter im Himmel und Götter auf der Erde; und es werden ja auch zahlreiche Götter und zahlreiche Herren verehrt. 6 Aber für uns ´steht fest`: Es gibt nur einen Gott – den Vater, von dem alles kommt und für den wir ´geschaffen` sind. Und es gibt nur einen Herrn – Jesus Christus, durch den alles ´geschaffen` wurde und durch den auch wir ´das Leben haben`. 7 Doch nicht alle haben schon die volle Konsequenz aus dieser Erkenntnis gezogen. Manche haben sich bis heute nicht von ihren alten Vorstellungen über Götzen gelöst. Wenn sie Opferfleisch essen, meinen sie immer noch, sie würden damit den Götzen anerkennen, für den das Tier geschlachtet wurde, und das belastet ihr empfindliches Gewissen. 8 Nun hat zwar das, was wir essen, keine Auswirkung auf unser Verhältnis zu Gott. Wir sind in seinen Augen nicht weniger wert, wenn wir kein Opferfleisch essen, und wir sind in seinen Augen nicht mehr wert, wenn wir davon essen. 9 Doch ihr müsst darauf achten, dass die Freiheit, die ihr für euch in Anspruch nehmt, für diejenigen, die ein empfindliches Gewissen haben, kein Hindernis wird, an dem sie zu Fall kommen. 10 Stell dir nur einmal vor, du nimmst im Tempel eines Götzen an einem Opfermahl teil (wozu du dich aufgrund deiner Erkenntnis berechtigt fühlst), und jemand mit einem empfindlichen Gewissen sieht dich dort! Wird er da etwa im Glauben gefestigt? Wird er nicht vielmehr dazu verleitet, gegen seine Überzeugung zu handeln und ebenfalls Götzenopferfleisch zu essen? 11 Deine Erkenntnis wird also dem, der ein empfindliches Gewissen hat, zum Verhängnis, deinem Bruder, für den Christus gestorben ist! 12 Ja, ihr versündigt euch nicht nur an euren Geschwistern, wenn ihr so rücksichtslos mit ihrem empfindlichen Gewissen umgeht; ihr versündigt euch ´letztlich` an Christus selbst. 13 Um diesen Punkt zusammenzufassen: Mein Bruder und meine Schwester dürfen wegen dem, was ich esse, nicht in Sünde geraten. Lieber will ich mein Leben lang auf Fleisch verzichten, als dass eines von meinen Geschwistern durch mich zu einer Sünde verführt wird.

       

      Nützliche Links:

      Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps und Newsletter:
      https://linktr.ee/bibletunes

Erschienen am: 10. November 2025
Bibelübersetzung:

Schon gewusst?

Du kannst bibletunes auch über verschiedene Streaminganbieter hören:

Vielen Dank für deine Unterstützung

Es ist uns sehr wichtig, dass bibletunes kostenlos gehört werden kann.
Um unseren Bibelpodcast mit dieser hohen Qualität anbieten zu können, müssen wir professionell arbeiten und bestimmte Dienstleistungen bezahlen. Dafür benötigen wir DEINE Unterstützung – denn ohne Geld geht es leider nicht…

Jetzt Spenden!